#60 – Mit Verlustangst richtig umgehen können
Niemand gibt es gern zu und doch haben wir alle früher oder später in Bezug auf eine bestimmte Sache, einen Menschen, vielleicht einen Ort, einen Job oder ähnliches eine gewisse Verlustangst. Häufig ist sie unbegründet (über 90% aller Ängst sind unbegründet und der “Fall” tritt nie ein), dennoch ist sie unbequem. Um sich davor zu schützen, beginnt man sich einzuschränken und klammerst sich gedanklich noch stärker an das Objekt (oder Subjekt), welches man im Leben nicht missen möchte.
Es gibt eine Strategie gegen Verlustangst, die auf den ersten Blick merkwürdig erscheint. Und doch, richtig angwandt kann dieses kleine Gedankenspiel regelrecht befreiend wirken und bestehende Ängste völlig relativieren. Für den Alltag bedeutet das weniger Stress und natürlich deutlich mehr Gelassenheit als zuvor.
Selbstcoahing Podcast #60 – Mit Verlustangst richtig umgehen können:
Hören Sie auch Folge #108 zum Thema Verlustangst:
#108 – Der tiefere Grund hinter Verlustangst
Weitere Folgen:
#59 – Schleichender Killer Bequemlichkeit
#61 – Eine Quelle der Selbstsabotage
Mehr zum Thema Angst und Loslassen allgemein:
Die Perspektive von 24 Stunden
Loslassen für zukünftigen Erfolg
ANWENDUNGSPROGRAMM Loslassen – Das Geheimnis wie du wirklich loslassen kannst
#41 – Hypnose, Angst und Ziele
Sich zum Jahresende neue Ziele zu setzen für das kommende Jahr ist ein altbekanntes Ritual. Eines, welches schnell wieder an Bedeutung verliert wenn das neue Jahr erst einmal begonnen hat.
Beim Setzen von Zielen zeigt sich häufig eine unbeliebte Bekannte – Die Angst. In dem Moment, in dem man ein Ziel formuliert, legt man sich (zum Teil öffentlich) fest, etwas erreichen zu wollen. Man formuliert es in einer Art und Weise, die es mir selbst und anderen ermöglicht, mich zu kontrollieren und zu einem bestimmten Zeitpunkt genau zu sagen: Ziel erreicht oder Ziel verfehlt!
Und die Angst ein Ziel zu verfehlen… zu versagen… ist häufig so groß, dass sie uns davon abhält ein Ziel überhaupt erst zu formulieren. Und DAS ist der erste Schritt des Scheiterns. Ein Ziel, welches überhaupt nie konkret formuliert wird KANN nicht erreicht werden. Im heutigen Podcast geht es um diese Angst Ziele zu formulieren.
Selbstcoaching Podcast #41 – Hypnose, Angst und Ziele
Dazu eine kleine Geschichte eines weisen alten Mannes, der im Sterben lag… Der weise alte Mann hatte drei Söhne und er beschäftigte sich damit welcher der drei Söhne sein Erbe erhalten sollte. Also hatte er eine Aufgabe für die Drei: “Es ist an der Zeit einen Nachfolger für mein Erbe zu bestimmen. Derjenige von euch, der auf dem schneebedeckten Feld draußen die geradeste Linie laufen kann tritt mein Erbe an.”
Der erste Sohn lief los. Ab und an drehte er sich um, um zu sehen ob er denn gerade läuft und korrigierte seine Linie wenn es erforderlich war. Er lief in einer einigermaßen geraden Linie über das Feld.
Der zweite Sohn dachte sich, er könne es besser und lief rückwärts, um so mögliche Irrwege sofort korrigieren zu können. Und tatsächlich, seine Linie war ziemlich gerade.
Der dritte Sohn war aus einem anderen Holz geschnitzt. Er suchte sich am anderen Ende des Feldes einen Baum. Er lief geradezu und total fokussiert auf den Baum zu und hatte schließlich eine perfekte gerade Linie absolviert.
Der Vater hatte seinen Erben gefunden: “Nur wer sein Ziel ständig im Auge behält und geradewegs, mit Entschlossenheit und ohne Irrwege darauf zusteuert, ist würdig genug mein Erbe anzutreten.” Mit diesen Worten schlief der alte, weise Mann friedlich für immer ein…
Weitere Folgen:
#40 –
#42 – Probleme als Möglichkeiten wahrnehmen
Dazu ähnliche Beiträge:
ARTIKEL: Mit K.R.E.A.T.I.O.N. Ziele erreichen
ARTIKEL: Stehen Sie tatsächlich hinter Ihren Zielen
ARTIKEL: Gewinne maximieren, das Märchen wird wahr
#030 – Kurze Anleitung zur Selbsthypnose Teil II
Nach den ersten Schritten im vorherigen Podcast (siehe auch unten) geht es nun um die Vertiefung der selbst eingeleiteten Hypnose. Beschrieben ist eine Visualisierungstechnik, die gern von professionellen Hypnosetherapeuten verwendet wird. Berücksichtigen Sie, dass wenn es die ersten Male noch nicht perfekt läuft, dass es nicht ungewöhnlich ist. Wie bei allen anderen Anwendungen etc. hilft eine gewisse Übung, um sich von mal zu mal zu verbessern. Sich selbst in Trance zu versetzen hat dabei sehr viele Vorteile. Unter anderem hilft es auch mit Meditationen, Yoga und Entspannung im Allgemeinen. Es lohnt sich also die Anwendungen wirklich zu wiederholen bis sie funktionieren.
Dazu wird noch erläutert was das Ganze für das Unterbewusstsein bedeutet und warum es so effektiv ist. Berücksichtigen Sie, dass das Unterbewusstsein viele unserer Entscheidungen, Emotionen, Gedanken usw. steuert. Es lohnt sich also mit dem eigenen Unterbewusstsein nicht auf Kriegsfuß zu stehen
Hier ist die Anleitung zur Selbsthypnose Teil II
Selbstcoaching Podcast #030 – Kurze Anleitung zur Selbsthypnose Teil II
Mehr über Hypnose, Selbsthypnose und wie Sie es selbst erlernen können hier.
(bitte auf das Bild klicken)
Weitere Folgen
#029 – Kurze Anleitung zur Selbsthypnose
#031 – Kleinigkeiten – große Wirkung
Und hier weitere interessante Inhalte:
#027 – Nur SO klappts mit Hypnose & Trance
Die Vorgehensweise bei Hypnose / Trance scheint einfach: Hinsetzen/-legen, Entspannen, Zuhören und los gehts! Die Veränderung ist im Unterbewusstsein verankert. Theoretisch ist es tatsächlich so einfach. Nur praktisch nicht ganz so leicht umsetzbar. Häufig spielt uns unser Verstand und unsere Neugier einen Streich. “Was passiert hier gerade?” oder “Mal sehen wann es klick macht…” sind Fragen, die man sich vielleicht selber stellt während es eigentlich gerade um etwas anderes geht. Im Moment, in dem diese Gedanken da sind ist die Aufmerksamkeit nicht mehr beim Zuhören sondern beim Denken der eigenen Gedanken – die hypnotische Induktion ist nicht mehr optimal und somit auch nicht mehr so effektiv.
Genau diese kleinen Ablenkungen sind es die den Erfolg einer hypnotischen Methode ernsthaft in Gefahr bringen. Denn die wichtigsten Grundvoraussetzung ist: Den Vorschlägen und Anweisungen des Redners zu folgen, und zwar Schritt für Schritt. Nur so garantiert man eine richtige Induktion und ein “Hineinfallen” in den Trancezustand. Mehr dazu im heutigen Podcast.
Selbstcoaching Podcast #027 – Nur SO klappts mit Hypnose und Trance
Weitere Folgen
#026 – Metaphern als hypnotische Methode
#028 – Wie man clever, schnell und effektiv einflussreich Aufmerksamkeit erlangt
Ähnliche Beiträge:
Stehen wir nicht alle unter Hypnose
Worum geht es bei Coaching wirklich?
#026 – Metaphern als hypnotische Methode
Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben…
Vielleicht kennen Sie diesen Beginn der Geschichte “Der Zauberlehrling” (Goethe) noch von früher. Auch wenn es lange her ist, Geschichten bleiben in Erinnerung. Sie sind lebhaft und spannend, manchmal auch witzig. Geschickt eingesetzt regen sie zum Nachdenken an und vermitteln bestimmte Botschaften. Als Möglichkeit zu inspirieren oder zu beeinflussen (oder generell um Veränderungen anzstoßen) werden Metaphern häufig nicht eingesetzt. Warum eigentlich nicht?
Es ist eine der elegantesten Methoden, erzeugt Aufmerksamkeit und mit den nötigen Kniffen und den richtigen Geschichten ist Vieles möglich. Der weltbekannte Psychiater und Hypnosetherapeut Dr. Milton Erickson hat es bis zur Perfektion eingesetzt und unglaubliche Ergebnisse damit erzielt. Im neuen Podcast geht es um diese wirklich tolle Methode…
Selbstcoaching Podcast #026 – Metaphern als hypnotische Methode
Weitere Folgen
#025 – Wie man sich selbst in Trance versetzt
#027 – Nur so klappts mit Hypnose und Trance
Ähnliche Beiträge:
Metapher – Was ein scharfer Verstand bewirkt
Metapher – Zwei kleine Jungs und Überzeugungen
Führungsverhalten von Gänsen lernen
Hier ist noch die vollständige Version des Zauberlehrlings von Goethe:
Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.
Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.
Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!
Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.
Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!
Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!
Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.
Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Mine! welche Blicke!
O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!
Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.
Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!
Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.
“In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.”
#23 – Wie schnell wirkt Hypnose eigentlich?
Eine immer wieder beliebte Frage wenn es um Veränderung geht (oder überhaupt…): Wie lange dauert bzw. wie schnell geht es? Und wie so oft ist es nicht pauschal zu beantworten. Die Spanne reicht von Minuten bis hin zu Jahren. Hier geht es um einige Faktoren, die alle mit hineinspielen. Es gibt jedoch ein paar Faktoren, die, wenn sie berücksichtigt werden, dafür sorgen, dass Veränderungen schnell greifen und für eine lange Zeit anhalten. Hier geht es jetzt primaer und die Spanne, die es braucht bis die gewuenschte Veraenderung tatsaechlich eintritt.
Natürlich kann man nie pauschal sagen wie lange ein hypnotischer Vorgang bei jeder Person individuell dauern wird. Dafür sind einfach zuviele Faktoren im Spiel wie z.B. der Therapeut, der “Nutzer”, die Techniken, äußere Bedingungen (Komfort, Ruhe, Musik) und, und, und… Dieser Podcast gibt einen kurzen Überblick was auf JEDEN FALL berücksichtigt werden sollte.
Selbstcoaching Podcast #023 – Wie schnell wirkt Hypnose eigentlich?
Weitere Folgen
#22 – Manipulation, Ethik & Einfluss
Weitere Beiträge












