Richard Branson über Erfolg!

Nov 10th, 20081 Comment

Richard Branson gehört zu den wohl bewundernswertesten Menschen auf diesem Planeten. Ein Mensch, der Spaß nach ganz oben auf seine Werteliste setzt und in unwahrscheinlich vielen verschiedenen Branchen und Feldern Erfolg hat. Dabei bleibt er sich selbst stets treu.

Häufig werden beim Streben nach Erfolg die Prioritäten auf Zielerreichung oder Erfüllung gelegt. Übersehen werden dabei oft die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie Charakter, Beziehungen und den Service den man anderen Menschen bietet. In seinem Buch Business Stripped Bare macht Branson eine großartige Aussage. Der letzte Satz muss vielleicht ein paar mal gelesen werden, jedoch ist er es absolut wert:

Erfolgreiche Menschen sind nicht in Besitz irgendwelcher Geheimnisse, die nur sie kennen. Seien Sie nicht besessen von Menscheb, die als “Gewinner” gelten aber hören Sie anstatt auf die Weisheit derer, die ein reichhaltiges Leben geführt haben – Menschen, die beispielsweise Zeit für Freunde und Familie gefunden haben. Seien Sie großzügig was Ihre Interpretation von Erfolg angeht. Die besten und bedeutendsten Leben enden nicht immer glücklich!

Wow…!

Führungsprinzipien von Nelson Mandela

Jul 28th, 2008No Comments

In einem Artikel des TimeMagazine hat der Autor Richard Stengel die 8 grundlegenden Prinzipien der Führung nach Nelson Mandela zusammen gefasst.

1. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst – es heißt andere zu inspirieren sie zu überkommen!
Man kann nicht nur vorgeben mutig zu sein und es mit der Welt aufnehmen zu können. Als Führer jedoch kann man die Menschen dies nicht wissen lassen. Eine gewisse Außendarstellung ist wichtig. Mandela wusste, dass er ein Vorbild für andere war. Das gab ihm die Kraft seine eigenen Ängste zu überwinden.

2. Führen Sie von der Spitze – aber lassen Sie die Basis nicht zurück!
Verweigern zu verhandeln war für Mandela kein Grundprinzip – es war Taktik. Sein gesamtes Leben lang machte er diese Unterscheidung. Sein (Umsturz der Apartheit und “one man one vote”) war absolut unveränderlich. Jedoch war alles was ihm half diese Ziele zu erreichen eine Taktik. Er ist einer der prasmatischsten Idealisten.

3. Führen Sie von hinten – und lassen Sie andere glauben, sie wären an der Spitze!
Manela liebt es über seine Kindheit zu sprechen und wie er die Nachmittage faulenzte. “Wissen Sie, man kann nur von hinten führen.” Mit einem Anheben der Augenbraue gab er die Analogie der Geschichte zu verstehen. Der Trick, was Führung angeht, liegt darin, sich zu erlauben auch geführt zu werden. “Es ist weise Menschen zu überzeugen und Dinge tun zu lassen und sie glauben zu lassen, es wären ihre eigenen Ideen gewesen.”

4. Kennen Sie Ihre Feinde – und was ihr Lieblingssport ist!
In den 1960ern lernte Mandela Afrikaans, die Sprache der weißen Südafrikaner, die die Apartheit schafften. Er versprach sich etwas von ihrer Weltanschauung zu verstehen. Von seinen Freunden in der ANC wurde er belächelt, jedoch wusste Mandela, dass er eines Tages gegen sie vorgehen und mit ihnen verhandeln würde. Er wusste, dass sein Schicksal mit ihrem verknüpft war. In diesem Zusammenhang lernte er viel über Rugby, den Lieblingssport der weißen Südafrikaner.

5. Halten Sie sich Ihre Freunde nahe – und Ihre Feinde noch näher!
Mandela hat einen unwiderstehlichen Charme – Charme den er häufig bei seinen Feinden eingesetzt hat. Er schätzte Loyalität, war jedoch niemals davon besessen. “Menschen handeln schlicht in ihrem eigenen Interesse.” war eine seiner Aussagen. Der Nachteil des Optimisten – und Mandela ist ein Optimist – ist, dass er häufig zuviel vertraut. Was Mandela jedoch erkannte war, dass er Gegener mit seinem Charme neutralisieren konnte.

6. Die Erscheinung macht was aus – und denken Sie daran zu lächeln!
Bei seiner Präsidentschaftskandidatur 1994 wusste Mandela, dass Symbole genauso wichtig sind wie Materie. Er war nie ein großer Redner, aber er hatte stets dieses wunderbare, vereinnahmende und omnipräsente Lächeln. Für die weißen Südafrikaner symbolisierte es den Mangel an Verbitterung und bekundete Sympathie. Für die schwarzen Wähler beinhaltete es: Ich bin ein glücklicher Krieger und wir werden triumphieren!

7. Nichts ist schwarz oder weiß!
Mandela mag Widersprüche. Als Politiker war er pragmatisch und sah die Welt in unendlich verknüpften Nuancen. Jedes Problem hat viele Gründe. Mandela hatte eine bestimmte Vorgehensweise: Was ist mein Ziel und was ist der praktischste Weg dieses zu erreichen?

8. Aufgeben ist ebenfalls führen!
Zu wissen wie man eine fehlgeschlagene Idee, eine nichtsbringende Aufgabe oder eine tote Beziehung loslässt, gehört mit zu den schwierigsten Entscheidungen, die eine Führungsperson treffen muss. Mandela weiß, dass Personen ebenso führen durch das was sie tun wie durch das was sie nicht tun.

Nelson Mandela wurde am 18. Juli 90 Jahre alt.

Führung von innen

Jul 18th, 2008No Comments

Führung ist überall. In Büros, zu Hause, in der Gemeinschaft, im Verein… überall!
Gute Führungspersonen sind eher rar gesäht, verlangt es doch viele Eigenschaften in sich zu vereinen, dabei möglichst häufig objektiv zu bleiben, flexibel und das für die Situation “Richtige” zu entscheiden.

Ein ganz entscheidender Punkt dabei ist was man selbst über andere bzw. Menschen denkt. Wenn man grundsätzlich davon ausgeht, dass Menschen gut sind – damit sind Eigenschaften wie motiviert, freundlich, lernbereit, leistungsorientiert gemeint – so wird der individuelle Führungsstil bestimmte Charakteristiken ausdrücken. Dieser Stil wird Menschen wahrscheinlich dazu bewegen Herausforderungen anzunehmen, Ziele zu verfolgen und eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Glaubt man jedoch, dass Menschen grundsätzlich schlecht sind – undiszipliniert, berechnend, faul etc. – so wird die entsprechende Art der Führung ganz anders aussehen. Beispielsweise werden Belohnungen und Strafen eine ganz wichtige Rolle spielen. Die Führung wird sehr kontrollierend sein, misstrauisch, vielleicht sogar unfair.

Je besser man sich selbst kennt und das Bild, welches man von anderen Menschen hat, desto besser ist man in der Lage die eigene Führung zu verstehen und zu optimieren.

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Wo sind die Ressourcen (Metapher)
IQ ist nicht = Intelligenz

Leadership – Wie man besser wird und so bleibt

Jun 27th, 2008No Comments

Der Sport- und Führungskräftecoach Graham Jones glaubt an mentale Stärke als Schlüsselelement der Exzellenz. In der Harvard Business Review schreibt er über 5 Dinge, die die erfolgreichsten Menschen tun, um an der Spitze zu bleiben.

1. Lernen Sie Druck zu lieben!
Um dies zu gewährleisten, muss man einen wirkliches Interesse an ständiger Selbstverbesserung haben. Wie erreicht man das? Durch einen ständigen Wettkampf mit sich selbst, anstatt mit anderen, und das ist allein eine persönliche Wahl bzw. Entscheidung. Der olympische Goldmedalliengewinner im Rudern, Greg Searle, sagt: “Ich habe nie Opfer gebracht; Ich treffe Entscheidungen!”

2. Konzentrieren Sie sich auf das Langfristige!
Alles was nur kurzfristig zählt und einen Einfluss auf Ihre Leistung hat sollten Sie zugunsten der langfristigen Ziele ausklammern. Warum? Der langfristige Erfolg zeichnet sich durch kleinere Erfolge aus.

3. Eisen schärft Eisen!
“Trainieren” Sie mit Menschen, die Sie an die Grenzen bringen. “Clevere Unternehmen schaffen Situationen, in denen sich die Spitzenkräfte gegenseitig zu Leistungen animieren, die sie nicht erreichen könnten, wenn sie mit weniger guten Mitarbeitern arbeiten würden.”

4. Erfinden Sie sich neu!
Wenn Sie einmal die höchste Stufe erklommen haben, müssen Sie sich selbst immer wieder neu erfinden. Um dies zu erreichen müssen Sie einen wahren Hunger nach Feedback entwickeln. Ständig hungrig nach Ratschlägen, Tips und Hinweisen, um die eigene Leistung zu halten und noch zu verbessern. Was hierbei wichtig ist: Feedback sollte immer konstruktiv sein und nicht zur Kritik dienen. Ist das Feedback negativ, so finden Sie heraus was dahinter steckt und hinterfragen Sie sich selbst. Ständige Ratschläge und Tips die eigene Leistung betreffend führt zwangsläufig zu Verbesserungen.

5. Feiern Sie Siege!
Sehen Sie es als konstruktives Feiern, sonst führt es schnell zur Selbstverherrlichung. “Richtig angewandt beinhaltet es zu einem hohen Maß an Analyse und erweiterter Selbstwahrnehmung. Die besten Kräfte feiern nicht wirklich, bevor Sie eingehend verstanden haben, welche Faktoren sie zum entsprechenden Sieg geführt haben.”

Jones nennt Beharrlichkeit als Schlüssel bei der Umsetzung. “Viele Athleten trainieren und gewinnen keine Medallien. Sie trainieren ganz normal weiter. Die wahren Champions, die Medalliengewinner, gehen nach großen Siegen mit noch mehr Eifer in die tägliche Trainingsarbeit. Das macht sie zu Spitzenathleten und unterscheidet Klasse von Weltklasse.”

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Fokus ist alles

Wachsen Sie oder sterben Sie schon?

Jun 4th, 20081 Comment

Zugegeben, ein ziemlich drastisch formulierter Titel. Aber denken Sie mal drüber nach… In unserer Welt sind alle lebenden Mechanismen nur auf eine dieser zwei Möglichkeiten ausgerichtet. Ein Organismus wächst und gedeiht. Tut er dies nicht, so bleibt nur eine Möglichkeit: Er stirbt!

Wenn eine Pflanze aufhört zu wachsen, so stirbt sie. Hören Zellen (in Mensch, Tier, Pflanze usw.) auf sich zu reproduzieren, und damit immer wieder und weiter zu wachsen, so steht der gesamte Organismus vor der Degeneration. Wie wir inzwischen wissen, wächst sogar das Universum immer weiter. Sogar in Bezug auf andere Bereiche sprechen wir von Wachstum: Technologie wächst, Ideen reifen und wachsen, Menschen durchleben Wachstumsprozesse. Alles schon gehört und gelesen oder?

Interessant wird es natürlich erst, wenn man diesen Fakt weiter überträgt auf die wirklich (alltags-)relevanten Themen. Die drei großen Bereiche im Leben sind meiner Meinung nach Gesundheit, Beziehungen, Karriere/Beruf. Alle Aspekte lassen sich auf einen dieser Bereiche verteilen.

Wenn Sie in Ihrem Job kein Wachstum erfahren, in Form von Herausforderungen beispielsweise, und immer wieder daselbe tun, wie fühlen Sie sich?
Wenn in einer Beziehung eine Art von Routine (und ich meine nicht die angenehme, sondern diese “oh-schon-wieder-diese-leier”-Routine) einkehrt, wie geht es Ihnen?
Wenn ungesundes Essen immer besser schmeckt und der Gang zum Fitness-Studio immer anstrengender wird, wie gefällt Ihnen der Blick in den Spiegel?

Häufig spricht man von Stagnation, und “so schlimm ist diese ja nicht”. Ein Trugschluss! Stagnation heißt, dass das Wachsen aufgehört hat. Und wenn das passiert, bleibt nur noch eine Möglichkeit… Rückschritt… Tod!

Die Natur des Menschen ist häufig Bequemlichkeit. Soweit ist das kein Problem. Wenn daraus jedoch Schwierigkeiten entstehen, ist der Aufwand, diese zu überkommen, häufig sehr hoch. Manchmal so hoch, dass man schon beim Ausblick auf die Aufgabe erschlagen wird. Die Folge: Ein Trott, der zur negativen Routine wird und schließlich zum Teufelskreis. Und als wäre das noch nicht genug, entwickelt sich die Welt um Sie herum auch ständig weiter. Technologie, Wirtschaft usw. Lernend weiter zu wachsen ist eine Möglichkeit dem Trott entgegen zu wirken.

Die gute Nachricht dabei: Jeder von uns tut es bereits. Häufig allerdings nur in den Bereichen, die uns Spaß machen. Und das sind nicht immer die, die uns auch menschlich weiter bringen. Im Umkehrschluss fühlt man sich aber immer gut, wenn man spürt, dass man einen Schritt weiter ist als vorher. Verrückt oder?
Schauen Sie sich mal erfolgreiche Menschen, Ihre Idole, in verschiedenen Bereichen an. Warum sind es Ihre Idole? Entwickeln sich diese Menschen in dem jeweiligen Bereich weiter und lernen sie?
Carlos Santana, der berühmte Musiker und fantastische Gitarrist, ist ein Beispiel. Als die Gesellschaft sich weiterentwickelte, änderte er seinen Musikstil (blieb aber immer noch Santana) und gewann so zustäzlich weitere Fans, junge Menschen der aktuellen Generation. Musiker sind dazu häufig in der Lage und sichern so ihren fortlaufenden Erfolg.

Persönliches Wachstum wird nicht selten in eine esoterische Ecke gedrängt und nicht ernst genommen. Warum eigentlich?
Ehrlich, was passiert wenn man sich nicht weiterentwickelt? Der Manager verliert das Vertrauen seiner Mitarbeiter und Vorgesetzten, der Beziehungspartner fühlt sich vielleicht nicht mehr ernstgenommen und eingesperrt und der eigene Körper lässt es einen sogar physisch spüren. Weiterentwicklung geschieht immer. Ob Sie daran teilnehmen und sie für oder gegen sich arbeiten lassen… eigentlich muss man nur diese eine Wahl treffen :-)

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