#64 – Mit wenigen Worten den eigenen Zustand verändern

Feb 19th, 20101 Comment

Tagtäglich reden wir. Mit uns selbst (innerlich oder auch äußerlich) und mit anderen. Weit mehr als 10.000 Worte sprechen wir jeden Tag. Was den meisten entgeht ist, welche Wirkung die eigenen und die Worte anderer auf unseren Zustand, unsere Einstellung zu bestimmten Dingen und auch auf Optimismus und Pessimismus haben. Es ist wahrlich Selbsthypnose (oder hypnotische Wirkungen von außen).

Wiederholt gehörte und gesprochene Worte haben früher oder später mehr und mehr Einfluss auf uns. Dies geschieht zumeist unterbewusst und man bekommt es erstmal gar nicht mit. Die Mitarbeiterzufriedenheit in Teams, gutes Führungsverhalten und überhaupt die allgemeine Verfassung von Menschen hängt von der Kommunikation zwischen den Menschen ab.

Was haben SIE davon? Ganz einfach, überlegen Sie sich wo und warum Sie etwas in einem Bereich verändern möchten (oder wie Sie andere Menschen führen möchten) und wie die Wahl Ihrer Worte bzw. Ihre Kommunikation dies jetzt beeinflusst und wie Sie es vielleicht verändern können.
Selbstcoaching Podcast #64 – Mit wenigen Worten den eigenen Zustand verändern

Weitere Folgen:

#63 – Die Vorstellungskraft nicht einschränken

#65 – Zwei Seiten der Medaille

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6 Strategien wie man die eigene Vision effektiv kommuniziert

Das Rezept schlechthin: Wert schaffen!

Dez 9th, 20091 Comment

Es geht nicht um biblische Weisheiten wie “Geben ist seliger als nehmen”. Auch sonst geht es nicht um irgendwelche Weisheiten oder Sprüche.

Was wir häufig “vergessen”, übersehen oder ganz knallhart ignorieren ist, dass durch das Schaffen eines Wertes auf scheinbar magische Weise viel mehr zurück kommt, als man es vorher nicht einmal hätte planen können. Heutzutage ist es möglich sehr schnell viel Geld zu machen und dabei wird oft nicht einmal ansatzweise darauf geachtet, welchen Gegenwert man dafür bietet. Steht das Geld im Vordergrund, so hat das Produkt an Qualität schon eingebüßt.

Oder einmal gefragt, von wem würden Sie lieber/eher ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen:
Person A, die zunächst den Profit plant und dann überlegt wie dieses Geld am besten, schnellsten und einfachsten zu beschaffen ist (in diesem Fall durch den Verkauf eines bestimmten Produkts)?
Person B, die sich darauf konzentriert, wie man einen Mehrwert für den Käufer schaffen kann. Einen Mehrwert, durch die Anwendung eines Produkts, welches durch Interesse am Menschen und seinen Bedürfnissen der hinter dem “Käufer” steckt, entwickelt wurde und für welches anschließend eine Investitionssumme festgelegt wird?

Wahrscheinlich würde so gut wie Jeder Person B als den Verkäufer seines gewünschten Artikels vorziehen. Und das ist keine Wissenschaft, es ist einfacher Menschenverstand. Wenn dem also so ist, wie kommt es, dass auf das Schaffen eines Mehrwerts für den Kunden so wenig wert gelegt wird? Als Antwort auf die Frage “warum der Preis denn so hoch sei” gesagt zu bekommen “Qualität hat seinen Preis” oder “Haben Sie mal verglichen was die Konkurrenz dafür verlangt” ist ein Offenbarungseid obwohl beide Aussagen vielleicht Gültigkeit haben mögen.

Schaffe ich jedoch einen Wert, so habe ich überhaupt keine Schwierigkeiten jemandem zu erklären wie hoch oder niedrig ein bestimmter Preis ist. Der Wert, der die Qualität des Lebens des Kunden erhöht, ist selbstredend und dafür wird ein entsprechender Preis in einem angemessenen Rahmen (ja, ein sehr dehnbarer Begriff… :-) ) auch gern bezahlt.

Und nun folgt das scheinbar Magische. Durch Fokussierung auf den Wert entsteht beim Kunden ein entsprechend gutes Ergebnis und das Wort macht die Runde. Ergebnis: Mehr und mehr Kunden wollen das entsprechende Produkt, die eigene Reputation steigt usw.

Einen Wert für jemanden zu schaffen bedeutet sich für einen Menschen, seine Bedürfnisse, seine Ziele und Wünsche zu interessieren und ihm aktiv dabei zu helfen (durch Produkt oder Dienstleistung) diese zu erreichen. Ist es nicht erstaunlich, dass zahlreiche Verkäufer Vorzüge eines Produkts erklären können (und das z.T. wirklich gut), jedoch kläglich daran scheitern einem zu erklären inwieweit diese mein Leben bereichern?

Im Coaching und in Seminaren beobachte ich häufig wie der Fokus auf Geld und materiellen Zielen liegt (und das ist auch völlig in Ordnung). Jedoch scheitern viele Menschen nicht selten an der Frage was denn nach dem (hypothetischen) Erreichen des Ziels anders sei als vorher (gemessen an der Lebensqualität). Das Auseinandersetzen mit den Werten (den eigenen und denen anderer Menschen) schafft nur Vorteile: Weniger Oberflächlichkeit, mehr Verständnis & Toleranz, bessere Beziehungen, mehr Verkäufe… ganz einfach: Mehr Lebensqualität!

Weiterer Beitrag:

VIDEO: 5 Faktoren für persönlichen Erfolg

Wie motiviere ich (m)ein Team?

Nov 26th, 2009No Comments

Was für eine Frage und WIE viele Möglichkeiten… Aus dem Bereich der Sportpsychologie habe ich hier einiges gelernt vom Direktor des TaoSportsCentre in Santa Cruz, Jerry Lynch. Unter den vielen Teilbereichen gefiel mir der Aspekt “Eine Atmosphäre von Service kreieren” mit am besten.

Die Chinesen sagen, dass es die Regel ist zu Dienen, und Dienen heißt zu regeln (ziemlich frei übersetzt…). Es geht nicht darum aufgrund von autoritären Verhältnissen zu bestimmen und andere anzuweisen was zu tun ist. Es geht darum eine besondere Atmosphäre zu schaffen in der alle ihr Potential optimal ausschöpfen können (oder zumindest die Bedingungen dafür haben). Man stellt dabei häufig Fragen und nimmt sich Zeit für seine Teammitglieder, zeigt wirkliches Interesse an ihnen und ihrer Tätigkeit.

Vier Fragen sind z.B.:

1. Was müsste vorhanden sein, um Ihre Leistung ein Level höher zu bringen?
2. Was möchten Sie das ich tue, um Ihnen dabei zu helfen?
3. Fühlen Sie sich erfüllt und ausgelastet in diesem Projekt?
4. Gäbe es eine Möglichkeit wie die anderen Teammitglieder oder Führungspersonen von Hilfe sein könnten?

Jetzt kann es natürlich schnell zum “Problem” kommen, dass man durch die Ermutigung von Verbesserungsvorschlägen und Kritik schnell zu weich wird und seine natürliche Autorität verliert. Um das zu verhindern stehen Sie zu Ihren eigenen Werten und erinnern immer wieder an den Grund/Sinn des Projekts und dass alle auf daselbe Ziel hinarbeiten.

Die Falle es allen recht machen zu wollen gilt es zu vermeiden. Stattdessen bietet man Unterstützung und flexible Führung als einfach nur jeden Wunsch zu erfüllen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Fehler anzusprechen lässt sich nicht vermeiden. Die Art und Weise jedoch unterscheidet den Meister vom Trottel. Es geht nicht darum, einfach nur alle Fehler aufzuzählen und Drohungen auszusprechen. Hier eine Analogie aus dem Sportcoaching. Wenn jemand schlecht spielt, sitzt er beim nächsten Mal draußen. Es setzt sich fest: Fehler=Bestrafung. Wer würde unter diesen Voraussetzungen nicht mit weniger Risiko, weniger Agressivität und weniger Leidenschaft spielen? Athleten spielen besser wenn sie sich auf ihre Aufgabe fokussieren als nur auf Erfolg oder Misserfolg.

Ganz wichtig ist hierbei, dass innerhalb bestimmter Grenzen und Regeln (die es ja überall gibt und auch wichtig sind), jeder im Team für seine eigene, die Entwicklung der anderen und dies des Teams als Ganzes mitverantwortlich ist. Jeder unterstützt jeden, sein Potential optimal freizulegen. Es ist erstaunlich wie viele gute Dinge geschehen wenn dieser Rahmen verinnerlicht und gelebt wird.

“Wie kann ich dem Team helfen?” anstelle von “Wie kann ich mehr Spielzeit bekommen?”
Service löst Leidenschaft in denen aus, denen man “dient”.
Werden persönliche Interessen hinten angestellt und das Ergebnis des Teams (unter Berücksichtigung der individuellen Entwicklkung ALLER) in den Vordergrund gerückt verschwinden leise Killer wie Ego, Neid oder auch Bevorzugung.

Natürlich ist es nicht immer leicht all das von heute auf morgen umzusetzen. Aber die besten Teams der Welt (egal in welchem Bereich) spiegeln diese Gedanken nach außen wieder und haben irgendwann einmal dort angefangen. Und ja, es kann anstrengend sein und eine Zeit dauern. Letztlich hängt es jedoch von jedem selbst, seinem persönlichen Beitrag und den Menschen im Team ab. Es ist die alte Geschichte lieber Fischen zu lehren/lernen als jemandem jeden Tag einen zu fangen (oder sich fangen zu lassen).

Andere interessante Beiträge dazu:

(VIDEO) So kommt man aus der Komfortzone
(VIDEO) Wie man schnell und einfach Rapport zu anderen herstellt
(VIDEO) Darum geht es beim Coaching wirklich

Die 25 Erfolgsprinzipien des Jack Welch – Teil II

Nov 20th, 20092 Comments

Hier ist das zweite VIDEO der 25 Erfolgsprinzipien von Jack Welch (Teile 13-25).

Ebenfalls kurz und informativ geht es hier unter anderem um die Förderung von Führungsfiguren (Prinzip 14), die Herausforderung von einem selbst (Prinzip 18) und das (Vor)Leben von Qualität und Geschwindigkeit (22 & 24).

Klar ist, dass sich natürlich einige Prinzipien derer anderer erfolgreicher Unternehmer ähneln. Was mir persönlich jedoch gut gefällt ist die direkte, einfache Formulierung dieser Prinzipien ohne den Versuch es hochkomplex und “wichtig” klingen zu lassen.

Hier ist das Video zum zweiten Teil von den 25 Erfolgsprinzpien des Jack Welch…

Hier geht es zum ersten Teil:

25 Erfolgsregeln von Jack Welch – Teil I – VIDEO

Und hier noch ähnliche interessante Beiträge:

Napoleon Hill über das Gesetz der Anziehung
Erfahrung + Identität = Leben?

Die 25 Erfolgsprinzipien des Jack Welch

Nov 20th, 20092 Comments

Jack Welch war einer der erfolgreichsten CEO´s zu aktiven Zeiten. Bestimmte Eigenschaften halfen ihm sein Unternehmen GE (General Electric) ganz nach vorn zu bringen und ihm selbst ein geschätztes Privatvermögen von über 700 Millionen US-$ anzuhäufen.

Wie fast jeder erfolgreiche Manager hat er natürlich sowohl Fans wie auch Kritiker, jedoch finde ich die Softskills wie Beharrlichkeit, Neugier, Offenheit für Neues und das hohe Interesse an ständiger Weiterentwicklung bewundernswert.

Deshalb gibt es hier zwei VIDEOS in aller Kürze zu den 25 Erfolgsprinzipien des Jack Welch…

Interessant ist sicherlich, dass es immer wieder verschiedene Führungsstile gibt. Manche Eigenschaften finden sich jedoch bei den unterschiedlichsten Charakteren wieder. Jack Welch ist sicherlich ein ganz eigener Charakter (gut, wer ist das nicht…), und egal ob man ihn mag oder nicht, ich denke, dass man eine Menge von ihm lernen kann. Nach seiner aktiven Karriere wurde er, wie viele andere zuvor ebenfalls, erfolgreicher Auto verschiedener Bücher, z.B. Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt oder auch Winning: Das ist Management

Lesen Sie doch auch gleich noch:

Der zweite Teil: 25 Erfolgsgesetze von Jack Welch (VIDEO)
Richard Branson und seine Erfolgsgedanken
Eine Erfolgsgeschichte (Steve Jobs von Apple – VIDEO)

5 Merkmale für persönlichen Erfolg (mit Video)

Nov 11th, 20092 Comments

Hier ist ein kurzes Video mit 5 Merkmalen für persönlichen und beruflichen Erfolg.

Natürlich gibt es zahlreiche dieser Aufzählungen, z.T. hoch bis 10 oder 20 verschiedenen Faktoren oder auch nur 3. Es ist alles stets Ansichtssache. Diese 5 Merkmale spiegeln meiner Meinung nach ein ziemlich optimales Bild wieder und vor allem sind sie einfach dargestellt und auf den Punkt gebracht.

Schauen Sie sich hier das Video zu 5 kurze Merkmale für persönlichen und beruflichen Erfolg an (bitte beachten Sie auch den Verweis unter dem Video auf die anderen Beiträge).

Weitere interessante Beiträge:

Persönlichkeitsraining & Coaching: Des Übels Wurzel… (mit Video)
Der Schlüssel geschäftlichen Erfolgs
Können Sie Nein sagen?

Sind Sie unsicher?

Jun 5th, 2009No Comments

Jeder ist irgendwo irgendwie unsicher, selbst wenn es “nur” bedeutet, dass diese Tatsache bestmöglich versteckt wird. Es kann jedoch nicht ignoriert werden. Und nimmt die Unsicherheit zu sehr zu, so leidet darunter unsere Ausstrahlung und unser Führungsverhalten in Beruf, Familie und Freizeit.

In seinem Buch “In Building Your Leadership Resume” erläutert der Pastor Johnny Hunt 9 Charakteristiken unsicheren Führungsverhaltens.

Eine unsichere Führungsperson…

• …lobt andere nicht. Warum jedoch sollte Lob als ertragloses Gut betrachtet werden? In Wahrheit ist es ein Geschenk, von dem jeder profitieren kann.

• …hält Informationen zurück. Gibt man Informationen preis, so schafft man Vertrauen und Selbstbewusstsein in anderen. Hält man Dinge geheim, so erreicht man genau das Gegenteil: Kein Vertrauen, kein Selbstbewusstsein.

• …möchte nicht, dass sich das eigene Personal mit anderen Führungspersonen befasst – gerade wenn diese Qualitäten hat, die man selbst nicht hat, von denen sich das eigene Team jedoch wünscht, dass man sie hätte. Zu Bedenken gilt: Wenn eine Person wächst, dann wächst das ganze Team. Große Führungspersonen sind stolz wenn die eigenen Teammitglieder irgendwann besser sind als man selbst.

• …ist oftmals ein Mikromanager und eine Kontrollfreak. Nichts darf geschehen, ohne dass man selbst über alles Bescheid weiß. Es existiert der Irrglaube, dass ohne einen selbst alles zusammenbrechen würde. Diese Art der Kontrolle könnte das Leben aus dem Team sprichwörtlich herauspressen.

• …braucht ständig Bestätigung und Lob. Das ist wahrscheinlich mit der Hauptgrund, warum sie als Führungspersonen ungeeignet sind. Der Fokus liegt ständig auf einem selbst und verhindert so, dass man aktiv am Entwicklungsprozess und dem Leben integrativ mitwirkt.

• …kreiiert keine Sicherheit für die, die sie führt. Ist die Atmosphäre ängstlich, voll von Selbstzweifeln und Herumraterei, so ist mit Sicherheit eine unsichere Führungsperson verantwortlich.

• …nimmt mehr als das sie gibt. Anstatt andere zu ermutigen und zu motivieren, sind sie mehr damit beschäftigt diese Reaktionen selbst zu erhalten.

• …schränkt ihre besten Führungspersonen ein. Wer unsicher ist, kann sich nicht wirklich mit anderen über deren Erfolge freuen.

• …schränkt das ganze Team ein. Durch Unsicherheit werden nicht nur einzelne Personen in Ihrer Entfaltungskraft gestört. Das große Ganze leidet darunter.

Im Grunde genommen gelten diese 9 Merkmale nicht nur für unsichere Führungspersonen, sondern generell für Menschen, die unsicher sind. Schaut man sich die weitreichenden Auswirkungen einer scheinbar kleinen Sache wie Unsicherheit mal genauer an, so wird einem klar, WIE wichtig charakterbildende Eigenschaften wie Selbstwert und Selbstvertrauen tatsächlich sind.

Zum Wochenende noch ein “happy-video” :-)
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Sebastian Coe über Gewinnen

Mai 13th, 20091 Comment

Sebastian Coe, olympischer Goldmedalliengewinner, Politiker, Geschäftsmann und im olympischen Organisationskomitee für die Spiele 2012, hat ein inspirierendes Buch über die mentale Vorbereitung des Gewinnens in jeglichem Bereich geschrieben.

Coe glaubt, dass Führungspersonen durch ihre Umgebung, ihre Ambitionen, ihre Vorbilder, die Unterstützung, die sie während ihres Lebens erhalten und ihre schiere Entschlossenheit geformt werden. Unser Ziel muss es so stets sein, dass es keine Grenzen geben sollte in Bezug darauf, was eine Person mit Fokus und Anwendung seiner Fähigkeiten erreichen kann, unabhängig vom jeweiligen Hintergrund.

Coe sagt, dass Teams am besten funktionieren, wenn sie wissen, was ihre Rolle im Gesamtzusammenhang mit dem Ziel ist. Dies erfordert eine klare Führung. “Ein Teil davon ist klarzustellen, dass die Arbeitsatmosphäre konstruktiv, positiv, einladende und beständig ist.”

Hier seine Ratschläge, um dieses Ziel zu erreichen:

- Es bedeutet, eine offene und ehrliche Kommunikation anzuregen
- Es bedeutet, zu erkennen, wann geführt werden muss und wann die Menschen ihre eigenen Entscheidungen über den bestmöglichen Kurs machen sollten.
- Es bedeutet, Zeit zu geben, um Fragen zu stellen. Eine gute Führungsperson kann stets einfach und klar erläutern warum etwas getan werden muss. Seinem Team zuzuhören ist ein effektiver Weg die Führungskräfte von morgen zu erkennen.
- Es bedeutet, die Teammitglieder kalkulierte Risiken eingehen zu lassen – innerhalb ihres eigenen Einflusskreises – auch wenn dies ein evtl. Scheitern bedeuten könnte.
- Es bedeutet, auf die Umgebung zu achten, in denen ein Team arbeitet. Flexible Arbeitszeiten, mobile Büros usw. können die Produktivität um ein Vielfaches steigern.
- Es bedeutet, zu Ausgeglichenheit im Leben zu ermutigen.

Coe sagt, dass eine Führungsperson das Ende der eigenen Schaffenszeit selbst bestimmt. “Man weiß, dass man einen guten Job macht, wenn die richtigen Entscheidungen auch ohne die eigene Anwesenheit getroffen werden. Mein Coach sagte einmal zu mir, “Ich weiß, dass meine Arbeit getan ist, weil du exakt das getan hast, was ich von dir verlangt hätte, wäre ich hier gewesen.”"

Fragen Sie sich inwiefern Sie die oben genannten Voraussetzungen in Ihrem Team schaffen, um Topleistungen à la Coe zu gewährleisten :-)

Der Schlüssel geschäftlichen Erfolgs

Apr 21st, 2009No Comments

…liegt in den Beziehungen, die man zu seinen Geschäftspartnern, Kunden, kurz allen Menschen, pflegt.

Victor Hugo sagte, dass nichts so mächtig sei, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Dies ist nicht unbedingt von der Hand zu weisen, Walt Disney jedoch war es, der einen der wesentlichsten Punkte untermauerte, als er sagte:

“Egal was dein Traum ist, du benötigst Menschen, um ihn zu realisieren.”

Im geschäftlichen wie auch persönlichen Alltag vergessen wir nur allzu oft, WIE wichtig andere Menschen für uns sind. Vielleicht erfüllt es uns einen Scheck einzulösen… wichtig ist, nicht zu vergessen, dass dieser von jemandem geschrieben wurde. Wichtig ist, dass dies aufgrund eines Geschäfts entstanden ist, welchem eine (hier geschäftliche) Beziehung vorausgegangen ist. Gerät diese wichtige Sache aus unserem Fokus, so wirkt sich dies über kurz oder lang auf die Qualität des Business aus.

Die Brücken zu anderen Menschen ständig weiter zu bauen, bestehende Beziehungen zu pflegen und deren Qualität stets zu sichern ist die Grundlage zur Erfüllung all unserer Bedürfnisse. Ob es sich dabei um finanzielle, geschäftliche, emotionale, mentale oder auch spirituelle Bedürfnisse geht, spielt keine Rolle.

Obwohl die Herleitung (Geschäftlicher Erfolg, ausgehend von guten Beziehungen) denkbar simpel und logisch ist, wird sie nur allzu oft außer Acht gelassen. Im Vordergrund stehen häufig das Verlangen nach Status, Anerkennung und natürlich Geld. Aber auch diese drei Dinge haben den menschlichen Aspekt / Beziehungen in sich. Status und Anerkennung werden einem zuteil von anderen Menschen und Geld verdient oder erhält man, ebenfalls, von anderen Menschen.

Egal wie man es also dreht und wendet… die Qualität der Beziehungen zu anderen Menschen bildet die Grundlage für jeglichen geschäftlichen Erfolg. Natürlich ist es nicht immer leicht, sich daran zu erinnern. Stellt man bestimmte persönliche Charaktereigenschaften in den Vordergrund, so pflegen sich Beziehungen mehr oder weniger von selbst:

Respekt:
Respektiert man andere Menschen von Grund auf, so verfällt man nicht in eine Situation, in der man andere womöglich beleidigt oder diskreditiert. Wichtiger Merksatz bei Kritik: Sofern es unumgänglich ist kritisieren Sie nur Verhaltensweisen, niemals aber Personen!

Unterstützung:
Sucht man andere, wo immer man kann, zu unterstützen, so hat dies erstaunliche Auswirkungen auf einen selbst. Das Prinzip der Reziprozität oder auch Wechselwirkung. Tut man anderen Menschen einen Gefallen, so entsteht unterbewusst der Drang, diesen Gefallen zu erwidern. Natürlich sollte man nicht nur anderen helfen wollen, um selbst etwas zu erhalten. Jedoch sollte man dieses Prinzip im Hinterkopf behalten. Und außerdem: Wenn jeder jedem hilft, ist am Ende jedem geholfen, oder?

Dankbarkeit:
Ein Klassiker. In JEDER Situation gibt es etwas für das man dankbar sein kann. Zahlreiche Studien belegen immer wieder aufs Neue, dass Menschen, die ein hohes Maß an Dankbarkeit verspüren, automatisch glücklicher und zum Teil auch erfolgreicher sind.

Abschließend noch ein Zitat von Emily Kimbrough: Denke dran, wir stolpern alle. Deshalb ist es gut, Hand in Hand zu gehen.

Weitere interessante Beitäge:

Führungsprinzipien von Nelson Mandela

Freitags-Video: 40 inspirierende Reden in 2 Minuten!

Mrz 27th, 20091 Comment

In diesem wirklich kurzen Video sind eine Vielzahl von inspirierenden Reden zusammengefasst.

Einige sind jedem bekannt. Viel Vergnügen!

Freitags-Inspiration / Video: Motivation!

Mrz 20th, 20092 Comments

Das Freitags-Video zum Thema Motivation.

Hier ist ein kurzes Video mit schönen Zitaten und passenden Bildern.

Kurzanleitung zur Emotionsveränderung

Mrz 9th, 20093 Comments

Zum Wochenstart gibt es eine Anleitung für eine kurze und schnelle Intervention, mit der man seinen emotionalen Zustand von negativ auf zielgerichtet und positiv verändern kann.

Wichtig dabei ist, dass die Schritte genau in der vorgeschriebenen Reihenfolge eingehalten werden.

Nehmen Sie sich hierfür ein Blatt Papier und einen Stift und führen Sie diese Übung schriftlich durch.

1. Sie formulieren die Situation genau so, wie Sie sie empfinden. Achten Sie dabei nicht auf “nette” Formulierungen o.ä.
Dieser Satz repräsentiert in schriftlicher Form genau das, was Sie tatsächlich empfinden.

2. Nun reflektieren Sie die Situation mit etwas Abstand. Versuchen Sie sich gedanklich von der Situation zu entfernen und sie so zu betrachten, als wären Sie ein neutraler Beobachter. Schreiben Sie nun auf, was in der Situation tatsächlich passiert ist (ohne subjektive Einschätzung und Bewertung).

3. Nun folgt der Teil der Intervention, der häufig die größte Herausforderung darstellt. Aus dem zweiten Satz hervorgehend, formulieren Sie nun ZWEI positive Erkenntnisse (aus dieser eigentlich negativen Situation). Selbst wenn dies zunächst schwierig erscheinen mag: Bleiben Sie so lange vor dem Papier sitzen bis Sie diese beiden Erkenntnisse gewonnen haben (Hinweis: Je objektiver Sie die Situation in Nr. 2 betrachten, desto leichter fällt diese Aufgabe).

4. Aus den zwei positiven Erkenntnissen heraus legen Sie nun eine konkrete Handlung fest, die sich als Folge aus Nr. 3 ergibt. Diese Handlung muss konkret und (wenn auch nur zum Teil) sofort umsetzbar sein.

Diese Handlung gilt es nun auch sofort umzusetzen. Durch diese kleine Intervention erlauben Sie negativen Emotionen gar nicht erst sich in Ihrem Inneren zu verankern. Schon Tony Robbins hat mal gesagt: Kill the monster while it´s little!

Diese Übung ist natürlich auch mit anderen Personen durchführbar oder sogar als Gruppenübung.
Sollten Sie Fragen oder Kommentare zu dieser Intervention haben, so schreiben Sie gern eine EMail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

Weitere interessante Beiträge:

VIDEO (2) Negative Emotionen loswerden
So kontrolliert man seine Emotionen

1:1 wirklich effektiv!

Mrz 3rd, 2009No Comments

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen WIE wenig sich Menschen (darunter Kollegen, Beziehungspartner, Manager usw.) Zeit für qualitative 1:1 Gespräche nehmen?

Der wahre Wert in tiefgehenden Gesprächen zwischen zwei Menschen wird nur allzu häufig nicht erkannt. Trauriger sind Gründe wie reines Desinteresse an anderen, umso schlimmer, wenn es Menschen sind, mit denen man tagtäglich zu tun hat. Sich mit ihnen zu befassen wird als lästig und zeitstörend empfunden weil man dafür die eigene Zeit investieren muss.

Jedoch führt der Weg zum Erfolg stets über andere Menschen. Nur mit und durch andere kann man Erfolg (welcher Art auch immer) erlangen. Unter dem Aspekt von modernem Führungsverhalten (und optimierter Mitarbeiterzufriedenheit) führe ich hier ein paar Hinweise und Tipps für gute 1:1 Gespräche auf. Ziel dabei ist eine erhöhte Wertschätzung der anderen Person gegenüber zu demonstrieren. Voraussetzung dabei ist natürliches Interesse.

Dies sind lediglich Hinweise zur effektiven Umsetzung. Ohne wirkliches Interesse verpuffen diese Punkte früher oder später wirkungslos.

1. Übernehmen Sie die Initiative und machen Sie Termine für 1:1 Gespräche Monate im Voraus. Planen Sie, je nach Größe des Teams, regelmäßige Gesprächstermine frühzeitig ein und warten Sie nicht darauf, dass sie einfach passieren.

2. Ist der Termin gemacht, so bleiben Sie dabei. Keine kurzfristigen Absagen aufgrund dringend erscheinender (!) Angelegenheiten.

3. Schenken Sie 100% Aufmerksamkeit. Das heißt: Keine Beantwortung des Telefons, Handy aus und eine geschlossene Tür.

4. Geben Sie Ihrem Gegenüber zuerst die Möglichkeit etwas zu sagen. Es geht hier um die andere Person und ihre persönliche Agenda. Anschließend, sofern Zeit übrig ist, sind Sie dran.

5. Achten Sie darauf nicht nur über Arbeitsleistungen, Ziele und Projekte etc. zu sprechen. Nehmen Sie sich Zeit für die persönliche Entwicklung des/der anderen und um ihn/sie besser kennen zu lernen.

6. Mindestens einmal im Jahr sollte ein Gespräch für die weitere Karriereplanung anstehen.

7. Passen Sie die Gespräche für jeden Mitarbeiter individuell an. Es muss nicht dieselbe Gesprächsstruktur mit jedem Menschen durchgeführt werden.

8. Messen Sie die Effektivität Ihrer persönlichen Gespräche indem Sie darauf achten wie die andere Person das Gespräch verlässt. Lachen sie? Wie ist die Energie? Was sagen die Augen über Aufmerksamkeit und Wachsamkeit aus? Wie ist die Körpersprache der anderen Person? Das ist Ihre persönliche Beurteilung!

9. Helfen Sie Schwierigkeiten MIT der anderen Person gemeinsam zu lösen. Unterstützung und Hilfe stärkt das Wir-Gefühl und das Vertrauen ineinander.

10. Sparen Sie sich etwas Zeit auf, um einfach nur zu quatschen. Das lockert die Atmosphäre.

11. Fragen Sie nach Feedback, Meinungen und Ratschlägen.

12. Schließen Sie das Gespräch nach Möglichkeit immer positiv ab. Sprechen Sie abschließend stets ein Wort des Dankes, der Wertschätzung o.ä. aus.

Und… wann ist Ihr nächstes 1:1 Gespräch?

3 Schlüssel für gute Mitarbeiterzufriedenheit

Feb 25th, 20093 Comments

Mitarbeiter einfach nur zufriedenstellen kann nicht das einzige Ziel sein!

Ziel sollte es sein, sich Mitarbeitern gegenüber so zu verhalten und sie so zu führen, dass sie sich automatisch wohlfühlen und dadurch gut arbeiten. Die Mitarbeiterzufriedenheit zu fördern, dafür gibt es die verschiedensten Ansatzpunkte. Genau genommen hängt es erstmal von zwei Faktoren ab: Dem Mitarbeiter selbst und der Führungsperson.

Die Zutaten, mit denen beide ihre Suppe kochen, sind u.a. Leidenschaft, Motivation, Lernbereitschaft, Fachwissen, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit, Übereinstimmung der Werte, Produktivität, effektives Zeitmanagement, gute (positive) Kommunikation etc.

Aus Sicht der Führungsperson müssen alle diese Punkte (individuell mehr oder minder stark) berücksichtigt, aufeinander abgestimmt und gleichermaßen gefördert werden. Das setzt voraus, dass die Führungskraft in ALL diesen Punkten als Vorbild vorangeht und genau vorlebt, was sie sich von den eigenen Mitarbeitern verspricht. Wichtig an dieser Stelle: Ein Vergehen hat eine vielfach höhere Auswirkung als ein positiv vorgelebtes Verhalten. Deshalb muss der Anspruch der Führungsperson sehr hoch sein. Und das ständig! Jeden Tag!

Ein normaler Angestellter verbringt ca. die Hälfte seiner Zeit (in der er nicht schläft) am Arbeitsplatz. Deshalb sollte dieses Umfeld die eigene Entwicklung fördern, wenn möglich nicht nur beruflich sondern auch persönlich. Die eigenen Mitarbeiter sind das wertvollste Gut des Unternehmens, der Abteilung und der Führungsperson.

Es gibt 3 Schlüsselpunkte, die die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig fördern, sofern sie regelmäßig und authentisch umgesetzt werden von Seiten der Führungskraft.

1. Zeigen Sie, dass Sie vorbereitet sind!

Je besser Sie vorbereitet sind bzw. je mehr Sie über die Mitarbeiter wissen, desto effektiver und ergebnisorientierter verläuft die Kommunikation. In Bezug auf das Stellen von Fragen ist dieser Punkt genauso wichtig. Ist man nicht genügend vorbereitet, so “palavert” man herum während kostbare Momente verstreichen. Momente, die sowohl arbeitstechnisch produktiv sein, als auch die Beziehung vertiefen könnten. In Vorbereitung investieren, seine Hausaufgaben machen, sich auf den Mitarbeiter einstellen. Das sind wesentliche Punkte zur gemeinsamen Basis zwischen Führungsperson und Mitarbeiter.
Eine gute Vorbereitung ist leicht wenn Folgendes berücksichtigt und umgesetzt wird…

2. Zeigen Sie wirkliches Interesse am Mitarbeiter!

Je mehr Interesse man am Mitarbeiter hat (und vor allem auch zeigt!), desto mehr drückt man aus, dass man ihn/sie schätzt. Wertschätzung und Anerkennung sind emotionale Grundbedürfnisse. Diese lassen sich durch hohes Interesse ideal demonstrieren. Die wichtigste Zutat hierbei: Authentizität! Wenn es nicht ernst gemeint ist, sollte man es unterlassen. Kaum etwas wiegt schlimmer als geheucheltes Interesse.

3. Helfen Sie anderen Einsichten zu gewinnen!

Die Kunst in der Führung, genau wie im Coaching, liegt darin, dass der Mitarbeiter eine Lösung oder Einsicht möglichst selbst entdeckt. Dadurch hat man das Gefühl, diese gehöre einem selbst. Ein tolles Gefühl, wahrhaftig. Diese Vorgehensweise ist wesentlich effektiver für die Begeisterung und den Eigenantrieb des Mitarbeiters als wenn man jede Anweisung einfach vordiktiert. Das Gefühl ein Problem selbst gelöst zu haben steigert zudem das Selbstwertgefühl, ein ebenfalls wichtiger Aspekt. Die Voraussetzung für das unbewusste Hinführen zur Findung eigener Einsichten erfordert sehr gute kommunikative Tools von der Führungskraft. Eine Investition die sich lohnt!

Durch die Berücksichtigung dieser 3 Punkte entsteht eine sehr gute Basis für eine produktive Zusammenarbeit. Im Grunde genommen einfache Dinge. Die größten Gefahren lauern im Ego, eigenen Interessen, persönlichen Vorbehalten, Neid und natürlich eigener Unzufriedenheit. Um dem unkontrollierten Hervorplatzen dieser Eigenschaften vorzubeugen, ist es wichtig, dass die Führungsperson ständig an sich selbst arbeitet und sich kontinuierlich weiter entwickelt. Fachlich, führungstechnisch und persönlich.

Stehen Sie wirklich hinter Ihren Zielen?

Feb 23rd, 20092 Comments

Jeder von uns hat Ziele. Zumindest sagt es jeder von sich. Ich gehe davon aus, dass Sie Ziele haben.

Doch wie sehr wollen Sie diese Ziele erreichen? Hakt man mit dieser Frage nach, so werden sich nicht wenige Menschen unsicher. Dennoch versichern wahrscheinlich genauso viele, dass es Ihnen wirklich ernst ist. Und das dafür einiges geopfert würde und man schon lange, zum Teil sogar Jahre, daran arbeitet.

Abgesehen davon, dass es sich um ein Lebenswerk handelt, darf folgende Frage erlaubt sein: Wenn es mit einem Ziel wirklich ernst gemeint ist, warum dauert die Realisierung schon Jahre? Zugegeben, einige Ziele benötigen Zeit und sind nicht von heute auf morgen umsetzbar. Doch sollten Ziele, die wirklich erreicht werden sollen, nicht zeitnah umgesetzt werden? Und sollten nicht zumindest Zwischenresultate schnell sichtbar sein?

Ich bin auf eine interessante Zusammenstellung von Fragen gestoßen, die mir und meinen Kunden hilft, sich der Bedeutung von Zielen klar zu werden.

Sind Sie zu folgendem bereit, um Ihr Ziel zu erreichen?

- Gegen den Strom der Allgemeinheit schwimmen und gegen “übliche” Vorgehensweisen?
- Eine Veränderung des eigenen Lebensstils?
- Persönliche Opfer bringen?
- Hausaufgaben zu erledigen und von anderen zu lernen?
- Sich einer Sache zu verpflichten, OHNE die Garantie auf Erfolg?
- Ein Scheitern in Kauf zu nehmen, um anschließend Erfolg zu haben?
- Sich selbst mehr vertrauen?
- So lange weiter zu machen BIS das Ziel erreicht ist, egal wie lange?
- Für dieses Ziel einzustehen, ungeachtet externer Kritik?

In meiner Erfahrung erkennt man z.T. sehr schnell, dass ein Ziel nicht wirklich ein Ziel ist wenn man sich solcher Fragen unterzieht. Kann man diese Fragen jedoch uneingeschränkt mit “ja” beantworten, so dürften die nötigen Zutaten zum Erreichen des Ziels vorhanden sein: Durchhaltevermögen, Wille, Kreativität, Geduld, Leidenschaft und Fokus.

Viel Erfolg beim Erreichen Ihrer Ziele und einen guten Start in die Woche :-)

Weitere interessante Beiträge:

6 Strategien die eigene Vision effektiv zu kommunizieren
Mit K.R.E.A.T.I.O.N. zu Ihren Zielen
Eine noch bessere Zutat als Studium, Ausbildung oder Training

Was ich von Papa Schlumpf lernte…

Feb 17th, 2009No Comments

Kennen Sie „Scrubs“, die TV-Comedy-Serie aus den USA?

Es ist immer wieder erstaunlich, in welchen Zusammenhängen und bei welchen Quellen man heutzutage Ansätze zum Thema Führungsverhalten und Mitarbeiterzufriedenheit findet. So auch bei „Scrubs“. Letzte Woche sah ich eine Folge, in der der Hauptdarsteller Zach Braff alias John Dorian an seinen Führungsfähigkeiten arbeiten sollte. Sein bester Freund Turk half ihm anhand eines Beispiels der Schlümpfe auf die Sprünge: „ Mach es wie Papa Schlumpf. Drei Dinge sind wichtig: Vorbereitung, Inspiration, Angst.“
So unrecht hat Turk bzw. Papa Schlumpf nicht.

Vorbereitung ist essenziell für sämtliche Aufgaben, die eine Führungskraft zu bewältigen hat. Meetings, Geschäftstermine, Telefonate, strategische Planung und Umsetzung, finanzielle Transaktionen, Weiterbildung, Teambuilding, Mitarbeiterzufriedenheit, Pflege von Beziehungen usw. All diese Faktoren benötigen Vorbereitung. Vorbereitung ist deshalb so wichtig weil es u.a. das Risiko vor unerwarteten Vorfällen mindert. Je besser man vorbereitet ist, desto weniger kann einen überraschen. Außerdem reduziert es gleichzeitig Angst. Je mehr mir über eine Sache bekannt ist, umso besser kann ich Eventualitäten berücksichtigen. Und umso weniger unbehaglich erscheint eine Situation. Minimiert man Angst, steigert das im Umkehrschluss einen anderen, wichtigen Faktor: Selbstbewusstsein!

Inspiration ist für den täglichen Umgang mit Teams, anderen Führungskräften, Kunden, Vorgesetzten, kurz allen Menschen, ebenso wichtig. Je mehr eine Person inspiriert ist, desto motivierter, besser und konzentrierter arbeitet sie. Wichtig ist hierbei, dass Inspiration von innen kommt. Anders als Motivation, die häufig von außen versucht wird zu integrieren, schaffe ich Inspiration über Visionen, Werte und gemeinsame Ziele. Die Motivation kommt dann von ganz allein. Womöglich dauert es etwas länger Inspiration zu verbreiten als Motivation. Dafür wirkt es jedoch um eine Vielfaches länger, da ich von außen deutlich weniger nacharbeiten muss als bei ständiger Motivation (mit wahrscheinlich immer wiederkehrenden Sprüchen und Phrasen).

Im letzten Punkt stimme ich mit Papa Schlumpf nicht wirklich überein. Eine gute Führungskraft sollte keine Angst verbreiten. Angst kann Menschen durchaus antreiben, die meisten jedoch lähmt sie. Deshalb ersetzt man diesen Punkt durch „Commitment“ (sich etwas/jmd gegenüber verpflichten), was ich gern als Verbindung von Disziplin, Konsequenz und Entschlossenheit sehe. Mit dem nötigen Commitment schafft man es in Situationen, in denen Hindernisse auftauchen, weiter zu machen. Ist das Commitment da, so entwickelt man ganz natürlich Kreativität, Durchhaltevermögen und Geduld.

Wer hätte es gedacht? Aber manchmal kommen sehe weise Worte von Quellen, wo man es nicht unbedingt erwartet.

Die nächste Folge Scrubs hier

Warum immer die anderen?

Feb 1st, 2009No Comments

Das menschliche Verhalten ist faszinierend. Selbst wenn Sie sich nicht für Persönlichkeitsentwicklung interessieren, so haben Sie bestimmt schon einmal gehört, dass man sich immer selbst ändern sollte, anstatt unerwünschte Charakterzüge anderer Menschen.

So offensichtlich dieses Prinzip auch sein mag… im Alltag ist es häufig mehr als nur eine Herausforderung. In einem Lernprogramm von Bill Tracy, einem Experten auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung und Erfolgstraining, hörte ich einen Satz, der mir im Gedächtnis geblieben ist.

Sie kennen die Situation ohne Zweifel. Ein Mensch in Ihrem Umfeld verhält sich nicht so wie Sie selbst es gern hätten. Wie reagiert man? Nehmen wir die emotionalen Reaktionen mal beiseite. Als nächstes haben Sie doch bestimmt schon mal überlegt, wie Sie die anderen Person dazu bewegen könnten, genau das zu tun was Sie selbst gern möchten, oder? Gelingt es einem dann jedoch nicht (und das tut es in den seltensten Fällen!), staut sich schnell Enttäuschung, Frust oder auch Wut an.

Überlegen Sie einmal wie schwer es ist, in oder an sich selbst, ein Verhalten oder eine Denkweise zu verändern. Nicht nur für einen Moment – dauerhaft! Um sich zu verbessern, effektiver zu werden oder Dinge zu optimieren, muss man sich immer wieder verändern. Nicht alle Veränderungen sind 180 Grad „schwer“, auch wenn es einem nicht selten so vorkommt. Jeder kennt die Erfahrung, dass es leicht ist eine Neuerung/Veränderung in seinem Leben zu implementieren. Mit zunehmender Dauer jedoch wird es schwerer diese auch aufrecht zu erhalten.

Und mit diesem Gedanken im Hinterkopf: Wenn es SO schwer ist, sein eigenes Verhalten in die gewünschte Richtung zu verändern, erscheint es geradezu lächerlich dies in einem anderen Menschen steuern zu wollen. Nichts desto trotz versuchen wir es alle immer wieder, sogar täglich.

Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil, je schneller und besser man in der Lage ist an sich selbst zu arbeiten desto besser. Interessant, wie häufig noch immer versucht wird das Wasser zu „bearbeiten“ anstatt einfach schwimmen zu lernen.

Oder?

Können Sie “nein” sagen?

Jan 7th, 2009No Comments

Wäre es für Ihr berufliches und privates Leben von Wert, wenn Sie die Fähigkeit hätten IMMER “nein” sagen zu können wenn Sie es möchten? Oder anders gefragt: Wie oft haben Sie sich schon darüber geärgert einer Sache zugestimmt zu haben, wo Sie im Nachhinein lieber mit “nein” geantwortet hätten?

Ich möchte mal behaupten, dass jeder diese Situation kennt. Warum fällt es uns verhältnismäßig schwer “nein” zu sagen wenn wir es möchten? Menschen mit geringem Selbstbewusstsein unterläuft es vielleicht noch öfter Dingen zuzustimmen, obwohl sie es eigentlich nicht wollen. Beispiele hierfür sind Call-Center-Anrufe, Fitness-Center-Promotions auf offener Straße, Fragen ob man an Umfragen teilnehmen möchte usw. Soviele Menschen bombardieren uns regelmäßig mit Wünschen und Forderungen.

Kann man dann nicht “nein” sagen, führt das früher oder später zu einem persönlichen, vielleicht auch finanziellen, Dilemma. Der Grund, warum es so vielen Menschen schwer fällt “nein” zu sagen, ist einfach.

Zurückweisung! Das Gefühl zurückgewiesen zu werden ist eines der unangenehmsten überhaupt. Jeder kennt dieses Gefühl. Und wenn man einer anderen Person auf eine (vielleicht ganz gewöhnliche) Frage mit “nein” antwortet, unterliegt man schnell der Illusion diese Person dadurch vielleicht zurückzuweisen. Da wir selbst erfahren haben WIE unangenehm Zurückweisung sein kann, möchte man diese Emotion auch nicht in anderen auslösen.

Wir versuchen im Grunde genommen Zurückweisung zu vermeiden – auf beiden Seiten!

Um öfter mal “nein” sagen zu können ist es unausweichlich mit ein paar falschen Annahmen aufzuräumen. Zum Beispiel ist ein “nein” nicht zwangsläufig eine Zurückweisung! Jede Frage wird von verschiedenen Menschen unterschiedlich aufgefasst. Und nur weil man selbst vielleicht ein “nein” mit einer bestimmten Emotion verbindet, heißt das noch lange nicht, dass das alle anderen Menschen genauso tun.

An erster Stelle stehen Sie selbst! Was nützt es Ihnen auf “alle” anderen Menschen Rücksicht zu nehmen und dabei selbst auf der Strecke zu bleiben? “Nein” zu sagen kann das eigene Selbstwertgefühl steigern weil man z.B. lernt für sich und seine Werte einzustehen anstatt es anderen primär recht machen zu wollen.

Lernen “nein” zu sagen beginnt ganz einfach. Üben Sie in Situationen und mit Menschen zu denen Sie keinerlei emotionale Bindung haben (z.B. Familie, Freunde etc.) und zu der Sie in keinerlei Abhängigkeitsverhältnis stehen (z.B. Vorgesetzte, Vermieter etc.). Dies könnte die Person sein, die in der Einkaufspassage Flyer verteilt oder jemand der am Telefon fragt, ob Sie an einer Umfrage teilnehmen möchten.

“Nein” zu sagen heißt nicht unfreundlich sein zu müssen. Ein freundliches “Nein, danke!” mit einem authentischen Lächeln ist mitunter sogar symphatisch. Es geht nicht darum Menschen zu verletzen, sondern mit sich selbst, seinen Idealen, Zielen, Werten und Vorstellungen im Einklang zu sein.

Schreiben Sie gern Ihre Meinung zu diesem Thema :-)

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5 Wege (s)ein Team zu motivieren

Jan 5th, 20091 Comment

Der Wert, der dahinter steckt ein Team motivieren zu können, ist unbestritten. Viel wichtiger ist es jedoch nicht nur einen einmaligen Hype zu kreieren, sondern eine dauerhafte (Eigen-)Motivation zu schaffen. Im Grunde genommen kann man den wichtigsten Ausspruch für das Führen und Managen von Teams in drei einfachen Worten zusammenfassen:

Inspiriere durch Kommunikation!

Menschen, die andere führen, reden meist häufig. Eine Schlüsselfrage, die es sich dabei selbst zu stellen gilt lautet:
Sage ich was ich denke? Oder: Sage ich was ich glaube, was ich denke?

Nicht selten glauben wir etwas zu sagen, was aber in Wahrheit gar nicht gesagt wird oder von der anderen Person so gar nicht verstanden wird. Deckt man dieses Missverständnis nicht auf, kommt es leicht und schnell zu Schwierigkeiten oder gar Krisen. Führungspersonen müssen ihre Nachricht so klar und deutlich wie möglich übermitteln – und dabei das Risiko eines Missverständnisses bestmöglich minimieren.

Eine wichtige Eigenschaft ist es also mit möglichst wenigen Worten viel zu sagen. Dadurch gewinnt die Bedeutung dessen was gesagt wird automatisch an Gewicht. Dem, der von Natur aus weniger sagt, wird genauer zugehört als demjenigen, der ohnehin die ganze Zeit redet, oder?

Die zweite wichtige Eigenschaft ist die Fähigkeit andere Menschen emotional zu berühren. Wahre Inspiration (und auch Motivation) wirkt nur dann wenn die übermittelte Nachricht die Emotionen des Empfängers ansprechen. Direkt oder indirekt.

Durch Kommunikation und Inspiration stellt man eine Verbindung zwischen dem Team und sich selbst her. Eine Verbindung schafft Vertrauen und Menschen benötigen Bestätigung, Vertrauen und das Gefühl, dass sie wichtig sind. Führungspersonen sollten anderen zu verstehen geben, dass sie zuhören und die Bedürfnisse anderer verstehen (das bedeutet NICHT, dass allem und jedem zugestimmt werden muss!).

Am Ende jeglicher Kommunikation steht: JEDER IST WICHTIG!

Hier sind fünf Vorschläge zur Kommunikation, um das Team zu inspirieren:

1. Wertschätzen Sie jedes Mitglied der Gruppe. Stellen Sie sich hierzu vor, Sie würden ein Vier-Augen-Gespräch mit jeder anwesenden Person im Team führen.

2. Seien Sie Sie selbst um jeden Preis! Egal um was es geht, egal mit wem Sie sprechen!

3. Vermeiden Sie es in gewohnte Sprachmuster zu verfallen. Fragen Sie sich ständig: Kann das was ich sage besser, klarer und/oder effizienter gesagt werden?

4. Verändern Sie Ausdrücke und Redewendungen regelmäßig. So bleiben Sie variabel und erhalten automatisch die Aufmerksamkeit Ihrer Teammitglieder.

5. Verleihen Sie Ihren Vorträgen Poesie, Aliterationen, Zitate und Metaphern.

Und am wichtigsten: Reflektieren Sie, holen Sie sich Feedback und versuchen Sie ständig sich zu verbessern. Kleine Schritte führen zum Erfolg. Oder wie es im Englischen so schön heißt: Slow and steady wins the race!

Negative Emotionen willkommen heißen beseititigt sie schneller als alles andere

Dez 18th, 20082 Comments

Was tun Sie wenn Sie sich schlecht fühlen? Sie fühlen sich in irgendeiner Art und Weise negativ (Beispiele: Frust, Depression, Trauer, Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Vernachlässigung etc.).

Häufig werden folgende Handlungen unternommen: Ablenkung, ein aktives dagegen Ankämpfen, Ignoranz, Abstreiten, dass es existiert oder auch andere. Fakt ist, dass alles andere, außer sich konstruktiv mit der Emotion auseinander zu setzen, diese nicht wirklich verschwinden lässt.

Joe Vitale, ein amerikanischer Coach und Bestsellerautor, hat eine interessante Technik entwickelt, die, so gegensätzlich sie z.T. auch klingen man, sehr effektiv funktioniert.

Die Methode:
Setzen Sie sich irgendwo hin, wo Sie ein wenig Ruhe haben. Versuchen Sie sämtliche Gedanken auszublenden und dieses negative Gefühl einfach zuzulassen. Es klingt vielleicht merkwürdig und womöglich haben Sie es noch nie versucht, aber probieren Sie es einfach. Während Sie die Emotion also einfach lassen wo sie ist, hören Sie in sich hinein und achten Sie mal darauf WO in Ihrem Körper diese Emotion sitzt. Mehr im oberen Körperbereich oder unten? Eher rechts oder links? Zur Körperoberfläche hin oder tief im Inneren?

Sobald Sie es lokalisiert haben (sollten Sie Schwierigkeiten damit haben, stellen Sie sich einfach vor, wo es sein KÖNNTE), definieren Sie so viele Eigenschaften wie möglich. Wie sieht es aus, welche Farbe, Form und Konsistenz hat das Gefühl? Existiert ein Geräusch (wenn ja welches)? Vibriert es, strahlt es Hitze/Kälte aus oder ist es in Bewegung? Vielleicht hat es sogar einen besonderen Geschmack?

Zu diesem Zeitpunkt sollte sich die Intensität der negativen Emotion bereits deutlich gesenkt haben. Der nächste Schritt ist mit einer starken Neugier immer mehr über diese Emotion erfahren zu wollen. Bzw. intensivieren Sie die Beobachtungen mit ehrlichem Interesse, Akzeptanz und der Intention etwas lernen zu wollen, dass, wenn Sie es gelernt haben, zur Folge hat, dass die Emotion in diesem Zusammenhang nicht mehr auftaucht. Man kann zu diesem Zeitpunkt, und mit diesem Hintergrund, auch Dankbarkeit empfinden.

In einigen Fällen wurde bereits empfohlen (von J. Vitale), dass man ein inneres Gespräch mit der Emotion führt. Dies ist nicht unbedingt notwendig, es fällt aber vielen Menschen dadurch leichter, sich intensiver damit zu befassen.

Diese Vorgehensweise ist der “Grundriss”. Abwandlungen und Varianten obliegen natürlich jedem selbst. Das Wichtige ist, dass das Gefühl nicht mit Gewalt zu verdrängen versucht werden sollte, sondern es durch Akzeptanz und sogar Dankbarkeit einfach zu verabschieden.

Leider findet diese Methode in viele Bereiche nicht soviel Einzug, da es für viele Menschen zu unglaubwürdig erscheint. Sollte es Ihnen zu fremd vorkommen, so halten Sie es mit Dante Alighieri, der sagte: “Es anders zu machen heißt nicht es besser zu machen. Aber wenn du es besser machen willst, wirst du es anders tun müssen.”

Viel Spaß und Erfolg :-)

Weiterer Beitrag: Negative Emotionen loswerden (inkl. 2 Videos) HIER

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