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Nov 13 2008

Mit K.R.E.A.T.I.O.N. zu Ihren Zielen

Im Anschluss an die geheime Formel für Erfolg bekommen Sie heute ein tolles und sehr wirkungsvolles Tool für die Formulierung und auch das Erreichen Ihrer Ziele.
Warum werden Ziele nicht erreicht? Zumeist trauen sich Menschen nicht Ihre Ziele konkret zu formulieren - aus Angst zu scheitern. Je allgemeiner ein Ziel formuliert ist, desto unwahrscheinlicher ist die Verwirklichung.

Überlegen Sie mal: Wann immer Sie ein Ziel wirklich erreichen wollten… ich möchte wetten, dass Sie es in jedem Detail erklären konnten. Anhand der Formel, die ansonsten nur in Seminaren mitgeteilt wird, können Ziele und Vorhaben so formuliert werden, dass das Erreichen automatisch wahrscheinlicher wird. Zu welchem Grad hängt natürlich vom Anwender ab.

Das Akronym für diese Formel ist K.R.E.A.T.I.O.N.
Im Einzelnen bedeutet dies…

KLAR & DEUTLICH:
Ein Ziel wird bewusst vom Verstand an das Unterbewusstsein gesendet. Stellen Sie sich Ihr Unterbewusstsein als ein neunjähriges Kind vor. Das bedeutet, dass ein Ziel so klar und deutlich (und knapp) formuliert wird wie es geht. Konkret heißt das: Vermeiden Sie Absätze, Kommata und zahlreiche “und”, “weil”, “außerdem” etc.

REALISTISCH:
Dieser Punkt ist sehr subjektiv und mit der Zeit finden Sie heraus was für Sie realistisch ist und was nicht. Wenn Sie Ihre Ziele stets erreichen, formulieren Sie sie höher. Erreichen Sie sie nie, dann gehen Sie ein wenig runter. Nach kurzer Zeit haben Sie ein recht gutes Gespür dafür, was Sie zu leisten im Stande sind.

ENDSTUFE:
Der wichtigste Schritt in dieser Formel. Fragen Sie sich: Was muss passieren, dass SIE wissen, dass das Ziel erreicht ist? Wo werden Sie sein, was werden Sie tun, wer ist außerdem noch anwesend, welche Handlung wird gerade vollzogen etc. Wenn Ihr Ziel ist 10.000 Euro zu verdienen, wann wissen Sie, dass Sie es geschafft haben? Für jeden Menschen ist dies anders. Manche wissen es wenn Sie es auf dem Kontoauszug sehen, andere wenn ein Vertrag unterschrieben ist, wiederum andere wenn Sie eine Zusage haben, dass Sie es erhalten werden usw. Fragen Sie sich genau wie dieser letzte Schritt aussehen muss.

ALS WÄRE ES JETZT:
Das bedeutet, dass Ziele stets in der Gegenwartform ausgedrückt werden. Also anstatt “ich werde täglich zwei Äpfel essen” heißt es “Ich esse täglich zwei Äpfel”. Formuliert man Ziel stets in der Zukunft, so ist es unterbewusst eine Sache, die (irgendwann) kommt. In der Gegenwartform jedoch entsteht eine ganze andere (positive) Spannung, die zu diesem Ziel aufgebaut wird.

TERMINIERT:
Ein Ziel welches nicht terminiert ist, ist nicht viel wert und erlaubt viel Raum für Alibis es nicht zu schaffen. Es ist ein Unterschied zu sagen “Nächsten Monat erreiche ich…” im Gegensatz zu “Am 31.11.2008 erreiche ich…”. Eine klare zeitliche Ansage führt zu mehr Verantwortung gegenüber dem Ziel und gibt Alibis wenig Raum zur Entfaltung. Versuchen Sie es mal wenn Sie Zusagen bei anderen Menschen machen und dabei eine klare Zeit nennen. Damit stehen Sie automatisch mehr in der Pflicht weil Sie damit gemessen werden können.

IM POSITIVEN FORMULIERT:
Ziele werden niemals in einer negativen Form formuliert. Jede Nachricht wird direkt an das Unterbewusstsein weitergeleitet und je negativer etwas formuliert wird, desto negativer sitzt es im Inneren. Statt “ich will nicht mehr…” überlegen Sie sich was Sie stattdessen möchten bzw. was für Sie das Gegenteil sein könnte von dem was nicht möchten. Suchen Sie sich ein Ziel, kein Nicht-Ziel.

OEKOLOGIE:
Der ethisch-moralische Faktor bei der Zielsetzung. Fragen Sie sich ganz einfach:
Ist das Ziel sicher für mich, für andere, für den Planeten? Ein “ja” sollte auf alle drei Punkte zutreffen.

NUR FÜR SIE SELBST:
Viele Menschen machen den Fehler, dass Ziele für andere Menschen formuliert werden. Das führt zwangsläufig nicht zur Erfüllung. Fragen Sie sich deshalb, ob ein Ziel wirklich für Sie (oder für Sie und Ihr Team, Ihre Firma etc.) formuliert wurde.

Durch Anwendung dieser Formel formulieren Sie nicht nur Ziele klarer. Je mehr es verinnerlicht wird, desto konkreter und effizienter wird auch Ihre Arbeitsweise. Sollten Sie in einem Team arbeiten, so können Sie bei Ankündigungen anderer z.B. genau diese Fragen stellen, um die Produktivität und Effektivität anderer zu erhöhen.

Viel Erfolg mit K.R.E.A.T.I.O.N.!

2 Kommentare

Okt 21 2008

Ziele nicht erreicht? Aufschreiben hilft…

Abgelegt unter Artikel

In einem Buch las ich kürzlich über eine Studie der Harvard-Universität, die sich über eine Dekade erstreckte.

In dieser Studie kam heraus, dass 3% der Studenten, die Ihre Lebensziele zu Unizeiten aufgeschrieben hatten, in Summe mehr verdienten, als die übrigen 97% aller Harvard-Studendten!

Warum ist dies so?
Nun, gedanklich spielt man täglich, ja sogar stündlich, die verschiedensten Themen, Szenarien, Träume usw. durch. Aber eben nicht real. Sie bleiben im sicheren Umfeld der eigenen Welt, die für Niemanden zugänglich ist. Zudem, und das ist wohl noch schwerwiegender, sind diese Gedankenspiele sicher.

Formuliere ich ein Ziel nun aber schriftlich auf einem Blatt Papier, so exisitiert es (im Zweifelsfall für JEDEN ersichtlich) in der realen Welt. Zum wieder und wieder Durchlesen, zum Anfassen, zum Anschauen… Man bringt es sozusagen in die Realität und wird, sofern es so plaziert wird, immer wieder daran erinnert. Bei einer Zielformulierung hilft das natürlich immer wieder den Fokus auf dieses gesetzte Ziel zu richten und beständig Schritte zu unternehmen, die für das Erreichen notwendig sind.

Schreibt man sich etwas nicht auf, so verschwinden viele Ziele früher oder später aus den Gedanken und können natürlich nicht weiter verfolgt werden.

Das Schöne daran ist: Dieses Prinzip funktioniert auch heruntergebrochen auf Jahres-, Montats- und Wochenziele. Probieren Sie es einfach mal aus. Ziel formulieren, irgendwo plazieren wo Sie es immer wieder sehen werden und dann die Schritte unternehmen, die notwendig sind.

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