#78 – Konfliktmanagement mit nur einem Wort
Überall kommt es immer wieder zu Diskussionen und auch Meinungsverschiedenheiten. Häufig, und ohne es zu merken, kochen dabei die Emotionen hoch und die eigentliche Klärung eines bestimmten Themas gerät schnell in den Hintergrund. Kommt es zum Streit, gehen hinterher meist alle genervt, wütend oder enttäuscht aus dem Gespräch und niemandem ist wirklich geholfen. Ein Problem liegt darin, dass wir dabei schnell persönlich werden, ohne es vielleicht zu wollen. Sind die Emotionen jedoch erst einmal da, so ist es schwer weiter sachlich und rational zu bleiben.
Es ist jedoch möglich seine eigene Kommunikation so auszurichten oder zu steuern, dass man von vorneherein die Chancen auf einen Konflikt reduziert. Eine einfache Methode, die sowohl einen selbst wie auch die andere Person betreffen. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um ein Gespräch unter Freunden, ein geschäftliches Gespräch oder irgendeine andere Art der Kommunikation handelt.
Im heutigen Podcast geht es um diese feine Methode der Kommunikation die beiträgt zur Deeskalation, Mediation oder auch zum Konfliktmanagement, wie auch immer man es nennen mag.
Selbstcoaching Podcast #78 – Konfliktmanagement mir nur einem Wort
Weitere Folgen:
#64 – Mit wenigen Worten den eigenen Zustand verändern
Tagtäglich reden wir. Mit uns selbst (innerlich oder auch äußerlich) und mit anderen. Weit mehr als 10.000 Worte sprechen wir jeden Tag. Was den meisten entgeht ist, welche Wirkung die eigenen und die Worte anderer auf unseren Zustand, unsere Einstellung zu bestimmten Dingen und auch auf Optimismus und Pessimismus haben. Es ist wahrlich Selbsthypnose (oder hypnotische Wirkungen von außen).
Wiederholt gehörte und gesprochene Worte haben früher oder später mehr und mehr Einfluss auf uns. Dies geschieht zumeist unterbewusst und man bekommt es erstmal gar nicht mit. Die Mitarbeiterzufriedenheit in Teams, gutes Führungsverhalten und überhaupt die allgemeine Verfassung von Menschen hängt von der Kommunikation zwischen den Menschen ab.
Was haben SIE davon? Ganz einfach, überlegen Sie sich wo und warum Sie etwas in einem Bereich verändern möchten (oder wie Sie andere Menschen führen möchten) und wie die Wahl Ihrer Worte bzw. Ihre Kommunikation dies jetzt beeinflusst und wie Sie es vielleicht verändern können.
Selbstcoaching Podcast #64 – Mit wenigen Worten den eigenen Zustand verändern
Weitere Folgen:
#63 – Die Vorstellungskraft nicht einschränken
#65 – Zwei Seiten der Medaille
Ähnliche Beiträge:
Ist das die Formel: Erfahrung + Identität = Leben
6 Strategien wie man die eigene Vision effektiv kommuniziert
#55 – Metapher – Wahrlich affiges Verhalten
Hier ist eine schöne Metapher, die sehr gut darstellt in was für eine Art Selbsthypnose (oder auch gesellschaftliche?) wir doch manchmal geraten könne.
Metaphern werden hier verwendet als “Geschichte mit AHA-Effekt” und nicht als klassisches Stilmitteln oder rhetorisches Mittel, wie Sie es vielleicht gelernt haben. Jeder zieht aus Metaphern, Geschichten und auch Fabeln unterschiedliche Rückschlüsse und Erkenntnisse für sich. Bevor ich nun eine Reihe möglicher Erkenntnisse folgen lasse… hören Sie sich die Metapher am besten zuerst selbst an, um nicht vielleicht schon vorab beeinflusst zu sein.
Selbstcoaching Podcast #55 – Metapher – Wahrlich affiges Verhalten
Mögliche Erkenntnisse aus dieser kurzen Geschichte:
- Regeln und Angewohnheiten sollten regelmäßig hinterfragt und herausgefordert werden
- Die Erkenntnis, dass Veränderung stets gegenwärtig ist und das Strategien und Verfahrensweisen ständig erneuert werden können.
- Es ist sehr leicht Menschen bzw. Lebewesen auf Folgsamkeit zu “programmieren”.
- Blinde Gefolgschaft ist gewöhnlicherweise, langfristig gesehen, sehr kontraproduktiv.
- Schelmische Affen haben eine Menge zu bieten. Sie können genauso destruktiv wie auch produktiv sein…
Natürlich gibt es mit Sicherheit noch weitere Erklärungen und Einsichten, die sich allein aus dieser Metapher ableiten lassen. Dies können Sie ganz für sich entscheiden, gemäß Ihren eigenen Vorstellungen und Ansichten. Und wenn kein tieferer Sinn gesucht werden soll, kann man sich immer noch einfach eine Geschichte anhören…
Wenn Sie mehr zu Metaphern wie dieser erfahren möchten, besuchen Sie Magische Metaphern
Weitere Metaphern in diesem Blog:
Was ein scharfer Verstand alles bewirken kann
Zwei kleine Jungs und ihre Überzeugungen
Weitere Folgen Selbstcoaching Podcast
#028 – Wie man clever, schnell und effektiv einflussreich Aufmerksamkeit erlangt
Aufmerksamkeit auf Knopfdruck erlangen zu können ist nicht selten sehr hilfreich. In der Art und Weise jedoch trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Hier geht es heute um eine Methode, die nicht nur sehr unterhaltsam ist. Sie ist gleichermaßen unterhaltsam und wirkt besonders nachhaltig, denn: Jeder von uns ist von klein auf darauf konditioniert und ganz einfach daran gewöhnt es auch mögen – Geschichten erzählen! Genau genommen verwenden Sie Metaphern, also Worte, die Bilder im Kopf einer anderen Person kreieren, die für einen AHA-Moment sorgen. So bleiben die Informationen, die wir vermitteln möchten, automatisch im Gedächtnis anderer haften.
Diese Methode ist sehr elegant, unterhaltsam und sehr effektiv zugleich. Und auch wenn es banal klingt – Das Thema Metaphern ist eine kleine Wissenschaft und eine Kunst für sich. Metaphern werden häufig “nur” als rhetorische Mittel, Stilmittel oder ähnliches angesehen. Nutzt man sie jedoch richtig, so kann man sich und seine Informationen bei anderen wirklich nachhaltig geltend machen. Fragen Sie sich: Was können Sie aus Ihrer Jugend/Kindheit besser nacherzählen? Eine Geschichte/Märchen (z.B. Hänsel & Gretel) oder den Satz des Pythagoras (den Sie sicherlich auch sehr oft gehört haben)…?
Selbstcoaching Podcast #028 – Wie man clever, schnell und effektiv einflussreich Aufmerksamkeit erlangt
#028 - Wie man clever, schnell und effektiv einflussreich Aufmerksamkeit erlangt [ 5:08 ] Jetzt abspielen | Play in PopupWeitere Folgen
#027 – Nur so klappts mit Hypnose und Trance
#029 – Kurze Anleitung zur Selbsthypnose
Schauen Sie dazu auch hier vorbei:
Gratis Metapher als mp3
40 inspirierende Reden in 2 Minuten
Die drei gefährlichsten Worte Ihrer Karriere
Eine Erfolgsgeschichte (Steve Jobs – Apple)
#026 – Metaphern als hypnotische Methode
Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben…
Vielleicht kennen Sie diesen Beginn der Geschichte “Der Zauberlehrling” (Goethe) noch von früher. Auch wenn es lange her ist, Geschichten bleiben in Erinnerung. Sie sind lebhaft und spannend, manchmal auch witzig. Geschickt eingesetzt regen sie zum Nachdenken an und vermitteln bestimmte Botschaften. Als Möglichkeit zu inspirieren oder zu beeinflussen (oder generell um Veränderungen anzstoßen) werden Metaphern häufig nicht eingesetzt. Warum eigentlich nicht?
Es ist eine der elegantesten Methoden, erzeugt Aufmerksamkeit und mit den nötigen Kniffen und den richtigen Geschichten ist Vieles möglich. Der weltbekannte Psychiater und Hypnosetherapeut Dr. Milton Erickson hat es bis zur Perfektion eingesetzt und unglaubliche Ergebnisse damit erzielt. Im neuen Podcast geht es um diese wirklich tolle Methode…
Selbstcoaching Podcast #026 – Metaphern als hypnotische Methode
Weitere Folgen
#025 – Wie man sich selbst in Trance versetzt
#027 – Nur so klappts mit Hypnose und Trance
Ähnliche Beiträge:
Metapher – Was ein scharfer Verstand bewirkt
Metapher – Zwei kleine Jungs und Überzeugungen
Führungsverhalten von Gänsen lernen
Hier ist noch die vollständige Version des Zauberlehrlings von Goethe:
Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.
Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.
Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!
Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.
Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!
Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!
Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.
Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Mine! welche Blicke!
O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!
Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.
Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!
Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
“In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.”











