Zwei kleine Jungs und Überzeugungen
Vor einigen Jahren beobachtete eine Lehrerin an einem See zwei kleine Jungs. Es war ein warmer Sommertag und die Jungs spielten herum. Nachdem sie ein bisschen spielten, setzten sie sich und redeten. Die Lehrerin saß ganz in der Nähe und hörte dem Gespräch der beiden aufmerksam zu.
Ob sich die beiden Jungs kannten oder nicht, vermochte die Lehrerin nicht zu beurteilen. Jedenfalls hatten sie sich viel zu erzählen, bis schließlich einer der beiden Jungs den anderen fragte: “Was möchtest du einmal werden wenn du groß bist? Ich werde ein Chirurg sein.”
“Puuuh, das weiß ich wirklich nicht. Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich bin nicht wirklich schlau, weißt du.”
Der Rest des Gesprächs verlief so vor sich hin. Die Lehrerin jedoch dachte lange darüber nach, woher der kleine Junge diese einschränkende Überzeugung über sich selbst nur her gehabt haben könnte. Wahrscheinlich von einem Lehrer! Oder den Eltern. Wenn er in seinem noch jungen Alter von sechs Jahren diese Überzeugung nicht ändert bzw. wenn ihm keiner dabei hilft, so wird es den Rest seines Lebens beeinflussen. Sie wird seinen Glauben an Möglichkeiten limitieren und sein wahres Potential verborgen lassen.
Überzeugungen sind nicht wahr! Sie sind Konstrukte, um welche wir unser Verhalten organisieren. Das bedeutete, dass jeder von uns sich so verhält als würden die eigenen Überzeugungen absolut wahr sein. Aus diesem Grund werden all unsere Überzeugungen wahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie ermutigend oder einschränkend sind, sie sind selbsterfüllende Prophezeiungen.
Diese Geschichte stammt aus einem Buch von Sue Knight.
Die Fabel vom Skorpion & dem Frosch
An einem Fluss-Ufer traf ein Skorpion auf einen Frosch…
“Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit zur anderen Uferseite? Ich kann nicht schwimmen.”
Der Frosch erwidert:
“Nein, das werde ich nicht tun. Sobald wir in der Mitte des Flusses angekommen sind wirst du mich mit deinem Giftstachel stechen und wir werden beide sterben.”
“Warum sollte ich das tun? Wenn ich dich steche, so werde auch ich ertrinken und ich hätte nichts dabei gewonnen…”
Der Frosch überlegt kurz und entschließt sich letztlich den Skorpion doch mit zur anderen Flussseite zu nehmen.
In der Mitte des Flusses angekommen, holt der Skorpion mit seinem Stachel aus und sticht den Frosch in den Rücken.
Mit den letzten Atemzügen fragt der Frosch:
“Warum hast du mich gestochen? Jetzt sterben wir beide…”
“Ich bin ein Skorpion, es ist meine Natur, ich kann nicht anders…”
Und beide ertranken…
Wie oft haben Sie Beispiele wie dieses in Ihrem Privat- oder Arbeitsleben erlebt?
Erstaunlich ist, dass viele Menschen der Meinung sind, aus einem bestimmten Grund nur eine Möglichkeit des Handelns zu haben und zu denken, man könne nicht anders.
Die Wahrheit ist, dass man ein Verhalten innerhalb von Sekunden verändern kann, auch wenn man zuvor über Jahre ein bestimmtes Verhaltensmuster an den Tag gelegt hat.
Stellen Sie sich mal vor: Sie fahren tagein, tagaus, seit 20 Jahren denselben Weg zur Arbeit. Eines Tages zeigt Ihnen jemand eine Abkürzung mit der Sie die Hälfte der Zeit sparen.
Wie lange benötigen Sie, um den neuen Weg fortan einzuschlagen…?
Beispiele wie dieses gibt es viele. Wenn Sie etwas wirklich wollen, ist Veränderung (und damit auch sofortige Veränderung) kein Hindernis.
Im Gegenteil: Sie wird förmlich gesucht!
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Was ein scharfer Verstand bewirkt…
Vor einiger Zeit fanden in British Columbia Holzfäller-Meisterschaften statt. Im Finale traf ein Norweger auf einen Kanadier.
Die Aufgabe war klar: Wer mehr Bäume zwischen 8:00 und 16:00 fällen würde, gewann den Wettkampf. Pünktlich um 8:00 ging es los und beide Männer gingen mit großem Eifer zur Sache. Sie lagen ziemlich gleichauf und hackten immer wieder, immer weiter die Äxte in das Holz. Bis um zehn vor 9:00 der Norweger auf einmal aufhörte. Der Kanadier sah dies und legte noch einen Zahn zu, da er ja jetzt die Möglichkeit hatte, einen Vorsprung heraus zu arbeiten.
Um 9:00 hörte der Kanadier den Norweger weiter hacken. Und wieder hackten beide unaufhörlich weiter. Eine knappe Stunde später, um zehn vor 10:00 hörte der Norweger wieder auf. Noch einmal legte der Kanadier einen Gang zu, fest entschlossen die Schwäche seines Gegners auszunutzen. Um 10:00 war auch der Norweger wieder am Bäumefällen.
Um kurz vor 11:00 wieder daselbe. Eine kurze Pause beim Norweger. Mit zunehmender Dauer stieg das Selbstbewusstsein des Kanadiers, dieses Turnier zu gewinnen. So ging es den ganzen Tag. Jede Stunde vor der vollen Zeit würde der Norweger aufhören zu Hacken, um dann zehn Minuten später weiter zu machen. Um 16:00 ertönte die Schluss-Sirene und der Kanadier war ziemlich zuversichtlich gewonnen zu haben.
Sie können sich vorstellen WIE erstaunt er war, als der Norweger zum Sieger gekürt wurde.
“Wie haben Sie das gemacht??”, fragte er den Norweger. “Jede Stunde habe ich gehört, wie Sie aufgehört haben. Wie nur ist es möglich, dass Sie mehr Holz gehackt haben als ich? Das ist unmöglich!”
“In Wahrheit ist es ganz einfach.”, sagte der Norweger. “Jede Stunde habe für zehn Minuten unterbrochen. Und während Sie weiterhackten, habe ich meine Axt geschärft.”
Vermeiden Sie Folgendes beim Verändern Ihrer Gewohnheiten
“Motivation sorgt dafür, dass man anfängt. Gewohnheit sorgt dafür, dass man weitermacht.” – Jim Ryun
Machen wir uns nichts vor: Wenn Sie eine Sache verändern wollen, kommt es fast zwangsläufig zu kleinen Niederlagen und auch Rückschlägen auf dem Weg zum Ziel. Um von vorneherein ein paar dieser Rückschläge zu vermeiden, sind hier ein paar Tipps für Sie.
Was es zu vermeiden gilt:
1. Mehr als eine Sache auf einmal verändern wollen!
- Die Wahrheit ist, dass unser Fokus mit jeder weiteren Aufgabe geringer wird. Eine schwere Bürde beim Verändern von bereits ungewollten Gewohnheiten.
2. Papier und Bleistift ignorieren!
- Etwas wollen, denken oder sagen ist leicht und schnell gemacht. Zeigen Sie sich selbst jeden Tag, dass Sie auch bereit sind etwas dafür zu tun, z.B. sich ein paar Minuten aufzuschreiben was Sie motiviert und warum Sie das Ziel erreichen möchten.
3. Keine Unterstützung haben!
- Es allein zu schaffen ist ungleich schwerer, als wenn Sie Untersützung (in welcher Form auch immer) haben. Rückschläge sind fast normal. Wer hilft Ihnen wenn Sie diese erleiden?
4. Hürden nicht einkalkulieren!
- Das soll nicht heißen, dass Sie nicht positiv an die Sache herangehen. Positiv ja – blauäugig nein! Fragen Sie sich vorher, ob Sie es genug wollen, um ggf. auch Hürden überkommen zu können.
5. Ihre Schwachpunkte nicht kennen!
- Sie werden genau wissen welche Schwachpunkte besonders große Herausforderungen darstellen werden im Veränderungsprozess. Setzen Sie sich vorher damit auseinander und verschaffen Sie sich nicht das Alibi à la “oh, das hat mich jetzt aber überraschend getroffen…”. Nicht vergessen: Es geht um Resultate und nicht um kreative Entschuldigungen.
6. Bei Versagen aufgeben!
- Geben Sie nicht auf bei Rückschlägen. Im Gegenteil: Nutzen Sie es als Feedback. Was ist passiert? Warum ist es passiert? Was kann bei nächsten Mal anders laufen? Und was habe ich daraus gelernt?
7. Den Fokus zu früh verschieben!
- Nicht selten geschieht es, dass man nach ersten kleinen Erfolgen die Aufmerksamkeit nicht mehr zu 100% auf das Ziel richtet weil man der Illusion erliegt bereits etwas erreicht zu haben. Haben Sie auch. Allerdings ein Zwischenziel, noch nicht das Ende. Überlegen Sie sich vorher was der letzte Schritt beim Erreichen des Ziels ist und feiern Sie erst dann so richtig, wenn Sie diesen erreicht haben.
Weitere Beiträge zu diesen Thema:
Kleine Schritte um Gewohnheiten zu ändern
“Die Natur der Menschen ist gleich. Es sind ihre Gewohnheiten, die sie unterscheiden.” – Konfuzius
Gewohnheiten sind leichter zu verändern als viele glauben. Genau genommen, oder ironischerweise, ist es eine Frage der Gewohnheit. Eine Vielzahl von Literatur und Forschungsgebieten glaubt heute, dass es ca. 21-30 Tage dauert, um ein Veränderung zu einer Gewohnheit zu machen. Das ist wenig!
In meinen Coachings haben zahlreiche Menschen erfolgreich alle möglichen Veränderungen vollzogen. Das “Geheimnis” ist dabei nicht das Rezept sondern die ständige Umsetzung des Rezeptes für 21-30 Tage (sagen wir lieber 30, um auch sicher zu gehen…). Von Veränderung sprechen oder davon zu lesen bewirkt, außer einem Impuls vielleicht, nicht viel.
Versuchen Sie doch in den nächsten 30 Tagen, beginnend heute, jetzt, wo Sie diesen Artikel lesen, ein bestimmtes Verhalten zu verändern bzw. neu zu installieren. Wenn Sie erstmal gesehen haben WIE leicht es sein kann, kann dies einiges bewirken. Und jetzt, da Sie den ersten Schritt mit dem Lesen dieses Artikels bereits gemacht haben, können Sie auch gleich weitermachen
Beachten Sie dabei folgende Rahmenbedingungen:
- Für die nächsten 30 Tage konzentrieren Sie sich nur auf EINE Gewohnheit!
- Schreiben Sie diese auf ein Blatt Papier. Dazu schreiben Sie warum Sie es verändern möchten, was es Ihnen bringen wird und warum Sie es auch schaffen!
- Kündigen Sie öffentlich an (Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen), dass Sie eine Veränderung erzielen werden!
- Führen Sie Buch (täglich) über das was so passiert in Bezug auf den Veränderungsprozess. Nur ein paar Worte, Zeilen oder Stichpunkte genügen.
- Suchen Sie sich (vorher!) eine mögliche Unterstützung für den Fall von temporären Misserfolgen.
- Belohnen Sie sich selbst mit jedem kleinen Entwicklungsschritt.
- Geht etwas schief, so sehen Sie es als Feedback. Feedback es ab dem Moment dann anders (effektiver) zu machen.
In den nächsten Tagen finden Sie hier immer wieder neue Tips und Hinweise, die Ihnen dabei helfen diese 30 Tage zu einem Erfolg werden zu lassen.
Und los gehts…
STRESS
Ein Dozent wurde während eines Vortrags gefragt wie er Stress-Management erklären würde. Er hob daraufhin ein Glas Wasser und fragte: “Wie schwer ist dieses Glas Wasser?”
Die Antworten rangierten von 20g bis 500g
Der Dozent antwortete:
“Das absolute Gewicht ist unwichtig. Es kommt darauf an wie lange Sie es zu halten im Stande sind.
Wenn ich es für eine Minute halte ist es kein Problem.
Wenn ich es für eine Stunde halte wird mein Arm schmerzen.
Wenn ich es für einen Tag halte wird man einen Notwagen rufen müssen.
In jedem dieser Fälle ist das Gewicht gleich, aber je länger ich es halte, desto schwerer wird es.”
Er fuhr fort:
“Es ist dasselbe mit Stress-Management. Wenn wir unseren Stress die ganze Zeit mit rumtragen, so wird die Last früher oder später immer schwerer. So schwer bis wir nicht mehr weiter können. Genau wie mit dem Wasserglas ist es wichtig, dass man es eine Weile absetzt bevor man es weiterträgt. Wenn wir wieder frisch sind, können wir es weitertragen.”
“Wenn Sie also heute abend nach Hause kommen, so legen Sie die Last des Arbeitstages ab. Nehmen Sie sie nicht mit nach Hause. Sie können sie morgen wieder aufladen. Was auch immer Sie jetzt tragen und was auch immer jetzt schwer erscheint, lassen Sie es für einen Moment los.”
Eine schöne Metapher… einfach, schnell und jederzeit umsetzbar und gleichzeitig sehr effektiv!
Lesen Sie dazu doch auch gleich:
Vorteile des frühen Aufstehens. Und wie man es macht… II
Im zweiten Teil des Berichtes nun ein paar Hinweise wie Sie es anstellen können zum Frühaufsteher zu werden
Früher schlafen gehen!
Ein wohl sehr einleuchtender Grund. Wer früh aufstehen möchte, dem fällt es leichter wenn man auch früh schlafen geht. Schaut man sich die große Allgemeinheit an, so stellt man fest, dass die viele Menschen kurz vorm Einschlafen nur noch fernsehen. Bzw. sich vor dem Fernseher schon im Halbschlaf befinden. Ist diese Zeit wirklich wertvoll investiert? Tip: Gehen Sie doch lieber schon mal ins Bett und lesen noch ein wenig. Sind Sie dann müde, können Sie sofort schlafen.
Den Alarm außer Reichweite plazieren!
Stellen Sie Ihren Alarmwecker außerhalb Ihrer direkten Reichweite. Wenn Sie sich nur umdrehen müssen, um ihn auszustellen, ist die Chance einfach weiter zu schlafen (oder schlummern) groß. Müssen Sie aber aufstehen, um den Wecker auszustellen, haben Sie die wichtigste Voraussetzung schon erfüllt: Sie sind aufgestanden!
Verändern Sie sich langsam!
Sie müssen nicht von heute auf morgen 3 Stunden früher aufstehen. Stehen Sie ein paar Tage lang 15-30 Minuten früher auf bis Sie sich daran gewöhnt haben. Dann stehen Sie weitere 15 Minuten früher auf usw. So kann sich Ihr Organismus im richtigen Tempo anpassen.
Gute Gründen fürs Aufstehen haben!
Je besser der Grund fürs Aufstehen, desto leichter fällt es Ihnen. Im letzten Bericht ging es z.B. um persönliche Ziele oder ein ausgewogenes Frühstück. Vielleicht lesen Sie auch gern in Ruhe, meditieren oder treiben etwas Sport. Der Grund ist egal, nur sollte definitiv einer vorhanden sein.
Belohnen Sie sich!
Anfangs ist frühes Aufstehen eine Umstellung. Finden Sie kleine Belohnungen, auf die Sie sich freuen. Das kann eine heiße Tasse Kaffee sein oder eine süße Leckerei zum Frühstück. Einen Grund zu haben und sich selbst zu belohnen können dabei durchaus Hand in Hand gehen.
Nutzen Sie all die gewonnene Zeit!
Stehen Sie nicht früher auf, um länger Videospiele spielen zu können oder einfach nur so im Internet zu surfen. Nutzen Sie die Zeit effektiv für Dinge, die Ihnen was bringen (was nach kurzer Zeit dazu führt, dass Sie sich motivierter fühlen früher aufzustehen). Wenn Sie beispielsweise jeden Morgen eine Stunde joggen, werden Sie sich nach relativ kurzer Zeit schon wesentlich fitter fühlen und haben die Zeit für sich selbst effektiv genutzt.
Keine Ausreden!
Sobald Sie aufwachen und im Bett liegen (was ja nicht vorkommt wenn Sie für den Wecker aufstehen müssen…
) versuchen Sie gar nicht erst Gründe dafür zu finden, warum das Bett so bequem ist und wie schön es wäre noch 10, 20 oder 30 Minuten länger im Bett zu bleiben. Im Gegenteil: Überlegen Sie sofort wie gut Sie sich fühlen werden, wenn Sie schon vor dem Frühstück bestimmte Dinge erledigt haben, die sonst weit in den Nachmittag oder Abend hinein reichen.
Viel Erfolg!
Vorteile des frühen Aufstehens. Und wie man es macht…
Für viele Menschen ist es ja ein regelrechtes Greuel nur daran zu denken… früh aufstehen! Freiwillig! Da ich in vielen Coachings und auch Seminaren immer wieder auf dieses Thema angesprochen werde und gebeten wurde ein paar Vorteile (und vor allem wie man es macht) aufzulisten, hier nun dieser Bericht.
Zunächst möchte ich allerdings betonen, dass keinesfalls jeder früh aufstehen sollte oder es gar muss. Wenn Sie ein Nachtmensch sind und glücklich dabei, wunderbar! Verändern Sie bloß nichts daran
Hier nun einige der Vorteile, die frühes Aufstehen mit sich bringen kann…
Ein toller Start
Nicht wenige Menschen stürzen regelrecht aus dem Bett. Hektik, schnell was frühstücken und im Hau-ruck-Verfahren zur Arbeit, weil man schon wieder zu spät dran ist. Und weil man dem Körper (und dem Geist) nicht mal die Zeit gegeben hat richtig wach zu werden und auf Touren zu kommen, ist man entsprechend gelaunt. Je mehr Zeit man am Morgen hat (egal ob es für Pflichten ist oder auch für etwas anderes), desto entspannter geht man in den Tag.
Ruhe
Je früher man aufsteht, desto ruhiger ist es. Heutzutage ist es nicht leicht wirkliche Ruhe zu finden. Stehen Sie um beispielsweise zwischen 4:30 und 5:00 auf, können Sie mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass das Haus ruhig ist, die Straße und die Umwelt. Es wird kaum jemand klingeln oder anrufen. Es ist ruhig, friedlich und man hat wirkliche Zeit nur für sich!
Der Sonnenaufgang
Können Sie sich an das letzte Mal erinnern als Sie einen Sonnenaufgang beobachtet haben? Nein? Dann haben Sie bestimmt auch vergessen wie schön dieser sein kann. Man erwacht sozusagen mit dem Tag und findet in aller Ruhe seinen Rhythmus.
Frühstück
Je früher man aufsteht, desto mehr Zeit hat man für ein ausgewogenes Frühstück. Es ist erstaunlich wie sehr Menschen bei den Dingen, die ihnen am Wochenende am meisten gefallen, erwähnen, dass es das ruhige und lange Frühstück ist. Nun, für 30 Minuten weniger Schlaf erhalten sie ein Frühstück, welches eine halbe Stunde länger dauern kann. Zudem hat man Zeit sich Dinge zuzubereiten für die sonst “die Zeit fehlt”…
Sport
Stehen Sie früh auf und machen Sie etwas Sportliches. Ganz gleich ob es das Fitness-Studio ist, eine Runde laufen oder auch ein paar Übungen zu Hause. So fügt man Sport zu seiner täglichen Agenda hinzu. Die Vorteile (Fitness, körperliche und geistige Frische, bessere Konzentration, bessere Figur usw.) werden nicht lange auf sich warten lassen… Und Gründe (Verletzungen ausgenommen natürlich), die am Nachmittag oder Abend sportliche Aktivität verhindern, treten morgens in der Regel nicht auf.
Produktivität
Für viele Menschen ist der Morgen die produktivste Zeit des Tages. Ab dem Mittag lassen häufig Kraft und Konzentration nach (außerdem setzt die Vorfreude auf den Feierabend ein) und auch motivatorisch wird es schwieriger. Durch die verhältnismäßigen wenigen Ablenkungen arbeitet man effektiver und hat am Nachmittag oder Abend weniger Stress und so mehr Zeit für Familie oder Hobbys.
Zeit für die eigenen Ziele
Wann haben Sie sich das letzte Mal eingehend damit beschäftigt was Sie eigentlich wirklich wollen, wann, wo und mit wem? In jedem guten Erfolgstraining ist diese Komponente essentiell und doch wird sie nur selten aufgrund von “Zeitmangel” angewendet. Führt man morgens ein kleines Ritual mit den eigenen Zielen durch, stellt man fest, dass Dinge wie Motivation, Zielstrebigkeit und auch Erfolge zunehmen. Sie können sich z.B. jeden morgen mit einem Ziel für die Woche oder auch für den Tag befassen, es gedanklich durchspielen, planen, visualisieren. Wenn möglich, setzen Sie diese Aktivität an Nr. 1 am Morgen.
Pendeln
Wieviel Zeit verlieren eine Vielzahl von Menschen im morgenlichen Stau auf dem Weg zur Arbeit? Und es ist nicht nur Zeit. Zusätzlich gehen häufig verloren: Geduld, Energie, auch Kosten (Benzin, Arbeitszeit etc.). Früh am morgen ist noch kein Stau, die Fahrt ist schneller und bequemer und Parkplatzprobleme meist noch nicht vorhanden. Durch frühes Aufstehen könnte man außerdem vielleicht sogar mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und den Faktor Sport gleich noch mit einschließen.
Termine
Es ist viel leichter frühe Termine leicht einzuhalten wenn man auch früh aufsteht. Sie können so stets derjenige sein, der tatsächlich 5-10 Minuten vor der erforderlichen Zeit anwesend ist. Die Nachteile von verspätetem Erscheinen kennen Sie sicherlich (Hektik, eine Entschuldigung ist fällig, das Image leidet etc.)
Im nächsten Beitrag nenne ich Ihnen ein paar sehr hilfreiche Methoden wie Sie es denn auch schaffen früh aufzustehen, um die genannten Vorteile zu nutzen
Wo sind die Ressourcen?
Kurz nach der Erschaffung des Menschen realisierten die Götter, dass sie einen Fehler gemacht hatten. Diese Kreaturen waren so talentiert, voller Fähigkeiten, clever und wissbegierig, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde bevor sie die Götter selbst in ihrer übergeordneten Position in Frage stellen würden.
Also wurde eine Konferenz einberufen. Die Götter waren sich einig: Der Unterschied zwischen ihnen und den Menschen lag in der Qualität ihrer Ressourcen. Während Menschen ihr Ego hatten und Ihren Materialismus, hatten die Götter Seele, Spirit und ein Verständnis über die Kraft und das unglaubliche Potential des Inneren. So beschlossen sie ein Versteck zu finden, um diese wertvollen Ressourcen vor den Menschen geheim zu halten. Es wurde lang und hitzig diskutiert…
Einige schlugen den höchsten Ort der Erde vor. Aber die Götter erkannten, dass die Menschen früher oder später auch dieses Ziel erklimmen würden. Ebenso schien es mit dem tiefsten Krater und Ozean. Mienen würden Schätze hervorbringen und auch der Dschungel würde seine Geheimnisse verlieren. Mechanische Vögel würden den Himmel erkunden und der Mond und andere Planeten sich zu Touristenattraktionen entwickeln.
Sogar die Weisesten unter den Göttern wurden still und stiller. Eine Lösung schien unmöglich.
Da, auf einmal, sprach der kleinste Gott, der bis dahin ruhig gewesen war: “Warum verstecken wir diese Ressourcen nicht im Inneren eines jeden Menschen? Sie werden niemals darauf kommen dort nachzusehen!”
Verändern Sie Ihre Geschichte
Mit all den täglichen Herausforderungen vor die uns das Leben ständig stellt, ist es leicht ängstlich zu werden und zu glauben, dass man die Dinge nicht unter Kontrolle hat. Jedoch muss man diese Ängstlichkeit nicht durchleben, wenn man sich auf die Geschichte konzentriert, die man eigentlich erzählen möchte.
Aufgabe: Schreiben Sie Ihre Geschichte neu!
Jeder hat seine ganz persönliche Geschichte. Inhalt sind Dinge, die unser Leben geprägt hat. Das kann in der Kindheit passiert sein, als junger Erwachsener oder erst gestern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schreiben Sie zwei Geschichten auf, die Ihr Leben geprägt haben.
* Was wäre es für eine Art von Geschichte? Eine Komödie, ein Abenteuer, ein Drama, Thriller, Tragödie oder eine Liebesgeschichte?
* Was bedeuten Ihnen diese Geschichten heute? Beeinflussen Sie Ihre Beziehungen zu anderen Menschen, Ihre Karriere oder Gesundheit? Hat es Einfluss darauf wie Sie sich in der Welt sehen?
* Repräsentieren diese Geschichten was wirklich passiert ist? Schreiben Sie die Geschichte aus dem Blickwinkel der übrigen Personen, die darin vorkommen. Verändert das Ihren Blickwinkel? Wenn ja, wie?
* Schreiben Sie nun ein Skript, welches beschreibt, wie Sie möchten, dass sich Ihr Leben entfaltet. Welchen neuen Charaktere würden welche Rollen füllen? Welchen alten Charaktere würden Sie gern in neuen Rollen sehen? Was wäre der Höhepunkt Ihrer Geschichte?
Bedenken Sie, dass das ganze Leben eine Geschichte mit vielen Kapiteln ist. Eine Beschränkung für Erfahrungen gibt es nicht. Probieren Sie diese kleine, schnelle Übung und sehen Sie was passiert.
Viel Spaß
Gandhi – Führen durch Vorbild
Eines Tages kam eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn zu Gandhi und bat ihn ihrem übergewichtigem Sohn zu sagen, dass er aufhören solle Zucker zu essen.
“Kommen Sie in drei Wochen wieder zu mir.”
Die Mutter war überrascht von der Antwort, nichts desto trotz ging sie wieder. Drei Wochen später nahm sie mit ihrem Sohn die Reise noch einmal auf sich.
Wieder bat sie Gandhi ihrem Sohn zu sagen, er solle aufhören Zucker zu essen.
Gandhi sah den Jungen an und sagte: “Hör auf Zucker zu essen!”
Die Mutter war ein wenig verärgert, sah sie doch den Sinn in Gandhi´s vorherigem Verhalten überhaupt nicht. Sie fragte ihn warum er dies nicht bereits drei Wochen früher hätte tun können, so wären der Mutter und dem Sohn die neuerliche Reise erspart geblieben.
Gandhi schaute zur Mutter:”Meine Dame, vor drei Woche aß ich selber noch Zucker…”
Alte Gewohnheiten brechen
Sicherlich haben Sie sich schon mal gefragt:
Warum ist es so schwer mit alten Gewohnheiten zu brechen?
Häufig werden wir regelrecht von Ideen und Normen kontrolliert, die das Datum ihrer Nützlichkeit schon längst überschritten haben. Obwohl nicht mehr nützlich haben sie dennoch einen zu großen Einfluss auf das gegenwärtige Leben. Unüberlegtes und programmiertes Verhalten, herbeigeführt durch Stress kann dies verursachen – die Art von Stress, die schnelle Veränderung beinhaltet.
Angst vor Veränderung oder Versagen führt nicht selten dazu doch lieber das gewohnte, aber für die Situation und einen selbst nicht ideale, Verhaltensmuster zu wählen. Gewohnheit eben… Viele Gewohnheiten sind gut, keine Frage. Sie helfen uns den Tag gut zu durchleben und es fühlt sich familiär und gut an. Wie aber durchbricht man ungewollte Verhaltensweisen?
Hier sind 4 Vorschläge mit deren Hilfe Sie alte Gewohnheiten verändern können:
1.
Machen Sie Ihre Ansage, eine Veränderung betreffend, öffentlich! Je mehr Menschen davon wissen, desto mehr sind Sie unter Zugzwang dieses Versprechen auch einzuhalten.
2.
Gehen Sie täglich, zumindest einen kleinen, Schritt, der die entsprechende Veränderung fördert.
3.
Ziehen Sie eine verhaltensändernde Maßnahme sofort und schlagartig durch. Kein Zurückrudern erlaubt!
4.
Bauen Sie so schnell wie möglich so viele positive Bestätigung für eine entsprechende Veränderung auf. Bleiben Sie dran und erlauben Sie nicht, dass die Entwicklung sich verlangsamt bis das neue Verhalten etabliert ist (bzw. bis es die neue Gewohnheit ist).
Weitere Beiträge dazu:
So gehts raus aus der Komfortzone (Video)
Vermeiden Sie Folgendes beim Verändern Ihrer Gewohnheiten
Selbstcoaching: Eine Idee innerhalb von 48h starten
Kontrollieren Sie Ihre Emotionen
Egal wie man es dreht oder wendet. Eine der wichtigsten, wenn nicht DIE wichtigste, Eigenschaft ist es in der Lage zu sein, seine Emotionen bewusst kontrollieren zu können. Erfolgreiche Führungspersonen beherrschen diese Fähigkeit. So verhindern sie, dass ungewünschte Emotionen Ihnen bei wichtigen Gesprächen mit Geschäftspartnern, Kunden oder Mitarbeitern negativ in die Quere kommen.
Die Voraussetzung für die erfolgreiche Emotionskontrolle ist natürlich eine gute Selbstwahrnehmung.
Dondi Scumaci, Autorin des Buches “Designed For Success”, empfiehlt, dass man sich selbst eine Reihe von Fragen stellt, bevor man von seinen Emotionen kontrolliert wird.
Wie fühle ich mich?
Warum fühle ich mich so?
Was benötige ich?
Wovor habe ich Angst, was passieren könnte?
Wie möchte ich, dass es ausgeht?
Was kann ich tun, um das gewünschte Resultat zu erzielen?
Scumaci sagt, dass der Anfang dieser Selbswahrnehmung wie das Umlegen eines Schalters im Gehirn sei. Dadurch bewegt man Sie sich von einer puren emotionalen Reaktion hin zu zu einer auf das Ziel gerichteten Reaktion.
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Wertvolle Email-Tips
Von Seth Godin gibt es ein paar wertvolle Check-Tips bevor man eine Email tatsächlich abschickt.
Insgesamt umfasst die Liste 36 Punkte, ich habe mir hier meine 10 Favoriten herausgepickt:
1. Bin ich wütend? (falls ja, in Entwüfen speichern und später nochmal gegenlesen)
2. Könnte ich diese Nachricht besser in einem Telefonanruf übermitteln?
3. Enthält diese Email irgendwelche Informationen, die, wenn Sie vom Chef, einem Anwalt oder den Medien gelesen würden, nicht abgeschickt werden sollte? Falls ja, löschen!
4. Hat die Email die richtige Schrifart, -größe und -farbe?
5. Befinden sich meine Kontaktinformationen in der Fußzeile?
6. Könnte diese Email kürzer sein?
7. Gibt es Datenanhänge, die besser im pdf-Format gesendet werden sollten?
8. Habe ich “Allen antworten” gedrückt?
9. Müsste ich 42 Cent für das Senden dieser Email bezahlen, würde ich?
10. Leite ich etwas über Religion weiter? Falls ja, nicht senden!
Die vollständige Liste finden Sie in Seth Godins Blog.
10 Finger System gratis lernen!
Eine Sache, von der ich wirklich froh bin sie frühzeitig erlernt zu haben ist das Tippen am Rechner mit 10 Fingern. Es spart soviel Zeit und erleichtert die Arbeit jedesmal wieder. Im Internet gibt es zahlreiche Programme, die einem helfen vom 2-Finger-Such-System auf 10-Finger-Tippen umzusteigen. Sie sind alle kostenlos und können verwendet werden ohne dass man sich registrieren muss
Grundlagen hierfür bietet (natürlich) wikipedia, wo man sich erstmal grundsätzlich mit dem 10-Finger-System vertraut machen kann.
Bei Typershark kann man auf eine spielerische Art und Weise seine Tippgeschwindigkeit verbessern. Tippt man die Worte nicht schnell genug wird der Taucher von einem Hai gefressen. Bonuspunkte etc. sind hier auch mit dabei

Auf sense-lang.org hat man die Möglichkeit eigene Texte einzugeben und diese dann mit dem 10-Finger-System zu üben.

Bei keybr lernt man das Tippen anhand sinnlos zusammengefügter Buchstaben. Diese Methode ist etwas schwieriger, aber sicherlich ist der Lerneffekt ebenfalls höher.

Zusätzlich gibt es für Windows auch freeware bei: RapidTyping und Typefaster.
Welche Seite bzw. welches Programm am besten ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich denke, dass das typ-abhängig ist und dass man diese Programme auch gleichzeitig verwenden kann wenn man möchte.
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Mental-Tipps für sofort mehr Energie
Unglaubliches Unterbewusstsein (Fakten zum Unterbewusstsein)










