#74 – Was Selbstvertrauen wirklich ist und wie es jeder erlangt

Mrz 18th, 20101 Comment

Selbstbewusstsein ist eine der elementaren Eigenschaften für fast alle Bereiche des Lebens. Egal ob man Ziele mit Nachdruck verfolgt oder überhaupt erstmal formuliert, man wird Selbstbewusstsein benötigen, um sich auf dem Weg zum Erreichen nicht vom Weg abbringen zu lassen. Noch wichtiger ist Selbstbewusstsein wenn es kritische Momente gibt. Ob wir aufgeben oder mit etwas weitermachen (und wie) hängt oft vom eigenen Selbstbewusstsein ab. Es ist heute nicht leicht ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, das beginnt schon in der Kindheit.

Bricht man es einfach ein klein wenig herunter und entdeckt was Selbstbewusstsein eigentlich ist, dann werden die Komponenten klar und man kann sofort und ganz individuell und gezielt an seinem eigenen Selbstvertrauen arbeiten – in allen Lebensbereichen. Das Prinzip ist denkbar einfach und muss wirklich nur angewendet werden. Ein wichtiger Aspekt in diesem Thema ist zunächst einmal, dass wir in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Grade von Selbstbewusstsein haben und auch diese individuell entwickelt werden können.

Selbstcoaching Podcast #74 – Was Selbstvertrauen wirklich ist und wie es jeder erlangt

Weitere Folgen:

#73 – Die einfachste Variante von Motivation

#75 – Wie man Vertrauen auf jeden Fall gewinnt

Wie man Energie zurückgewinnt und Wege aus dem Burnout findet

#73 – Die einfachste Variante von Motivation

Mrz 15th, 20101 Comment

Jaja, das ewige Thema Motivation… die meisten Menschen suchen sie und häufig glänzt sie durch Abwesenheit. Es gibt so viele Materialien zu diesem Thema, welches an sich so einfach ist, beginnend mit der Definition. Die einfachste Formulierung könnt sein – ein Motiv zu haben, welches zum Handeln bewegt. Motivation – in nur acht Worten.

Ein Motiv zu Handeln bekommen wir häufig wenn wir eine gewisse Möglichkeit oder Chance haben, etwas zu erreichen, von dem wir glauben, dass es uns glücklich macht. Folglich ist mangelnde Motivation auch ein Übersehen bzw. Nicht-Wahrnehmen entsprechender Möglichkeiten. Durch wenige Ansatzpunkte und Überzeugunen ist es möglich, den eigenen Blickwinkel nur ein wenig zu verändern, um dadurch den Fokus wieder auf diese Möglichkeiten legen zu können.

Selbstcoaching Podcast #73 – Die einfachste Variante von Motivation

Weitere Folgen:

#72 – Bedürfnisse richtig stillen – Investitionen

# 74 – Was Selbstvertrauen wirklich ist und wie es jeder erlangt

Andere Beiträge zum Thema Motivation:

Are you going to finish strong (Nick Vujicic) – Immer wieder aufstehen…
Freitags-Video – Motivation
Will Smith über Möglichkeiten

#54 – Den einen Schritt mehr gehen…

Jan 27th, 20101 Comment

Es gibt kein Missverständnis darüber, dass wenn man mehr macht und mehr Leistung in eine Sache investiert, es sich auch lohnt. Allerdings ist die Fähigkeit “immer ein bisschen mehr zu machen” nicht gerade eine Sache, die man im Vorbeigehen absolviert. So klein und unbedeutend es in der Praxis scheint, desto mehr mentale Leistung muss man im Vorfeld investieren, um diese Fähigkeit richtig zu entwickeln. Mit “richtig” entwickeln meine ich, dass es ein Teil von allem wird was man macht.

“Es ist nicht was du hin und wieder tust, es ist was du tagein, tagaus tust, was letztlich den Unterschied ausmacht”
Jenny Craig, Ernährungsberaterin

Wäre es einfach, würde es jeder tun… Nun, besonders viel Können muss man nicht, um diese Fähigkeit einzubringen. Es ist eine reine Kopfsache, eine Frage des Willens und eine Frage der persönlichen Einstellung zu den Dingen, die man tut. Selbstcoaching Podcast #54 – Den einen Schritt mehr gehen

Die “Belohnungen”, die man durch die Ausübung dieses Prinzips erfährt lohnen sich. Zum einen bekommt man eine gewisse positive Aufmerksamkeit und womöglich sogar einen Status “unersetzlich” zu sein. Darüber hinaus verbessert man sich ständig selbst, da man die eigenen Standards immer wieder verschiebt, um es noch besser zu machen. Man entwickelt einen sehr scharfen Fokus dafür, was man als nächstes noch besser machen kann. Zusätzlich ergreift man automatisch schneller die Initiative, da die Erfüllung einer Aufgabe in den Vordergrund rückt und nicht Motive wie Bezahlung, Lob und Anerkennung.

Napoleon Hill hat einmal eine schöne Formel entwickelt für den zusätzlichen Schritt:

Q1 + Q2 + ME = K

Q1 ist die Qualität der gelieferten Leistung.
Q2 ist die Quantität der gelieferten Leistung.
ME ist die mentale Einstellung welche an den Tag gelegt wird.
K ist die Kompensation, die man dafür erhält.

Der Autor nennt in diesem Zusammenhang nicht nur finanzielle Kompensation, sondern auch Faktoren wie Freude, Harmonie mit anderen und dem Umfeld, Vertrauen, Offenheit, Toleranz und zahlreiche weitere Faktoren, übergreifend auf verschiedene Lebensbereiche.

Weitere Folgen:

#53 – Wie man mit Schuld umgehen kann

#55 – Metapher – Wahrlich affiges Verhalten

#032 – Fragen für sich selbst am Ende des Tages

Nov 19th, 2009No Comments

Wenn man sich weiterentwickeln möchte (ganz egal auf welchem Gebiet), so ist dies eine sehr effektive Methode: Die richtigen Fragen stellen! Vieles der Arbeit eines Coaches, eines Mediators, eines Chefs oder auch Eltern hängt von Fragen ab. Eine gute Frage regt durch die Art an sich einen Denkprozess an, der widerum mögliche Lösungen schon aufwerfen kann. Oft sorgt eine entsprechende Frage für den bekannten AHA-Effekt.

Ein weiterer schöner Nebeneffekt: Häufig bringen einen simple Fragen wieder zurück zum Wesentlichen, zu dem was uns als Person wirklich wichtig ist. Und zu dem was die Verbindungen zu anderen (und zu sich selbst) vertiefen oder wiederherstellen kann. Nicht selten ist es dabei so, dass wir zum Teil schon die richtigen Fragen kennen, die uns auch weiterbringen (egal wie die Antwort darauf ausfällt). Weil wir uns aber den (unbequemen) Antworten entziehen möchten, werden die Fragen gar nicht erst gestellt. Umso schwieriger dann wenn es jemand anderes tut. Im Podcast erhalten Sie Vorschläge für wertvolle Selbstfragen für jeden Tag.

Selbstcoaching Podcast #032 – Fragen für sich selbst am Ende des Tages

Weitere Folgen

#031 – Kleinigkeiten – große Wirkung

#033 – Durch Reden und Zuhören Missverständnisse kreieren

Andere interessante Themen und Beiträge:

Gutes Führungsverhalten – Perfektionismus bringt nichts
Kurzanleitung zur Emotionsveränderung
Stimme – Stimmen – Stimmung

Erfahrung + Identität = Leben

Nov 4th, 20091 Comment

Kürzlich sah ich einen interessanten Bericht, in dem gefragt wurde: Was macht unser Leben eigentlich aus, bzw. die Qualität unseres Lebens? Und die Antwort, die geliefert wurde, lautete: Erfahrung + Identität = Leben. Ein interessanter Ansatz. Es gibt ja Formeln wie diese zuhauf, eine ähnliche lautet, dass die Qualität unseres Lebens die Summe unserer Erfahrungen ist. Oder: Die Qualität unserer Entscheidungen bestimmt über die Qualität unseres Lebens. Und so geht es immer weiter…

Die Komponente der Identität ist hier das Salz in der Suppe. Erfahrungen machen wir alle, ob bewusst oder unbewusst. Aufgrund unserer Identität bewerten wir eine, an sich neutrale, Erfahrung und geben ihr eine Bedeutung, die dann folglich in der Summe ein Qualitätsmerkmal ausmacht. Die Frage nach der Identität wirft Folgendes auf: Wer sind wir eigentlich oder wer/was glauben wir zu sein? Im Coaching stößt man immer wieder auf diese Frage und sie ist eine der wertvollsten überhaupt (wie ich finde).

Wie definieren Sie sich? Sind Sie die Summe Ihrer Erfahrungen? Oder fühlen Sie Ihre Identität im ausgeübten Beruf am besten wiedergespiegelt? Oder in Ihrer Berufung? Sind Sie Ihre Eigenschaften? Sind Sie Ihre Stärken oder Ihre Schwächen? Sind Sie Ihr Charakter? Oder doch eher Ihre Persönlichkeit? Und was ist für Sie Ihre Persönlichkeit?

Man kann schnell Meinungsunterschiede haben und auch philosophisch dabei werden. Deswegen biete ich hier meine ganz persönliche Sichtweise darüber an wer oder was ich zu sein glaube. Was der Sache für mich am nächsten kommt sind WERTE. Am ehesten finde ich mich in meinen Werten wiedergespiegelt. Werte bedeuten, ganz einfach gesagt, was mir wichtig ist. Die Werte, bzw. was einem wichtig ist, bestimmt ebenso den Wert einer bestimmten Erfahrung. Ist mir Aktivität wichtig, dann ist die Erfahrung eines Sport-Urlaubs wahrscheinlich eine tolle Erfahrung und natürlich steigt so meine Lebensqualität. Ist mir jedoch Entspannung, Freizeit und “Couching” wichtig, so wird ein Sport-Urlaub wohl eher ein Negativerlebnis sein. Und noch viel wahrscheinlicher: Ich werde ihn gar nicht erst buchen.

Werte sind meiner Meinung nach der effektivste Schlüssel für jede Veränderung. Sie erklären (fast) jedes Verhalten und sie sind die Stellschrauben für Vorlieben, Abneigungen, Motivation und Desinteresse. Erreiche ich die Werte eines Menschen, also was ihm/ihr wichtig ist, so erreiche ich fast zwangsläufig auch den Menschen selbst. Dies ist wichtig für die Kommunikation untereinander. Beispielsweise gibt es grundsätzlich zwei Ausrichtungen der Motivation: Entweder hinzu auf das was man möchte oder weg von dem was man nicht möchte. Möchten Sie reich sein weil Sie sich dies, das und jenes leisten wollen (auf etwas hinzu motiviert) oder weil Sie NICHT arm sein möchten (von etwas weg motiviert)? Möchten Sie abnehmen, um fit zu sein (hinzu) oder weil Sie nicht dick sein möchten (weg)?

Diese Art von Motivationsausrichtung findet Ihren Ursprung in unseren Werten und die richtige Taktik im Umgang mit diesen Werten entscheiden über ein positives oder negatives Ergebnis.

Wie entstehen Werte?

Die Quellen sind vielfältig, die häufigsten sind jedoch (geprägt in verschiedenen Entwicklungsstufen in unserem Leben): Eltern (Familie), Freunde, Geographie, Wirtschaftliche Verhältnisse, Medien, Religion & Glaube, Soziales Umfeld oder die Erfahrungen in der Schule. Man kann diese natürlich noch weiter herunter brechen. Häufig ist für die Veränderung oder Aufarbeitung eines Wertes wichtig, in welcher Phase des Lebens er entstanden ist. Werte können fest verankert sein und sich ändern (meist du emotionale Ereignisse in unserem Leben – was dabei emotional ist oder nicht, entscheiden wir natürlich selbst).

Es wäre leicht noch viel mehr dazu schreiben (vielleicht sogar ein Buch…), fürs erste hoffe ich einen Denkansatz gegeben zu haben.

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Persönlichkeitstraining & Selbstcoaching: Des Übels Wurzel (Video)
Die Fabel vom Skorpion und dem Frosch
Kurze und schnelle Motivation: The DON´T QUIT poem

Selbstcoaching – Darauf sollten Sie achten

Sep 29th, 2009No Comments

Selbstcoaching ist fantastisch, vorausgesetzt man beherrscht es effektiv. Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären in der Lage sämtliche Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht nur selbst zu erkennen, sondern auch richtig einzuschätzen und anschließend effektiv und umgehend zu lösen. Dabei unterstützt sie normalerweise ein guter Coach.

Folgende Besonderheiten gilt es zu beachten wenn man selbst sein eigener Coach sein möchte:

Wahrnehmung:

Eine der großen Vorteile des Coachs ist es, dass er eine objektive Rolle einnimmt und ihre Situation von außen betrachten kann. Dies ist meiner Meinung nach gleichzeitig die größte Schwierigkeit beim Selbstcoaching. Sich selbst aus der Perspektive einer dritten Person zu betrachten und damit Abstand zum subjektiven Problem zu nehmen, ist nicht immer leicht. Durch Gespräche mit tatsächlich Außenstehenden, kann man im Laufe der Zeit durch Abgleiche mit der eigenen Einschätzung ein Gefühl dafür entwickeln, wie eine dritte Person die eigene Situation einschätzen könnte. Eine ebenfalls gute Möglichkeit ist es, die eigene Situation zusammenzufassen und sich zu fragen: Welchen Rat würde ich einer Person geben, die genau dieses Problem hat und mich um Hilfe bittet?

Methode:

Hat man die eigene Situation richtig eingeschätzt, so steht man vor der Entscheidung, welche Methode aus dem Bereich des Coaching man nun einsetzt, um die Situation zu verändern. Kenne ich überhaupt eine Methode? Beherrsche ich die mir bekannten Methoden ausreichend, um erfolgreich zu sein? Woher weiß ich, welche Methode für mich die effektivste ist? Es gibt zahlreiche Methoden, Anwendungen und Interventionen aus dem Coaching. Beherrscht man einige wenige zu nahezu 100 %, so kann dies für ein Großteil von eigenen Problemen genügen. Wichtig ist stets, dass das eigene Denken (welches mich ja in die problematische Situation versetzt hat) neu herausgefordert wird, umso mögliche Alternativen zu entdecken. Eine Simpelmethode dies anzuwenden ist folgende: Fragen Sie sich einfach, was … (Ihr Idol, Chef, Freund, Vater etc.) in der entsprechenden Situation tun würde. Natürlich wählen sich dabei eine Person aus, von der sie überzeugt sind dieses Problem spielerisch zu lösen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen

Selbstcoaching ist eine hervorragende Möglichkeit sich selbst schnell und effektiv zu helfen und auch Ziele schneller zu erreichen. Und natürlich sind die hier genannten Punkte nur ein Anfang für weitergehende Konzepte. Mehr dazu in Kürze :-)

Stimme – Stimmen – Stimmung

Sep 8th, 2009No Comments

Ein Gastbeitrag von Jeannette K. Kralisch, die professionell Stimmen vermittelt. Viel Vergnügen!

Unterscheidung:

Eines ist erstmal klar: Stimmen unterscheiden sich!

Stimmen unterscheidet man nach sämtlichen charakteristischen Merkmalen, nach denen man auch den menschlichen Charakter analysiert. Emotionen wie Freude, Überraschung, Trauer, Schmerzen, Wut, Selbsbewusstsein, Lust etc. sind nur einige wenige der vielen Charaktereigenschaften, die man mit der Stimme darstellen bzw. ausdrücken kann.

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Die Stimme spiegelt zwar den Gemütszustand wieder, allerdings gelingt es auch, diesen Seelenzustand mit Hilfe der Stimme zu  überspielen. In diesem Falle verwendet man die Stimme als „Werkzeug“.

Sprecher, Schauspieler und Verkäufer machen tagtäglich von diesem „Werkzeug“ Gebrauch. Sie bekommen einen Seelenzustand  vorgeschrieben, in dem Ihnen gesagt wird, wie ihre Stimmen klingen sollen. Das hängt ganz davon ab, welche Wirkung bei den  Hörenden erreicht werden soll.

Ein ängstlicher, schüchterner Mensch wird eher mit leiser Stimme sprechen und als Verkäufer wenig Erfolg haben. Ein  energischer, selbstbewußter Mensch spricht eher mit lauter Stimme.

Ebenso zeigt sich das Temperament in Lautstärke und Schnelligkeit der Stimmäußerung. Diese Faktoren tragen zur gleichbleibenden Stimmqualität bei, wenn sie auch nicht unveränderbar sind, wie die anatomisch determinierten Gründe einer bestimmten Stimme.

Verändert ein Mensch sich charakterlich völlig, überwindet er z.B. seine Schüchternheit ein für alle Mal, so wird auch seine Stimme sich ändern.

Die neue Wissenschaft der Stimmphysiologie erkannte, daß vor allem anatomische Faktoren die typische Stimmqualität des Menschen determinieren. So hat ein Mann in der Regel längere Stimmbänder und einen größeren Kehlkopf, was zur Folge hat, dass seine Stimme tiefer klingt. Auch die Körpergröße spielt eine Rolle. Größere Menschen haben tiefere Stimmen als kleinere. Ebenso hat die physiologische Bildung des Brustraums, der Mundhöhle und der Stimmlippen Einfluß auf die Stimmfarbe. Wie der Körper des Menschen, so altert auch seine Stimme. Auch schwere körperliche und seelische Erkrankungen können auf die Stimme schlagen. (Vgl. Miethe / Hermann-Röttgen 1993, 91 ff.)

Eine Stimme setzt nicht mehr notwendigerweise einen Körper voraus. Der Körper stirbt, doch die Stimme überlebt ihn.

Eines muss eine Stimme aber immer sein, unabhängig davon, welches Gefühl beim Hörenden hervorgerufen werden soll: Die Stimme muss überzeugen!!!

Was macht eine überzeugende Stimme?

Eine überzeugende Stimme impliziert Emotionen. Das heißt, ohne dass der Inhaber der Stimme ausspricht, er sei fröhlich, begeistert, nervös, traurig, müde etc., erfährt der Zuhörer die Emotionen des Sprechenden.

Niemand glaubt einem weinenden Kind, dass es fröhlich ist. Niemand glaubt einem gelangweilt klingenden Mann, er sei begeistert. Niemand glaubt einer lachenden Frau, sie sei müde.

Wie überzeugt also eine Stimme? In dem sie glaubwürdig ist, in dem der Stimmklang mit dem Inhalt des gesprochenen Wortes kongruiert.

Der Klang einer Stimme ist aber auf jeden Fall individuell zu sehen. Was dem einen ein Wolhklang, ist dem anderen ein merkwürdiges Geräusch.

Weitere interessante Beiträge:

Die 4 Teile der inneren Stimme
Was ist noch wichter als Studium / Ausbildung /Beruf ?

Niemals andere unterschätzen!

Sep 1st, 2009No Comments

Ein Freund zeigte mir die Tage ein Video (siehe unten), welches mich wirklich beeindruckt hat. Es ist eine dieser Castingshows und es scheint wie immer zu laufen. Der Kandidat wirkt recht einfach gestrickt und sorgt für ein paar (freiwillige?) Lacher und an den Gesichtern der Jury (besonders der Herr ganz links) sieht man bereits die Verurteilung. Auch die Reaktion des Publikums deutet nicht darauf hin, dass der Kandidat wirklich ernst genommen wird…

Was dann folgt… sehen Sie selbst. Es ist zu Beginn etwas schwer zu verstehen, die bereits beschriebenen Reaktionen jedoch lassen sich deutlich erkennen. Das Erstaunen und die umwerfende Ruhe des Publikums deute ich als ein plötzliches Gefühl der Überraschung und dass der gesamte Saal emotional berührt wird.

Die Essenz dieser Botschaft ist deutlich: Wie schnell passiert es immer wieder, dass wir Menschen vorschnell verurteilen (gab es in derselben Sendung nicht auch den heutigen Star Paul Potts??) und Ihnen, wenn wir könnten, nicht einmal die Chance geben würden zu zeigen was sie vielleicht wirklich können. Es ist leicht in einer Gruppe über andere und deren scheinbare Unzulänglichkeiten zu lachen und spotten. Ich habe festgestellt, dass dies in den meisten Fällen nur getan wird, damit man sich selbst besser fühlt und so versucht das eigene Selbstwertgefühl aufzupolieren. Ob dieser Weg nicht letztlich zum Scheitern verurteilt ist möchte ich hier nicht erörtern.

Interessant ist WIE schnell sich Menschen aufeinander zu bewegen wenn man die Stärken des anderen sucht, die positiven Eigenschaften und die Dinge, die wir selbst bewundern und respektieren. Oder…?

Viel Spaß mit dem Video :-)

Lesen Sie dazu doch auch:

Richard Branson über Erfolg
Eine Erfolgsgeschichte (Steve Jobs von Apple)

Stehen wir nicht alle unter Hypnose?

Jul 29th, 20095 Comments

Ja! Provokant gefragt… es ist tatsächlich so!

Hypnose hat ein gewisses Stigma, der Wirkung des eigentlichen Sinns jedoch können wir uns gar nicht entziehen. Nein, es geht hier nicht darum mit verbundenen Augen auf einem Bein zu hüpfen und dabei zu schauen wie ein Hund, der in eine Zitrone gebissen hat. Hypnose (oder Trance) ist eine Kombination aus Entspannung, visueller Vorstellungskraft und gegebenenfalls Beeinflussung. Das bedeutet, dass jede Aktivität, die mich dazu bewegt mir etwas bildlich vor meinem inneren Auge vorzustellen, bereits eine Form der Hypnose ist.

Dies geschieht zahlreiche Male pro Tag. man kann sich diesem Effekt gar nicht entziehen, selbst wenn man es wollte. Wenn Sie ein Gespräch führen und Ihr Gesprächspartner beginnt einen Satz mit “Stell dir vor, dass…”, so beginnt der Vorstellungsprozess normalerweise zu arbeiten. Und schon ist man in einer leichten Art von Hypnose.

Selbsthypnose:
Interessant wird es nun, wenn man sich einmal anschaut, wie man sich dieses Prinzip zu Nutze machen kann. Ganz gezielt kann man so seine eigenen Gedanken in eine bestimmte Richtung lenken und damit Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein ausüben – Selbsthypnose! Bringe ich mich also selbst dazu gewisse Worte, die von Vorteil für mich sein könnten, häufig zu wiederholen, so setzten sich diese (mit dem jeweiligen Bild vor dem inneren Auge) nach und nach meinem Unterbewusstsein fest. Folglich ist es häufiger in meinen Gedanken und hat damit eine gewisse Wirkung auf meine Emotionen, meine Entscheidungen und auch auf mein Handeln.

Einfluss ausüben:
Dasselbe Prinzip kann auch bei der Interaktion mit anderen Menschen verwendet werden. Setze ich meine kommunikativen Fähigkeiten so ein, dass dabei die Vorstellungskraft meines Gesprächspartners animiert wird, so steigt der Grad meines Einflusses. Immer wieder findet man in der Literatur, im Internet und in gedruckten Medien den Ausspruch: Worte sind mächtig. Tatsächlich können wir Worten und deren Einflüssen dauerhaft nicht entsagen. Fragen Sie sich selbst und andere Menschen einmal woher sie bestimmte Meinungen haben, wie diese übermittelt wurden und wie der gedankliche Vorgang von Übermittlung bis Überzeugung abgelaufen sein könnte.

Sich selbst und anderen helfen:
Nicht selten wird Hypnose in einen negativen Kontext gebracht. Warum eigentlich? Nimmt man es einmal für das was es ist, die Beeinflussung des Unterbewusstseins, so wird schnell klar, dass man damit eine Menge positiver Veränderungen herbeiführen kann. Ängste, Phobien, Unsicherheiten, negative Assoziationen mit der Vergangenheit, schlechte Angewohnheiten oder auch Zweifel und Sorgen werden durch unterbewusste Vorgänge hervorgerufen. Mithilfe von Hypnose kann man gezielt, und vor allem direkt, daran arbeiten. Ohne Umwege, ohne Komplikationen (vorausgesetzt ein Experte ist am Werk).

Mir persönlich hat Hypnose fast ausschließlich positive Erfahrungen beschert, egal ob als Empfänger oder Sender. wenn wir schon ständig Einflüssen ausgesetzt sind, die unsere Vorstellungskraft beeinflussen, warum nicht auf der Seite sitzen, die mir etwas bringt?

Mehr zu Selbsthypnose, Hypnose lernen, Veränderungen durch Hypnose und Einfluss ausüben HIER

The ABC´s of Happiness

Jul 24th, 20091 Comment

Auch wenn es nicht Deutsch ist… hier ist das ABC des Glücklichseins von Robert Valett.

Aspire to reach your potential
Believe in yourself
Create a good life
Dream about what you might become
Exercise frequently
Forgive honest mistakes
Glorify the creative spirit
Humor yourself and others
Imagine great things
Joyfully live each day
Kindly help others
Love one another
Meditate daily
Nurture the environment
Organize for harmonious actions
Praise performance well done
Question most things
Regulate your own behavior
Smile often
Think rationally
Understand yourself
Value life
Work for the common good
X-ray and carefully examine problems
Yearn to improve
Zestfully pursue happiness

Ich arbeite bereits an einer deutschen Fassung… :-)

Persönlichkeitstraining & Selbstcoaching: Des Übels Wurzel…

Jul 2nd, 200914 Comments

“Instant Gratifikation” bzw. der Drang nach der sofortigen Belohnung/Befriedigung verhindert fast immer den langfristigen Erfolg – egal auf welchem Gebiet.

Hier ist ein kurzes Video zu diesem Thema und erste Schritte diese hinterhältige Falle zu vermeiden…



Tragen Sie sich bitte RECHTS bei den 12 Gratis Führungsprinzipien für weitere Informationen in der Zukunft ein :-)

Sollten Sie sich schon eingetragen haben, sind Sie automatisch bereits auf der Liste und erhalten Ihre Informationen in Zukunft.

Andere interessante Beiträge:

The ABC´s of Happiness – Anleitung zum Glücklichsein
1:1 wirklich effektiv – Gute Einzelgespräche führen

Worum geht es bei Coaching wirklich?

Jun 29th, 20091 Comment

Coaching! Business-Coaching! Life-Coaching! Dazu noch Selbstcoaching und Führungscoaching! Kaum ein Begriff in Bezug auf persönliche Veränderung oder Weiterentwicklung, kaum ein Berufsfeld, kaum eine Art der Betreung/Beratung ist derzeit mehr präsent als – Coaching! Was aber macht eigentlich den entscheidenden Unterschied?

Ein rasanter Wachstumsmarkt, keine einheitlichen Richtlinien, die einen berechtigen diesen Titel zu verwenden und eine schier unglaubliche Vielzahl von Definitionen und Anwendungen bieten viel Raum für Angriffsflächen, Kritik und sogar Spott. Die Frage, welche unweigerlich an die Oberfläche drängt und die auch mir immer häufiger gestellt wird, (bezeichne ich mich doch selbst als Results Coach) lautet: Was zeichnet Coaching bzw. gutes Coaching eigentlich aus?

Viele Menschen suchen einen Coach aufgrund eines bestimmten Problems auf und erwarten vom Coach dieses Problem zu lösen. Die Probleme sind vielfältig: „Ich bin immer gestresst.“, „Meine Beziehung macht mich so unglücklich.“ oder “Ich bekomme nie was ich will.“ sind populäre Statements. Um gleich mit einem beliebten Klischee aufzuräumen: Kein auch nur halbwegs professioneller oder guter Coach wird ein Problem für seinen Kunden lösen.

Und das aus gutem Grund. Sollten Sie Kinder haben, so kennen Sie die Antwort bereits. Natürlich wäre es der einfachste und schnellste Weg das Problem für das Kind zu lösen und es wieder zum Spielen zu schicken. Was aber tut das Kind wenn das Problem wieder auftaucht? Richtig, es sucht Sie erneut auf. Lösen Sie das Problem erneut, so sieht sich nicht nur das Kind, sondern auch SIE sich selbst bald einer ganzen Reihe neuer Probleme gegenüber. Sie kreieren ein Abhängigkeitsverhältnis für das Kind, das Kind selbst wird zukünftig bei immer kleineren Problemen sofort zum „Coach“ rennen und Sie selbst finden sich immer häufiger in der Rolle des elterlichen Problemlösers.

Eigenverantwortung? Keine!
Selbstständigkeit? Mitnichten!
Durchhaltevermögen und Widerstandsfähigkeit? Fehlanzeige!

Zufällig einige der Charaktereigenschaften, die so häufig fehlen in unserer Gesellschaft, die geprägt ist von Schnelllebigkeit, Ignoranz und Ablenkung wenn es um die Konfrontation mit unangenehmen Situationen geht. Die illustrierte Rolle der Eltern ist je nach Lebenslage, Alter und Umständen austauschbar durch die beste Freundin, Arbeitskollegen, den Chef, oder den Ehepartner.

Was brauchen Sie bzw. der Kunde in einer solchen Situation am meisten? Sie benötigen neue Optionen, andere Blickwinkel und vor allem die Entschlossenheit das Problem zu beseitigen. SELBST zu beseitigen! Der effektive Coach versorgt Sie u.a. mit diesen Zutaten, meist in Form zielgerichteter Fragen: Neue Alternativen, eine andere Sicht der Dinge und die Gegenüberstellung der Ist-Situation (Problem) und des Soll-Zustands (Situation wie gewünscht) in einem Maß, dass der Kunde selbst nur noch die gewünschte, neue Situation als akzeptabel ansieht. Dann, und nur dann, werden die notwendigen Handlungen unternommen, die zu einer Veränderung der aktuellen, unbefriedigenden Situation führen. Ob es nun um Führungsverhalten, Persönlichkeitstraining oder auch Methoden des Selbstcoaching geht.

Gutes Coaching ist erkennbar an messbaren Resultaten und sofortiger Veränderung (auch kleine Veränderungen sind Veränderungen), einer Atmosphäre von Vertrauen und dem Ziel, dem Kunden innerhalb kürzestmöglicher Zeit weiter zu helfen. Nur dann ist Coaching sinnvoll und effektiv, nur dann lohnt sich das entsprechende Investment in das Honorar und nur dann besteht die Möglichkeit eine dauerhafte Veränderung hervorzurufen. Und nur dann erhält Coaching den Stellenwert, den es verdient:

Probleme gezielt, schnell und nachhaltig in Lösungen zu verwandeln! Ganz einfach!

Der Mangel an menschlicher Verbindung führt zum Burnout

Jun 30th, 2008No Comments

In seinem Buch “Fired Up or Burned Out” schreibt Michael Stallard, dass die Verbindung zu anderen Menschen die grundsätzlichen psychologischen Bedürfnisse nach Respekt, Anerkennung, Zugehörigkeit, Autonomie, persönlichem Wachstum und Bedeutung befriedigt. Sind diese Bedürfnisse erfüllt, blühen Menschen auf. Auf der Gegenseite führt ein entsprechender Mangel zu einem stetig entstehenden Burn-Out.

Man berührt in den meisten Fällen mehr Menschen als man es selbst für möglich hält. Und es kommt entweder zu einer engeren Verbindung oder zu einer größeren Distanz. Stallard glaubt, dass der Eliminierung von Dingen wie unangebrachter Kritik, Mikromanagement (Kontrollsucht) und entsprechender Folgeverhalten eine Wertesteigerung in mindestens 6 Bereichen folgen sollte.

1. Stellen Sie eine menschliche Verbindung zu so vielen Personen wie möglich her!
Menschen, speziell Führungspersonen, müssen andere Personen anerkennen. Der einfachste Weg einem Menschen zu zeigen, dass man ihn schätzt, ist ihn kennen zu lernen und ihn beispielsweise mit seinem/ihren Namen anzusprechen. Das mag einfach klingen, erzielt aber eine große Wirkung.

2. Behandeln Sie Angestellte/Teammitglieder etc. wie Partner!
Jemanden “überlegen” zu behandeln, kann zu einer Reduzierung des Selbstwertes der entsprechenden Person führen.

3. Helfen Sie Angestellten/Teammitgliedern die richtigen Rollen zu finden!
Das Herausfinden und -kristallisieren von Fähigkeiten, Temperamenten, Lernstilen, Denkweisen und Werten von Personen hilft, diesen Aufgaben zuzuteilen, in denen sie die größtmögliche Wahrscheinlichkeit auf Erfolg haben.

4. In Bezug auf Angestellte/Teammitglieder: Ausbilden, informieren und zuhören!
Wenn keiner weiß was Sie denken und niemand darüber informiert wird und man im Gegenzug auch nicht weiß was andere denken, nehmen Menschen gewöhnlicherweise das Schlimmste an. Weiß man nicht in welche Richtung es geht, so führt das häufig zu Ängstlichkeit.

5. Dezentralisieren Sie Entscheidungen!
Unternehmen haben aus erster Hand erfahren und gelernt, dass eine dezentrale Entscheidungsfindung (bzw. mehr Kontrolle für hierarchisch weiter unten aufgeführte Positionen) die Moral verbessert. Mehr Autonomie führt zu mehr Engagement (sofern sie die Komptenzen des Mitarbeiters nicht überschreitet).

6. Erkennen Sie das menschliche Bedürfnis nach work/life-Balance an!
Einer der wichtigsten Aspekte, um Burnouts zu vermeiden ist die Anerkennung des Privatlebens anderer und dem Wert einer entsprechenden work/life-Balance. Die Herausforderung für Führungskräfte liegt in der Ausbalancierung zwischen dieser Anerkennung und einer fairen Gleichbehandlung von Kollegen, die mehr arbeiten müssen als andere.

Interessant und gleichermaßen faszinierend ist die Tatsache, dass einige dieser 6 Punkte wirklich simpel sind. Das Problem liegt darin, dass genau wegen dieser Einfachheit die entsprechende Bedeutung meistens vergessen wird. Stallard schreibt, dass “Menschen, die sich nicht um Verbindungen innerhalb einer Organisation kümmern – eine Verbindung, die Vertrauen, Zusammenarbeit und Gemeinschatsgefühl fördert – werden als Einzelperson niemals ihr Potential voll ausschöpfen. Genausowenig wie die Organisation in der sie arbeiten.”

WEITERE ARTIKEL DAZU:

Selbstcoaching II: Wie man schnell und einfach Rapport herstellt
5 Wege sein Team zu motivieren

Leadership – Wie man besser wird und so bleibt

Jun 27th, 2008No Comments

Der Sport- und Führungskräftecoach Graham Jones glaubt an mentale Stärke als Schlüsselelement der Exzellenz. In der Harvard Business Review schreibt er über 5 Dinge, die die erfolgreichsten Menschen tun, um an der Spitze zu bleiben.

1. Lernen Sie Druck zu lieben!
Um dies zu gewährleisten, muss man einen wirkliches Interesse an ständiger Selbstverbesserung haben. Wie erreicht man das? Durch einen ständigen Wettkampf mit sich selbst, anstatt mit anderen, und das ist allein eine persönliche Wahl bzw. Entscheidung. Der olympische Goldmedalliengewinner im Rudern, Greg Searle, sagt: “Ich habe nie Opfer gebracht; Ich treffe Entscheidungen!”

2. Konzentrieren Sie sich auf das Langfristige!
Alles was nur kurzfristig zählt und einen Einfluss auf Ihre Leistung hat sollten Sie zugunsten der langfristigen Ziele ausklammern. Warum? Der langfristige Erfolg zeichnet sich durch kleinere Erfolge aus.

3. Eisen schärft Eisen!
“Trainieren” Sie mit Menschen, die Sie an die Grenzen bringen. “Clevere Unternehmen schaffen Situationen, in denen sich die Spitzenkräfte gegenseitig zu Leistungen animieren, die sie nicht erreichen könnten, wenn sie mit weniger guten Mitarbeitern arbeiten würden.”

4. Erfinden Sie sich neu!
Wenn Sie einmal die höchste Stufe erklommen haben, müssen Sie sich selbst immer wieder neu erfinden. Um dies zu erreichen müssen Sie einen wahren Hunger nach Feedback entwickeln. Ständig hungrig nach Ratschlägen, Tips und Hinweisen, um die eigene Leistung zu halten und noch zu verbessern. Was hierbei wichtig ist: Feedback sollte immer konstruktiv sein und nicht zur Kritik dienen. Ist das Feedback negativ, so finden Sie heraus was dahinter steckt und hinterfragen Sie sich selbst. Ständige Ratschläge und Tips die eigene Leistung betreffend führt zwangsläufig zu Verbesserungen.

5. Feiern Sie Siege!
Sehen Sie es als konstruktives Feiern, sonst führt es schnell zur Selbstverherrlichung. “Richtig angewandt beinhaltet es zu einem hohen Maß an Analyse und erweiterter Selbstwahrnehmung. Die besten Kräfte feiern nicht wirklich, bevor Sie eingehend verstanden haben, welche Faktoren sie zum entsprechenden Sieg geführt haben.”

Jones nennt Beharrlichkeit als Schlüssel bei der Umsetzung. “Viele Athleten trainieren und gewinnen keine Medallien. Sie trainieren ganz normal weiter. Die wahren Champions, die Medalliengewinner, gehen nach großen Siegen mit noch mehr Eifer in die tägliche Trainingsarbeit. Das macht sie zu Spitzenathleten und unterscheidet Klasse von Weltklasse.”

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Fokus ist alles

Kontrollieren Sie Ihre Emotionen

Jun 24th, 20082 Comments

Egal wie man es dreht oder wendet. Eine der wichtigsten, wenn nicht DIE wichtigste, Eigenschaft ist es in der Lage zu sein, seine Emotionen bewusst kontrollieren zu können. Erfolgreiche Führungspersonen beherrschen diese Fähigkeit. So verhindern sie, dass ungewünschte Emotionen Ihnen bei wichtigen Gesprächen mit Geschäftspartnern, Kunden oder Mitarbeitern negativ in die Quere kommen.

Die Voraussetzung für die erfolgreiche Emotionskontrolle ist natürlich eine gute Selbstwahrnehmung.
Dondi Scumaci, Autorin des Buches “Designed For Success”, empfiehlt, dass man sich selbst eine Reihe von Fragen stellt, bevor man von seinen Emotionen kontrolliert wird.

Wie fühle ich mich?
Warum fühle ich mich so?
Was benötige ich?
Wovor habe ich Angst, was passieren könnte?
Wie möchte ich, dass es ausgeht?
Was kann ich tun, um das gewünschte Resultat zu erzielen?

Scumaci sagt, dass der Anfang dieser Selbswahrnehmung wie das Umlegen eines Schalters im Gehirn sei. Dadurch bewegt man Sie sich von einer puren emotionalen Reaktion hin zu zu einer auf das Ziel gerichteten Reaktion.

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Blockade durch Emotionen: Wie uns Emotionen im Wege stehen
Loswerden negativer Emotionen (inkl. 2 Videos)
Kurzanleitung zur Veränderung von Emotionen

IQ ist nicht = Intelligenz

Mai 28th, 2008No Comments

Wirklich interessant wie in unserer Gesellschaft die Intelligenz einer Person dem IQ gleichgesetzt wird.
Howard Gardner, Psychologieprofessor der Harvard Universtität, kommt in seinen Arbeiten zu dem Schluss, dass es 8 Arten der Intelligenz gibt.

Linguistische Intelligenz:
… ist die Fähigkeit Sprache und verbalen Ausdruck zu verstehen und zu meistern.
Sie können sich fragen, ob Sie wortgewandt sind, Ihre Gefühle zum Ausdruck bringen können oder rhetorisch geschickt sind. Diese Eigenschaften gehören zu dieser Art der Intelligenz. Dazu zählen auch Dinge wie Reden halten, debattieren oder zu wissen wann man was sagt.

Musikalische Intelligenz:
… ist die Fähigkeit musikalische Muster, Ausdrücke und Kompositionen wahrzunehmen und zu kreieren.
Fragen nach dieser Art der Intelligenz: Sind Sie in der Lage Melodien nach einmaligem Hören nachzusummen, können Sie ein Instrument spielen oder auch Stücke schreiben und komponieren?

Logisch-Mathematische Intelligenz:
… ist die Fähigkeit mit Hauptaugenmerk auf Schlussfolgerungen, Logik und Gedächtnis für Zahlen.
Diese Art der Intelligenz ist häufig in Schachmeistern zu sehen, Mathematikern oder auch Physikern. In Deutschland wird Intelligenz zumeist nach der logisch-mathematischen beurteilt.

Räumliche Intelligenz:
… ist die Fähigkeit komplexe Systeme visualisieren zu können und ein Gespür für große Räume und Layout zu besitzen.
Kreatives Vorstellungsvermögen zeichnet Menschen dieser Intelligenz aus. Zum Beispiel entdeckte Albert Einstein durch einen Viusalisierungsprozess seine Relativitätstheorie. Er stellte sich vor auf einem Lichtstrahl zu sitzen und setze dies mit Zeit und Raum in Verbindung.

Körperliche-Kinästhetische Intelligenz:
… ist die Fähigkeit koordinierten und/oder gezielten Einsatzes des Körpers und der Muskeln.
Beispiele hierfür sind Hochleistungssportler oder auch Trainer, Choreographen und Artisten.

Interpersonelle Intelligenz:
… ist die Fähigkeit sich mit anderen Menschen auf zwischenmenschlicher Stufe zu verständigen.
Können Sie gut mit anderen Menschen, liegen Sie mit Ihren Mitmenschen auf einer Wellenlänge und verstehen Sie sie? Wenn ja, dann sind Sie wahrscheinlich interpersonell intelligent.

Intrapersonelle Intelligenz:
… ist die Fähigkeit sich selbst zu kennen, sich mit sich auseinandersetzen zu können und ein gutes Verständnis des eigenen Selbst zu haben.
Menschen, die in der Lage sind tiefgreifende, innere Gedanken, Emotionen etc. zu kommunizieren. Philosophen, buddhistische Mönche oder Zen-Meister wären Beispiele für diese Art der Intelligenz.

Naturalistische Intelligenz:
… ist die Fähigkeit ökologischen und natürlichen Verständnisses zu besitzen.
Das Erkennen der Zusammenhänge verschiedener Vorgänge in der Umwelt, deren Auswirkungen und Ursachen, sowie die Tatsache, dass jede Aktion eine natürliche Reaktion zur Folge hat, beschreibt diese Art der Intelligenz. Ein aktuelles Beispiel hierfür wäre Al Gore.

Laut Gardner hat jeder Mensch in mindestens 2 Kategorien Genie-Status. Zum ersten Mal veröffentlichte er seine Theorie im Jahre 1983.

Sollten Sie aufgrund Ihres “IQ” an sich selbst gezweifelt haben, so dürfte dieses Modell neue Perspektiven eröffnen, oder? :-)

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