#55 – Metapher – Wahrlich affiges Verhalten

Jan 29th, 20101 Comment

Hier ist eine schöne Metapher, die sehr gut darstellt in was für eine Art Selbsthypnose (oder auch gesellschaftliche?) wir doch manchmal geraten könne.

Metaphern werden hier verwendet als “Geschichte mit AHA-Effekt” und nicht als klassisches Stilmitteln oder rhetorisches Mittel, wie Sie es vielleicht gelernt haben. Jeder zieht aus Metaphern, Geschichten und auch Fabeln unterschiedliche Rückschlüsse und Erkenntnisse für sich. Bevor ich nun eine Reihe möglicher Erkenntnisse folgen lasse… hören Sie sich die Metapher am besten zuerst selbst an, um nicht vielleicht schon vorab beeinflusst zu sein.

Selbstcoaching Podcast #55 – Metapher – Wahrlich affiges Verhalten

Mögliche Erkenntnisse aus dieser kurzen Geschichte:

- Regeln und Angewohnheiten sollten regelmäßig hinterfragt und herausgefordert werden

- Die Erkenntnis, dass Veränderung stets gegenwärtig ist und das Strategien und Verfahrensweisen ständig erneuert werden können.

- Es ist sehr leicht Menschen bzw. Lebewesen auf Folgsamkeit zu “programmieren”.

- Blinde Gefolgschaft ist gewöhnlicherweise, langfristig gesehen, sehr kontraproduktiv.

- Schelmische Affen haben eine Menge zu bieten. Sie können genauso destruktiv wie auch produktiv sein…

Natürlich gibt es mit Sicherheit noch weitere Erklärungen und Einsichten, die sich allein aus dieser Metapher ableiten lassen. Dies können Sie ganz für sich entscheiden, gemäß Ihren eigenen Vorstellungen und Ansichten. Und wenn kein tieferer Sinn gesucht werden soll, kann man sich immer noch einfach eine Geschichte anhören… :-)

Wenn Sie mehr zu Metaphern wie dieser erfahren möchten, besuchen Sie Magische Metaphern

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#54 – Den einen Schritt mehr gehen

#56 – Selbsthypnose noch besser machen

#028 – Wie man clever, schnell und effektiv einflussreich Aufmerksamkeit erlangt

Nov 6th, 2009No Comments

Aufmerksamkeit auf Knopfdruck erlangen zu können ist nicht selten sehr hilfreich. In der Art und Weise jedoch trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Hier geht es heute um eine Methode, die nicht nur sehr unterhaltsam ist. Sie ist gleichermaßen unterhaltsam und wirkt besonders nachhaltig, denn: Jeder von uns ist von klein auf darauf konditioniert und ganz einfach daran gewöhnt es auch mögen – Geschichten erzählen! Genau genommen verwenden Sie Metaphern, also Worte, die Bilder im Kopf einer anderen Person kreieren, die für einen AHA-Moment sorgen. So bleiben die Informationen, die wir vermitteln möchten, automatisch im Gedächtnis anderer haften.

Diese Methode ist sehr elegant, unterhaltsam und sehr effektiv zugleich. Und auch wenn es banal klingt – Das Thema Metaphern ist eine kleine Wissenschaft und eine Kunst für sich. Metaphern werden häufig “nur” als rhetorische Mittel, Stilmittel oder ähnliches angesehen. Nutzt man sie jedoch richtig, so kann man sich und seine Informationen bei anderen wirklich nachhaltig geltend machen. Fragen Sie sich: Was können Sie aus Ihrer Jugend/Kindheit besser nacherzählen? Eine Geschichte/Märchen (z.B. Hänsel & Gretel) oder den Satz des Pythagoras (den Sie sicherlich auch sehr oft gehört haben)…?

Selbstcoaching Podcast #028 – Wie man clever, schnell und effektiv einflussreich Aufmerksamkeit erlangt

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#027 – Nur so klappts mit Hypnose und Trance

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#027 – Nur SO klappts mit Hypnose & Trance

Nov 2nd, 2009No Comments

Die Vorgehensweise bei Hypnose / Trance scheint einfach: Hinsetzen/-legen, Entspannen, Zuhören und los gehts! Die Veränderung ist im Unterbewusstsein verankert. Theoretisch ist es tatsächlich so einfach. Nur praktisch nicht ganz so leicht umsetzbar. Häufig spielt uns unser Verstand und unsere Neugier einen Streich. “Was passiert hier gerade?” oder “Mal sehen wann es klick macht…” sind Fragen, die man sich vielleicht selber stellt während es eigentlich gerade um etwas anderes geht. Im Moment, in dem diese Gedanken da sind ist die Aufmerksamkeit nicht mehr beim Zuhören sondern beim Denken der eigenen Gedanken – die hypnotische Induktion ist nicht mehr optimal und somit auch nicht mehr so effektiv.

Genau diese kleinen Ablenkungen sind es die den Erfolg einer hypnotischen Methode ernsthaft in Gefahr bringen. Denn die wichtigsten Grundvoraussetzung ist: Den Vorschlägen und Anweisungen des Redners zu folgen, und zwar Schritt für Schritt. Nur so garantiert man eine richtige Induktion und ein “Hineinfallen” in den Trancezustand. Mehr dazu im heutigen Podcast.

Selbstcoaching Podcast #027 – Nur SO klappts mit Hypnose und Trance

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#026 – Metaphern als hypnotische Methode

#028 – Wie man clever, schnell und effektiv einflussreich Aufmerksamkeit erlangt

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#026 – Metaphern als hypnotische Methode

Okt 29th, 20091 Comment

Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben…

Vielleicht kennen Sie diesen Beginn der Geschichte “Der Zauberlehrling” (Goethe) noch von früher. Auch wenn es lange her ist, Geschichten bleiben in Erinnerung. Sie sind lebhaft und spannend, manchmal auch witzig. Geschickt eingesetzt regen sie zum Nachdenken an und vermitteln bestimmte Botschaften. Als Möglichkeit zu inspirieren oder zu beeinflussen (oder generell um Veränderungen anzstoßen) werden Metaphern häufig nicht eingesetzt. Warum eigentlich nicht?

Es ist eine der elegantesten Methoden, erzeugt Aufmerksamkeit und mit den nötigen Kniffen und den richtigen Geschichten ist Vieles möglich. Der weltbekannte Psychiater und Hypnosetherapeut Dr. Milton Erickson hat es bis zur Perfektion eingesetzt und unglaubliche Ergebnisse damit erzielt. Im neuen Podcast geht es um diese wirklich tolle Methode…
Selbstcoaching Podcast #026 – Metaphern als hypnotische Methode

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Hier ist noch die vollständige Version des Zauberlehrlings von Goethe:

Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Mine! welche Blicke!

O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!

Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.

Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

“In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.”

Zwei kleine Jungs und Überzeugungen

Jan 16th, 2009No Comments

Vor einigen Jahren beobachtete eine Lehrerin an einem See zwei kleine Jungs. Es war ein warmer Sommertag und die Jungs spielten herum. Nachdem sie ein bisschen spielten, setzten sie sich und redeten. Die Lehrerin saß ganz in der Nähe und hörte dem Gespräch der beiden aufmerksam zu.

Ob sich die beiden Jungs kannten oder nicht, vermochte die Lehrerin nicht zu beurteilen. Jedenfalls hatten sie sich viel zu erzählen, bis schließlich einer der beiden Jungs den anderen fragte: “Was möchtest du einmal werden wenn du groß bist? Ich werde ein Chirurg sein.”

“Puuuh, das weiß ich wirklich nicht. Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich bin nicht wirklich schlau, weißt du.”

Der Rest des Gesprächs verlief so vor sich hin. Die Lehrerin jedoch dachte lange darüber nach, woher der kleine Junge diese einschränkende Überzeugung über sich selbst nur her gehabt haben könnte. Wahrscheinlich von einem Lehrer! Oder den Eltern. Wenn er in seinem noch jungen Alter von sechs Jahren diese Überzeugung nicht ändert bzw. wenn ihm keiner dabei hilft, so wird es den Rest seines Lebens beeinflussen. Sie wird seinen Glauben an Möglichkeiten limitieren und sein wahres Potential verborgen lassen.

Überzeugungen sind nicht wahr! Sie sind Konstrukte, um welche wir unser Verhalten organisieren. Das bedeutete, dass jeder von uns sich so verhält als würden die eigenen Überzeugungen absolut wahr sein. Aus diesem Grund werden all unsere Überzeugungen wahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie ermutigend oder einschränkend sind, sie sind selbsterfüllende Prophezeiungen.

Diese Geschichte stammt aus einem Buch von Sue Knight.

Die Fabel vom Skorpion & dem Frosch

Dez 17th, 20081 Comment

An einem Fluss-Ufer traf ein Skorpion auf einen Frosch…

“Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit zur anderen Uferseite? Ich kann nicht schwimmen.”

Der Frosch erwidert:

“Nein, das werde ich nicht tun. Sobald wir in der Mitte des Flusses angekommen sind wirst du mich mit deinem Giftstachel stechen und wir werden beide sterben.”

“Warum sollte ich das tun? Wenn ich dich steche, so werde auch ich ertrinken und ich hätte nichts dabei gewonnen…”

Der Frosch überlegt kurz und entschließt sich letztlich den Skorpion doch mit zur anderen Flussseite zu nehmen.
In der Mitte des Flusses angekommen, holt der Skorpion mit seinem Stachel aus und sticht den Frosch in den Rücken.
Mit den letzten Atemzügen fragt der Frosch:

“Warum hast du mich gestochen? Jetzt sterben wir beide…”

“Ich bin ein Skorpion, es ist meine Natur, ich kann nicht anders…”

Und beide ertranken…

Wie oft haben Sie Beispiele wie dieses in Ihrem Privat- oder Arbeitsleben erlebt?
Erstaunlich ist, dass viele Menschen der Meinung sind, aus einem bestimmten Grund nur eine Möglichkeit des Handelns zu haben und zu denken, man könne nicht anders.
Die Wahrheit ist, dass man ein Verhalten innerhalb von Sekunden verändern kann, auch wenn man zuvor über Jahre ein bestimmtes Verhaltensmuster an den Tag gelegt hat.
Stellen Sie sich mal vor: Sie fahren tagein, tagaus, seit 20 Jahren denselben Weg zur Arbeit. Eines Tages zeigt Ihnen jemand eine Abkürzung mit der Sie die Hälfte der Zeit sparen.
Wie lange benötigen Sie, um den neuen Weg fortan einzuschlagen…?

Beispiele wie dieses gibt es viele. Wenn Sie etwas wirklich wollen, ist Veränderung (und damit auch sofortige Veränderung) kein Hindernis.
Im Gegenteil: Sie wird förmlich gesucht!

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