Obama, Obama, Obama II
Als Inspirations-Video zum letzten Januar-Wochenende 2009 heute die Inauguration-speech vom 44. US-Präsidenten, Barrack Obama im Original.
Unter anderem ist es wieder einmal faszinierend wie Obama die exakt richtige Kombination aus Deutlichkeit der Worte, Souveränität und Authentizität. Hoffentlich behält er es bei, die Probleme so klar anzusprechen und, noch viel wichtiger, sie mit derselben Konsequenz anzugehen.
Der innere Kreis der Führungsperson
“Der beste Chef ist der, der einen Sinn dafür hat, die richtigen Leute auszuwählen, um zu erreichen was erreicht werden soll und genügend Zurückhaltung, um ein Einmischen zu verhindern, während sie es tun.” – Theodore Roosevelt
Anfang des Jahres schrieb John Maxwell in seinem Newsletter einen interessanten Artikel über den inneren Kreis von Führungspersonen – den “inner circle”. Dieser Kreis beinhaltet Menschen, die der Führungsperson am Nächsten sind, ihr Verhalten und Denken am meisten beeinflussen und den meisten Kontakt mit ihr haben. Dieser Kreis kann Erfolg fördern oder eben auch Misserfolg.
In seinem Artikel beschreib Maxwell fünf Fragen, die man sich bei der Auswahl dieses Kreises stellen sollte:
1. Demonstrieren Sie einen beispielhaften Charakter in allem was sie tun?
Betrug und Täuschung zerstören Führung wie Krebs. Ist ein Teammitglied des inneren Kreises unehrlich, so kann das den ganzen Kreis negativ beeinflussen und Schande oder Misserfolg verursachen. Ganze Organisationen sind schon zu Fall gebracht worden – durch den Einfluss eines faulen Eis.
2. Bringen sie Wert mit ein?
Unterliegt der innere Kreis einer Unausgewogenheit, so kann das dazu führen, dass die Führungsperson sich einer Seite zuneigt. Bei der Zusammenstellung des Kreises sollte man auf Vielfalt unter den Persönlichkeiten und den jeweiligen Perspektiven achten. Dadurch erweitert man automatisch den Horizont des Kreises und den eigenen Einfluss.
3. Haben sie eine strategisch wichtige Position und Einfluss innerhalb des Unternehmens?
Die Mitglieder des inneren Kreises müssen eine Plattform und genügend Einfluss besitzen, um die Ideen der Führungsperson nachhaltig realisieren zu können. Kann man sich nicht auf sie verlassen wenn es um Umsetzung von Strategien geht, sollten sie nicht mit einer Position innerhalb des Kreises betraut werden. Außerdem können Ratgeber ohne Einfluss das politische Gleichgewicht innerhalb der Gruppe negativ beeinflussen. Bemerkt eines der Top-Mitglieder des Kreises, dass der Einfluss eines inkompetenten Kollegen genauso viel oder mehr Gehör findet, könnte die eigene Motivation einen Schlag erhalten.
4. Bringen sie Wert in die Organisation und für die Führungsperson mit ein?
Stößt ein neues Mitglied in den inneren Kreis, so sollte die Führungsperson in der Lage sein, den gewonnen Wert ganz klar definieren zu können. Fragen Sie sich: Was bringt er/sie mit in die Diskussion ein? Wo liegt sein/ihr Expertenwissen? Welche einzigartigen Fähigkeiten hat er/sie, um den Wert des Kreises zu steigern?
5. Beeinflussen sie andere Mitglieder positiv?
Liegt die Verantwortung für ein positives Arbeitsklima ausschließlich bei der Führungskraft, geht zuviel Energie für Motivationsaufgaben verloren. Differenzen bei Diskussionen sind durchaus gesund, persönliche Animositäten hingegen sind Gift für ein gutes Arbeitsklima. Achten Sie auf eine hohe emotionale und soziale Intelligenz jedes einzelnen Mitglieds des inneren Kreises.
Dies ist ein hervorragender Satz von Fragen, um einen inneren Kreis für eine Führungsperson zusammen zu stellen.
Viel Erfolg
Freitags-Video: Jim Rohn – Möglichkeiten und das globale Spiel
Ab heute finden Sie hier jeden Freitag ein kurzes Video von höchstens ein paar Minuten Länge.
Ich hoffe, dass ich Sie damit ein wenig inspirieren kann, vielleicht finden Sie neue Denkanstöße oder leiten eine, für Sie, wichtige Veränderung ein. In jedem Fall möchte ich damit einen gewissen Wert für Sie schaffen, idealerweise am Freitag, denn wer geht nicht gern mit viel Wert ins Wochenende?
Den Startschuss gibt Jim Rohn, ein international sehr erfolgreicher und anerkannter Trainer, Autor und Redner.
Ihnen ein schönes und erfolgreiches Wochenende!
Sofortige Befriedigung auf Kosten langfristigen Erfolgs… Warum eigentlich?
Der heutige Beitrag ist mehr eine Frage als ein Beitrag.
Immer wieder, so gut wie täglich, erlebt man Beispiele für Verhaltensweisen, die auf schnelle Bedürfnisbefriedigung ausgelegt sind. Kosten? Der Erfolg auf lange Sicht.
Beispiele hierfür könnten sein:
- Man investiert Zeit in eine gute und intensive Vorbereitung für eine Präsentation oder einen Vortrag für den Job. Man ist auf Eventualitäten und bestimmte Fragen vorbereitet und kann so Lockerheit und Souveränität ausstrahlen. Warum wartet man bis auf den letzten Drücker und sabotiert so den eigenen Erfolg?
- Man pflegt seine Beziehungen, ganz gleich ob es private Liebesbeziehungen, berufliche Kontakte, Freunde oder Familie. Ein regelmäßiger Anruf (z.B. während der Auto, oder Bahnfahrt), ein Treffen hier und da und das Bemühen zu zeigen, dass einem andere wichtig sind und warum. In heutigen Zeiten, in denen es SMS, Emails, Instant Messaging, Headsets etc. gibt eine Leichtigkeit. Warum ist es interessanter Statusmeldungen zu schreiben oder kleine Computerspiele zu spielen?
- Im dreiwöchigen Urlaub treibt man regelmäßig Sport, regeneriert und ernährt sich gesünder. Weil der Arzt es empfiehlt (vielleicht auch der Partner) oder man es mal für nötig hält. Die Ergebnisse in Form von besserer Fitness, höherer Konzentrationsfähigkeit und allgemein besserem Wohlbefinden stellen sich sehr schnell ein. Warum ist nach kurzer Zeit die kleine Leckerei, die Zigarette oder der Alkohol wieder der bessere Freund?
Ich habe mir diese Fragen (die Beispiele sind recht allgemein gehalten) oft und immer wieder gestellt.
Warum ist dies so? In vielen Berufen und in fast allen Lebenslagen und -situationen lernen wir immer wieder WIE wichtig Faktoren wie Beständigkeit, Regelmäßigkeit und die Fähigkeit zuerst etwas für die Belohnung zu tun, tatsächlich sind. Jedoch verfallen viele, wenn nicht sogar die meisten, Menschen immer wieder den kurzfristigen Verlockungen. Im weiteren Verlauf schleichen sich Unzufriedenheit, womöglich Wut, vielleicht auch Depressionen ein. Zu diesem Zeitpunkt ist das jeweilige Bedürfnis schon längst befriedigt, der Preis aber viel höher als ursprünglich gedacht.
Diese Weisheit ist bei Weitem nicht neu. Nur erstaunt es mich immer wieder aufs Neue, dass Menschen es wieder und wieder tun. Auch wenn als warnende bzw. abschreckende Beispiele vielleicht Vorbilder dienen, gute Freunde oder sogar die eigene Vergangenheit. Es scheint nicht zu reichen bis sich irgendwann Hilflosigkeit breit macht.
Auf der Gegenseite kennt jeder von uns das Gefühl des Erfolgs, welches sich in den meisten Fällen nach vorheriger, intensiver Arbeit einstellt. Warum lernen wir daraus nicht und nehmen es als Ansporn dieses (mit Erfolg gekröntem) Verhalten auch auf alle anderen Lebensbereiche zu übertragen?
Häufig habe ich als Erklärungsansatz Folgendes entdeckt, was ich für durchaus realistisch halte:
Der Schmerz ist nicht bzw. die Bequemlichkeit zu hoch. Die Ambition bzw. der Sinn in einem Ziel zu niedrig. An dieser Stelle kann man natürlich individuell, aber auch gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche, spirituelle oder religiöse Diskussionen beginnen.
Das ist jedoch nicht mein Anliegen. Mich hat die Frage immer wieder beschäftigt und ich würde sie für den heutigen Tag einfach mal als Denkansatz veröffentlichen.
Über Kommentare, Meinungen, Erfahrungen etc. würde ich mich sehr freuen.
Die drei gefährlichsten Worte für Ihre Karriere
“Kenne ich bereits!”
Das ist einer der gefährlichsten Sätze, die Sie jemals aussprechen können. In zahlreichen Seminaren, in Einzelgesprächen und auch nur als stiller Beobachter habe ich diesen Satz (oder in ähnlicher Form) schon oft gehört. Ich finde ihn sehr “gefährlich”.
Der Ausspruch, etwas zu kennen, bedeutet häufig, dass damit jegliche Bereitschaft weiter lernen zu wollen, erloschen ist. Eben weil man glaubt bereits alles Notwendige zu kennen. Das ist eine Illusion! Selbst wenn man bereits ein (anerkannter oder selbsternannter) Experte auf einem bestimmten Gebiet zu sein glaubt, heißt das nicht, dass es nichts Weiteres mehr dazu zu lernen gäbe.
Die Besten der Welt auf ihrem jeweiligen Gebiet sind die Besten weil sie niemals aufhören sich weiter verbessern zu wollen. Als Tiger Woods gefragt wurde, ob er sein Spiel für perfekt halten würde, lächelte er und sagte, dass er täglich (!) versuche sein Spiel weiter zu verbessern.
Sich selbst (und anderen) zu offenbaren bereits “alles” zu kennen, wird häufig auch als Arroganz ausgelegt. Und zurecht! Kennen Sie die Situation, dass Sie vielleicht mal geglaubt haben zu einer bestimmten Sache besonders viel zu wissen. Und als Sie dies unter Beweis zu stellen versuchten, wurden Sie von jemandem anderen übertroffen? Selbst wenn Sie zu einem Thema, welches Sie wirklich gut kennen, einen weiteren Vortrag oder Bericht hören, erlebt man meist, dass zumindest eine Sache neu ist. Oder aber, dass man bereits vorhandenes Wissen auf einmal aus neuen Blickwinkeln betrachtet. Hinzu kommt, dass auf so gut wie allen Gebieten ständig weitere Entwicklungen, Optimierungen und Veränderungen stattfinden.
Jim Rohn betont immer wieder, dass man sich die Informationen holen soll, solange man jeweils vor Ort ist bzw. den Informationen gegenüber steht. Der Erfolg gibt ihm recht. Er zählt zu den bekanntesten Trainern im Bereich Business/Persönlichkeitsentwicklung weltweit und legt immer wieder größten Wert darauf, selbst weiter zu lernen und sich zu verbessern.
Was kann man aus dieser Information machen? Nun, fragen Sie sich, was Sie schon heute tun können, damit Sie morgen besser sind. Ganz gleich wie Sie selbst “besser” definieren, kleine, kontinuierliche Schritte führen stets zum Erfolg.
Zwei kleine Jungs und Überzeugungen
Vor einigen Jahren beobachtete eine Lehrerin an einem See zwei kleine Jungs. Es war ein warmer Sommertag und die Jungs spielten herum. Nachdem sie ein bisschen spielten, setzten sie sich und redeten. Die Lehrerin saß ganz in der Nähe und hörte dem Gespräch der beiden aufmerksam zu.
Ob sich die beiden Jungs kannten oder nicht, vermochte die Lehrerin nicht zu beurteilen. Jedenfalls hatten sie sich viel zu erzählen, bis schließlich einer der beiden Jungs den anderen fragte: “Was möchtest du einmal werden wenn du groß bist? Ich werde ein Chirurg sein.”
“Puuuh, das weiß ich wirklich nicht. Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich bin nicht wirklich schlau, weißt du.”
Der Rest des Gesprächs verlief so vor sich hin. Die Lehrerin jedoch dachte lange darüber nach, woher der kleine Junge diese einschränkende Überzeugung über sich selbst nur her gehabt haben könnte. Wahrscheinlich von einem Lehrer! Oder den Eltern. Wenn er in seinem noch jungen Alter von sechs Jahren diese Überzeugung nicht ändert bzw. wenn ihm keiner dabei hilft, so wird es den Rest seines Lebens beeinflussen. Sie wird seinen Glauben an Möglichkeiten limitieren und sein wahres Potential verborgen lassen.
Überzeugungen sind nicht wahr! Sie sind Konstrukte, um welche wir unser Verhalten organisieren. Das bedeutete, dass jeder von uns sich so verhält als würden die eigenen Überzeugungen absolut wahr sein. Aus diesem Grund werden all unsere Überzeugungen wahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie ermutigend oder einschränkend sind, sie sind selbsterfüllende Prophezeiungen.
Diese Geschichte stammt aus einem Buch von Sue Knight.
Anleitung zu: Zeitmanagement – diesmal wirklich effektiv!
Es ist wirklich einfach das bereits beschriebene Zeitmanagement System praktisch anzuwenden.
Der erste Schritt:
Führen Sie sämtliche Aktivitäten, die Sie tagsüber ausüben auf einem Blatt Papier auf. Dazu zählen wirklich alle Aktivitäten!
Diese Liste fügen Sie nun Punkt für Punkt in die Matrix ein. Entscheiden Sie dabei zunächst spontan, und nach eigenem Ermessen, in welchen Quadranten Sie jede Tätigkeit einordnen. Dies geschieht alles erstmal völlig zwanglos und ohne großes Hinterfragen.
Der zweite Schritt:
Nun gehen Sie jeden Punkt in der Matrix nochmals durch. Dabei hinterfragen Sie einzeln: Ist … (Aktivität) wirklich dringend/wichtig/nicht dringend/unwichtig?
Stellen Sie diese Frage nicht einfach in den Raum! Setzen Sie sie in Bezug zu Ihrem Ziel bzw. dem was Sie gern am Tag schaffen möchten.
Beispiel:
Einer der Punkte ist: Lesen des Buches Denke nach und werde reich. Jetzt kommt es darauf an was Ihr Ziel ist. Steht das Lesen dieses Buches mit Ihrem Ziel (z.B. dem Frühjahrsputz) in keinerlei Verbindung, so ist es weder dringend noch wichtig. Ist Ihr Ziel die eigene Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben, so könnte es wichtig sein dieses Buch zu lesen. Ist es jedoch auch dringend?
Haben Sie eine gewisse Strategie, Ihre eigene Entwicklung zu optimieren und “irgendwo” darin ist enthalten dieses Buch zu lesen, so ist es wichtig, nicht aber dringend. Möchten Sie hingegen Ihre Entwicklung nach den Prinzipien dieses Buches ausrichten, so ist es eine absolut notwendige Grundlage und damit auch dringend. In diesem Fall wäre es eine der ersten Aktivitäten, die es auszuführen gilt. Vielleicht ist dieses Beispiel nicht gerade relevant für Sie. Jedoch gewinnen Sie einen Eindruck wie jeder Punkt hinterfragt werden kann.
Der dritte Schritt:
Haben Sie Ihre Matrix nach bestem Gewissen geordnet, dürften schon einige zu absolvierende Veränderungen deutlich werden. Genauso fällt Ihnen automatisch auf, was Ihre Zeit bislang gefressen hat. Beobachten und reflektieren Sie nun täglich (vielleicht stündlich) Ihre Aktivitäten und gleichen Sie diese mit Ihrer eigenen Matrix ab.
Ganz wichtig dabei ist, dass Sie immer wieder dieselben Fragen stellen:
Ist diese Aktivität wirklich wichtig (für das Erreichen meines Ziels)?
Ist Sie tatsächlich dringend?
Und wie dringend ist Sie?
Zum Abschluss noch ein wenig Philosophie, die Sie vielleicht schon mal gehört haben. Nichts desto trotz ist es immer wieder daran zu denken.
Wieviel Stunden hat der Tag?
Wieviel Stunden gäbe es zu managen?
Die Antwort ist immer dieselbe. Zeit ist nicht zu managen, sie ist immer gleich.
Berücksichtigen Sie: Man kann nur sich selbst managen, nicht aber Zeit!
Zeitmanagement – diesmal wirklich effektiv!
Kennen Sie die Zeitmanagement-Matrix von Stephen Covey (Autor von “Die 7 Wege zur Effektivität”)?
Diese Matrix ist ein sehr einfaches Werkzeug zur optimalen Gestaltung der eigenen Zeit. Einfach aber sehr wirkungsvoll!
Der Clou liegt in der Unterteilung der eigenen Aktivitäten in vier verschiedene Bereiche:
1. Dringend & Wichtig
2. Wichtig & Nicht Dringend
3. Nicht Dringend & Nicht Wichtig
4. Nicht Wichtig & Dringend

Der 1. Quadrant ist dringend und wichtig. Hier befinden sich Aufgaben, die sofort erledigt werden müssen. Hier hinein fallen Krisen, Drückende Angelegenheiten, Deadlines oder auch Meetings.
Der 2. Quadrant ist wichtig aber nicht dringend. In diesem Feld geht es um Planung, Vorbereitung, Prävention, Pflege und Aufbau von Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung.
Der 3. Quadrant ist nicht wichtig und nicht dringend. Dazu gehören sogenannte Zeitkiller wie Fernsehen, Spiele, “irgendwelche” Anrufe oder Emails etc.
Der 4. Quatdrant ist dringend aber nicht wichtig. Unterbrechungen, “sonstige” Aktivitäten (die meist Spaß machen, aber nichts bringen), Emails gehören in diese Kategorie.
Gestresste Menschen, die Schwierigkeiten mit Organisation etc. haben bewegen sich überwiegend in Quadrant Nr. 1. Dieser ist häufig so prall gefüllt mit Aufgaben, dass alles andere wenig Berücksichtigung findet. In diesem Quadranten ist die Burn-Out-Gefahr hoch. Auf jeden Fall ist dieser Bereich zu berücksichtigen. Wird er vernachlässigt, droht eine Krisensituation.
Der wichtigste Bereich (und auch leider der, der am meisten vernachlässigt wird) ist eindeutig Quadrant 2. Hier wird der Grundstock für Erfolge und planungsmäßige Abläufe gelegt. Je besser dieser Bereich betreut wird, desto geringer ist Quadrant 1. In der Realität werden Vorbereitungen, Planungen etc. aber meist bis auf den letzten Drücker hinausgezögert, so dass sie nicht mehr nur wichtig, sondern dann auch dringend sind. Die Aktivitäten rutschen von Quadrandt 2 in Quadrant 1 und das meist ohne Not. Diese Art von Zeitdruck ist vermeidbar. Beispiele hierfür sind Steuererklärungen, der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen, Weihnachtseinkäufe etc. Alles Aktivitäten, von denen bekannt ist, dass sie bis zum Zeitpunkt x erledigt sein müssen. Meist wird es jedoch so lange vernachlässigt, dass es irgendwann zeitlichen Stress bedeutet.
Um Quadrant 2 mehr Aufmerksamkeit zu widmen benötigen Sie zusätzliche Zeit. Woher nehmen? Sie holen sich diese Zeit durch Kürzen oder Eliminierung der Aktivitäten aus den Quadranten 4 und, vor allem, 3. Aktivitäten, die nicht wichtig (und z.T. auch nicht dringend) sind, bringen Sie nicht voran. Sparen Sie die Zeit hier ein, so können Sie sich verstärkt um Quadrant 2 kümmern. Dadurch reduzieren Sie auf mittel- und langfristige Sicht Quadrant 1 und Ihr gesamtes Zeitmanagement gewinnt an Effektivität.
Im nächsten Beitrag erhalten Sie eine konkrete Anleiung zur Nutzung dieses wirklich hervorragenden Systems!
Können Sie “nein” sagen?
Wäre es für Ihr berufliches und privates Leben von Wert, wenn Sie die Fähigkeit hätten IMMER “nein” sagen zu können wenn Sie es möchten? Oder anders gefragt: Wie oft haben Sie sich schon darüber geärgert einer Sache zugestimmt zu haben, wo Sie im Nachhinein lieber mit “nein” geantwortet hätten?
Ich möchte mal behaupten, dass jeder diese Situation kennt. Warum fällt es uns verhältnismäßig schwer “nein” zu sagen wenn wir es möchten? Menschen mit geringem Selbstbewusstsein unterläuft es vielleicht noch öfter Dingen zuzustimmen, obwohl sie es eigentlich nicht wollen. Beispiele hierfür sind Call-Center-Anrufe, Fitness-Center-Promotions auf offener Straße, Fragen ob man an Umfragen teilnehmen möchte usw. Soviele Menschen bombardieren uns regelmäßig mit Wünschen und Forderungen.
Kann man dann nicht “nein” sagen, führt das früher oder später zu einem persönlichen, vielleicht auch finanziellen, Dilemma. Der Grund, warum es so vielen Menschen schwer fällt “nein” zu sagen, ist einfach.
Zurückweisung! Das Gefühl zurückgewiesen zu werden ist eines der unangenehmsten überhaupt. Jeder kennt dieses Gefühl. Und wenn man einer anderen Person auf eine (vielleicht ganz gewöhnliche) Frage mit “nein” antwortet, unterliegt man schnell der Illusion diese Person dadurch vielleicht zurückzuweisen. Da wir selbst erfahren haben WIE unangenehm Zurückweisung sein kann, möchte man diese Emotion auch nicht in anderen auslösen.
Wir versuchen im Grunde genommen Zurückweisung zu vermeiden – auf beiden Seiten!
Um öfter mal “nein” sagen zu können ist es unausweichlich mit ein paar falschen Annahmen aufzuräumen. Zum Beispiel ist ein “nein” nicht zwangsläufig eine Zurückweisung! Jede Frage wird von verschiedenen Menschen unterschiedlich aufgefasst. Und nur weil man selbst vielleicht ein “nein” mit einer bestimmten Emotion verbindet, heißt das noch lange nicht, dass das alle anderen Menschen genauso tun.
An erster Stelle stehen Sie selbst! Was nützt es Ihnen auf “alle” anderen Menschen Rücksicht zu nehmen und dabei selbst auf der Strecke zu bleiben? “Nein” zu sagen kann das eigene Selbstwertgefühl steigern weil man z.B. lernt für sich und seine Werte einzustehen anstatt es anderen primär recht machen zu wollen.
Lernen “nein” zu sagen beginnt ganz einfach. Üben Sie in Situationen und mit Menschen zu denen Sie keinerlei emotionale Bindung haben (z.B. Familie, Freunde etc.) und zu der Sie in keinerlei Abhängigkeitsverhältnis stehen (z.B. Vorgesetzte, Vermieter etc.). Dies könnte die Person sein, die in der Einkaufspassage Flyer verteilt oder jemand der am Telefon fragt, ob Sie an einer Umfrage teilnehmen möchten.
“Nein” zu sagen heißt nicht unfreundlich sein zu müssen. Ein freundliches “Nein, danke!” mit einem authentischen Lächeln ist mitunter sogar symphatisch. Es geht nicht darum Menschen zu verletzen, sondern mit sich selbst, seinen Idealen, Zielen, Werten und Vorstellungen im Einklang zu sein.
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Inspiriere durch Kommunikation!
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Sage ich was ich denke? Oder: Sage ich was ich glaube, was ich denke?
Nicht selten glauben wir etwas zu sagen, was aber in Wahrheit gar nicht gesagt wird oder von der anderen Person so gar nicht verstanden wird. Deckt man dieses Missverständnis nicht auf, kommt es leicht und schnell zu Schwierigkeiten oder gar Krisen. Führungspersonen müssen ihre Nachricht so klar und deutlich wie möglich übermitteln – und dabei das Risiko eines Missverständnisses bestmöglich minimieren.
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4. Verändern Sie Ausdrücke und Redewendungen regelmäßig. So bleiben Sie variabel und erhalten automatisch die Aufmerksamkeit Ihrer Teammitglieder.
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