#120 – Vielleicht die wichtigste Eigenschaft heute

Mrz 23rd, 20114 Comments

Was ist der wichtigste Erfolgsfaktor überhaupt? Unabhängig davon wen man fragt bekommt man auf diese Frage auch die unterschiedlichsten Antworten. Durchhaltevermögen, Willenskraft oder Entschlossenheit werden häufig genannt (und es sind bei weitem nicht die einzigen Faktoren). Nicht selten jedoch wird dabei eine Fähigkeit übersehen, die uns heutzutage fast täglich abverlangt wird.

Es ist eine Sache, die wir in den unterschiedlichsten Situationen und Stationen in unserem Leben immer häufiger benötigen und die, unabhängig von Meinungen oder Trends, ganz einfach erforderlich ist! Im heutigen Selbstcoaching Podcast geht es um diese Eigenschaft. Die gute Nachricht: Sie kennen sie bereits und haben sie mehrfach erfolgreich angewendet. Auf der anderen Seite sind Sie mit Sicherheit auch schon in Situationen gekommen, in denen Sie ganz bewusst darauf verzichtet haben und damit definitiv nicht gut gefahren sind…

Selbstcoaching Podcast #120 – Vielleicht die wichtigste Eigenschaft heute

Weitere Folgen:

#119 – Ein Jahr von heute

#119 – Ein Jahr von heute…

Mrz 10th, 20114 Comments

Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Gerade in Bezug auf Selbstcoaching ist die Frage, um die es im heutigen Podcast geht eine der besten, die ich kenne. “Jeder” hat wahrscheinlich nicht selten das Gefühl zu wenig Zeit für die Vielzahl von Dingen zu haben, die wir alle erledigen müssen, wollen und dürfen. Und im Nachhinein stellen wir dann ebenfalls nicht selten fest, dass einige Aktivitäten, die wir durchgeführt haben die Zeit nicht wirklich wert waren.

Was passiert an dieser Stelle? Wenn es uns überhaupt auffällt, hadern wir häufig: “Ach hätte ich doch bloß nicht…” oder “Wäre ich doch…” oder “Wenn ich gestern nicht…” usw. Das Schlimme an diesen Formulierungen ist, dass sie alle ausdrücken, dass etwas (was Sie nicht wollen oder gar bereuen) hätte verhindert werden können. In meinen Augen ist Bedauern eine der Emotionen, die wir am wenigsten wollen. Und doch bedauern wir nur allzu häuifg etwas.

Ich biete Ihnen hier eine Frage an. Stellen Sie sich diese Frage selbst, stellen Sie sich diese Frage häufig und machen Sie sie zu Ihrem ständigen Begleiter. Richtig eingesetzt und ehrlich beantwortet, erspart Sie Ihnen viel Kummer und beschert Ihnen gleichzeitig mehr Effektivität. Hören Sie einfach mal rein…
Selbstcoaching Podcast #119 – Ein Jahr von heute…

Weitere Folgen:

#118 – Kurzfristig ist der Feind von langfristig

#120 – Vielleicht die wichtigste Eigenschaft heute

Metapher – Alles was ich wissen muss!

Sep 21st, 20101 Comment

Alles was ich wissen muss über das Leben… kann ich von Noah´s Arche lernen :-)
Ein kleiner Wegweiser für Beruf und Privatleben in dem vielleicht mehr steckt als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

EINS… Verpasse das Boot nicht.

ZWEI… Vergiss nie, dass wir alle im selben Boot sitzen.

DREI… Plane im Vorraus. Es hat nicht geregnet als Noah die Arche baute.

VIER… Bleibe fit. Wenn du erstmal 600 Jahre alt bist, könnte dich jemand bitten etwas wirklich Großes zu bauen.

FÜNF… Hör nicht auf deine Kritiker. Erledige den Job, den es zu erledigen gilt.

SECHS… Baue deine Zukunft wirklich hoch.

SIEBEN… Um der Sicherheit willen – reise zu zweit.

ACHT… Geschwindigkeit ist nicht immer ein Vorteil. Die Schnecken waren genauso an Bord wie die Geparden.

NEUN… Wenn du gestresst bist… lass dich für einen Moment treiben.

ZEHN… Denke daran: Die Arche wurde von Amateuren gebaut – die Titanic von Profis.

#106 – Der erste Schritt zur Verwirklichung Ihres Traums

Aug 27th, 2010No Comments

Zur Verwirklichung Ihres großen Traums gibt es sicherlich mehr als nur einen oder zwei Schritte. Und bei all den Erfolgsfaktoren und -schritten, die es heute gibt, kann es schon mal passieren, dass man den Überblick verliert. Der ERSTE Schritt jedoch ist der wichtigste. Würde man eine Umfrage starten, bekäme man wahrscheinlich viele Optionen für den ersten Schritt: Einen Plan haben, überlegen wie man zu diesem Traum eigentlich steht, die Möglichkeiten prüfen usw. Für jeden ist es anders. Aber dieser erste Schritt sollte immer derselbe sein.

Das Wort SELBSTVERANTWORTUNG ist nicht gerade leicht zu verdauen – es ist ein Schwergewicht. Das Interessante ist, dass die meisten Menschen von sich sagen würden, sie hätten ein sehr hoheß Maß an Selbstverantwortung. Spricht man sie jedoch auf Ihre Schwierigkeiten, Herausforderungen und Probleme an (besonders die chronischen), dann weicht die Selbstverantwortung schnell passenden Entschuldigungen und Erklärungen. Im schlimmeren Fall folgen gleich noch ein paar Beschwerden und das große Meckern. Das Ergebnis? NICHTS! Der erste Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung jedes Traums ist daher immer derselbe und um genau diesen Schritt (und die Folgen, die automatisch mit dranhängen) geht es in diesem Podcast.

Selbstcoaching Podcast #106 – Der erste Schritt zur Verwirklichung Ihres Traums

Weitere Folgen

#105 – Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte

#107 – Die Macht der eigenen Gedanken

#105 – Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte

Aug 23rd, 2010No Comments

Was ist Ihnen wichtiger, Recht zu behalten oder glücklich zu sein? Würden Sie lieber eine Diskussion bis zum bitteren Ende ausfechten, mit der Absicht die andere Person vom eigenen Standpunkt zu überzeugen? Oder würden Sie, wenn Emotionen hochkochen und vielleicht ein Streit in der Luft liegt, lieber zurückrudern, mit der Gewissheit im Inneren, dass es ist wie es ist? Sparen Sie lieber standhaft und eisern für das große Ziel oder lassen Sie sich auf dem Weg dahin ab und zu zu Gelegenheitskäufen hinreißen?

Egal was wir tun, wir finden auch sofort eine Rechtfertigung für unser Verhalten, eine Erklärung oder eine Entschluldigung – denn niemand handelt gern “falsch”. Problematisch wird es nur wenn sich zwei wichtige Motive (z.B. recht zu haben ODER glücklich zu sein) dabei in die Quere zu kommen scheinen. Erfahren Sie im Podcast, warum es letztlich nur um EINE wirklich wichtige Frage geht und wie die Antwort darauf ganz automatisch die korrekte Richtung vorgibt.

Selbstcoaching Podcast #105 – Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte

Weitere Folgen:

#104 – Vorurteil & Misserfolg

#106 – Der erste Schritt zur Verwirklichung Ihres Traums

#104 – Vorurteil & Misserfolg

Aug 16th, 2010No Comments

Geliebte Vorurteile – und wir ALLE haben sie, egal wie sehr man sich auch wünscht keine vorgefertigten Meinungen zu haben, so kann man sich nicht dagegen wehren. Denn wo ist die Grenze zwischen einer Meinung, einer Überzeugung und einem Vorurteil? Es ist alles subjektiv. Wichtig ist, dass man Vorurteile (ganz besonders die eigenen) immer wieder hinterfragt und sich überlegt, ob sie einem helfen oder ob sie einen eher blockieren.

Vorurteile und Misserfolg liegen nicht selten nah beieinander. Beispielsweise führten die Vorurteile bestimmter Entscheider zunächst zum Misserfolg anderer Menschen. Diese doch gingen ihren Weg weiter und wurden später sehr erfolgreich. Beispiel: Über Anne Frank (“Das Tagebuch der Anne Frank”) wurde gesagt: “Die Geschichte dieser Frau hat nicht genügend Aussagekraft, um die normale Stufe der Neugier zu überschreiten.” Das war definitiv ein Vorurteil – eines worüber der Absender sicherlich eines besseren belehrt wurde. Heute gehört das Buch zu den weltweit meist verkauften Büchern aller Zeiten. Es wurde über 30 Millionen mal verkauft. Hinterfragen Sie Ihre eigenen Vorurteile und ziehen Sie die mögliche Verbindung zwischen diesen und Misserfolg bzw. Erfolg.

Selbstcoaching Podcast #104 – Vorurteil & Misserfolg

Weitere Folgen:

#103 – Risiken bewusst eingehen

#105 – Die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte

#72 – Bedürfnisse richtig stillen – Investitionen

Mrz 12th, 20102 Comments

Kennen Sie Menschen, die immer zu einem kommen und sagen “Ich brauche…” oder “Ich will…”? Es gibt immer wieder Menschen, die viel möchten, im Gegensatz dazu aber nichts anbieten. Es ist eines der einfachsten und logischsten Gesetze der Natur, dass man zuerst sähen muss bevor man überhaupt ans Ernten denken kann. Genauso verhält es sich in Beziehungen, in der Wirtschaft und auch in gesundheitlichen Fragen. Und immer wieder versuchen Menschen zuerst etwas zu erhalten, um danach vielleicht einen entsprechenden Gegenwert zu liefern.

Müßig zu erwähnen, dass diese Methode dauerhaft keinen Erfolg haben wird. Oder würden Sie jemandem immer erst bereitwillig entgegenkommen, der etwas von Ihnen fordert ohne etwas als Gegenleistung zu offerieren? Etwas bekommen für Nichts tun ist eine Strategie, die häufig versucht wird zu verkaufen und die verführerisch klingt… aber sie funktioniert nicht! NIE!

Selbstcoaching Podcast #72 – Bedürfnisse richtig stillen – Investitionen

Weitere Folgen:

#71 – Wie JEDER Mensch Erfolg anzieht

#73 – Die einfachste Variante von Motivation

Video: Die fantastischen Vier – Wir ernten was wir sähen

#64 – Mit wenigen Worten den eigenen Zustand verändern

Feb 19th, 20101 Comment

Tagtäglich reden wir. Mit uns selbst (innerlich oder auch äußerlich) und mit anderen. Weit mehr als 10.000 Worte sprechen wir jeden Tag. Was den meisten entgeht ist, welche Wirkung die eigenen und die Worte anderer auf unseren Zustand, unsere Einstellung zu bestimmten Dingen und auch auf Optimismus und Pessimismus haben. Es ist wahrlich Selbsthypnose (oder hypnotische Wirkungen von außen).

Wiederholt gehörte und gesprochene Worte haben früher oder später mehr und mehr Einfluss auf uns. Dies geschieht zumeist unterbewusst und man bekommt es erstmal gar nicht mit. Die Mitarbeiterzufriedenheit in Teams, gutes Führungsverhalten und überhaupt die allgemeine Verfassung von Menschen hängt von der Kommunikation zwischen den Menschen ab.

Was haben SIE davon? Ganz einfach, überlegen Sie sich wo und warum Sie etwas in einem Bereich verändern möchten (oder wie Sie andere Menschen führen möchten) und wie die Wahl Ihrer Worte bzw. Ihre Kommunikation dies jetzt beeinflusst und wie Sie es vielleicht verändern können.
Selbstcoaching Podcast #64 – Mit wenigen Worten den eigenen Zustand verändern

Weitere Folgen:

#63 – Die Vorstellungskraft nicht einschränken

#65 – Zwei Seiten der Medaille

Ähnliche Beiträge:

Ist das die Formel: Erfahrung + Identität = Leben
6 Strategien wie man die eigene Vision effektiv kommuniziert

Das Rezept schlechthin: Wert schaffen!

Dez 9th, 20091 Comment

Es geht nicht um biblische Weisheiten wie “Geben ist seliger als nehmen”. Auch sonst geht es nicht um irgendwelche Weisheiten oder Sprüche.

Was wir häufig “vergessen”, übersehen oder ganz knallhart ignorieren ist, dass durch das Schaffen eines Wertes auf scheinbar magische Weise viel mehr zurück kommt, als man es vorher nicht einmal hätte planen können. Heutzutage ist es möglich sehr schnell viel Geld zu machen und dabei wird oft nicht einmal ansatzweise darauf geachtet, welchen Gegenwert man dafür bietet. Steht das Geld im Vordergrund, so hat das Produkt an Qualität schon eingebüßt.

Oder einmal gefragt, von wem würden Sie lieber/eher ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen:
Person A, die zunächst den Profit plant und dann überlegt wie dieses Geld am besten, schnellsten und einfachsten zu beschaffen ist (in diesem Fall durch den Verkauf eines bestimmten Produkts)?
Person B, die sich darauf konzentriert, wie man einen Mehrwert für den Käufer schaffen kann. Einen Mehrwert, durch die Anwendung eines Produkts, welches durch Interesse am Menschen und seinen Bedürfnissen der hinter dem “Käufer” steckt, entwickelt wurde und für welches anschließend eine Investitionssumme festgelegt wird?

Wahrscheinlich würde so gut wie Jeder Person B als den Verkäufer seines gewünschten Artikels vorziehen. Und das ist keine Wissenschaft, es ist einfacher Menschenverstand. Wenn dem also so ist, wie kommt es, dass auf das Schaffen eines Mehrwerts für den Kunden so wenig wert gelegt wird? Als Antwort auf die Frage “warum der Preis denn so hoch sei” gesagt zu bekommen “Qualität hat seinen Preis” oder “Haben Sie mal verglichen was die Konkurrenz dafür verlangt” ist ein Offenbarungseid obwohl beide Aussagen vielleicht Gültigkeit haben mögen.

Schaffe ich jedoch einen Wert, so habe ich überhaupt keine Schwierigkeiten jemandem zu erklären wie hoch oder niedrig ein bestimmter Preis ist. Der Wert, der die Qualität des Lebens des Kunden erhöht, ist selbstredend und dafür wird ein entsprechender Preis in einem angemessenen Rahmen (ja, ein sehr dehnbarer Begriff… :-) ) auch gern bezahlt.

Und nun folgt das scheinbar Magische. Durch Fokussierung auf den Wert entsteht beim Kunden ein entsprechend gutes Ergebnis und das Wort macht die Runde. Ergebnis: Mehr und mehr Kunden wollen das entsprechende Produkt, die eigene Reputation steigt usw.

Einen Wert für jemanden zu schaffen bedeutet sich für einen Menschen, seine Bedürfnisse, seine Ziele und Wünsche zu interessieren und ihm aktiv dabei zu helfen (durch Produkt oder Dienstleistung) diese zu erreichen. Ist es nicht erstaunlich, dass zahlreiche Verkäufer Vorzüge eines Produkts erklären können (und das z.T. wirklich gut), jedoch kläglich daran scheitern einem zu erklären inwieweit diese mein Leben bereichern?

Im Coaching und in Seminaren beobachte ich häufig wie der Fokus auf Geld und materiellen Zielen liegt (und das ist auch völlig in Ordnung). Jedoch scheitern viele Menschen nicht selten an der Frage was denn nach dem (hypothetischen) Erreichen des Ziels anders sei als vorher (gemessen an der Lebensqualität). Das Auseinandersetzen mit den Werten (den eigenen und denen anderer Menschen) schafft nur Vorteile: Weniger Oberflächlichkeit, mehr Verständnis & Toleranz, bessere Beziehungen, mehr Verkäufe… ganz einfach: Mehr Lebensqualität!

Weiterer Beitrag:

VIDEO: 5 Faktoren für persönlichen Erfolg

Wie motiviere ich (m)ein Team?

Nov 26th, 2009No Comments

Was für eine Frage und WIE viele Möglichkeiten… Aus dem Bereich der Sportpsychologie habe ich hier einiges gelernt vom Direktor des TaoSportsCentre in Santa Cruz, Jerry Lynch. Unter den vielen Teilbereichen gefiel mir der Aspekt “Eine Atmosphäre von Service kreieren” mit am besten.

Die Chinesen sagen, dass es die Regel ist zu Dienen, und Dienen heißt zu regeln (ziemlich frei übersetzt…). Es geht nicht darum aufgrund von autoritären Verhältnissen zu bestimmen und andere anzuweisen was zu tun ist. Es geht darum eine besondere Atmosphäre zu schaffen in der alle ihr Potential optimal ausschöpfen können (oder zumindest die Bedingungen dafür haben). Man stellt dabei häufig Fragen und nimmt sich Zeit für seine Teammitglieder, zeigt wirkliches Interesse an ihnen und ihrer Tätigkeit.

Vier Fragen sind z.B.:

1. Was müsste vorhanden sein, um Ihre Leistung ein Level höher zu bringen?
2. Was möchten Sie das ich tue, um Ihnen dabei zu helfen?
3. Fühlen Sie sich erfüllt und ausgelastet in diesem Projekt?
4. Gäbe es eine Möglichkeit wie die anderen Teammitglieder oder Führungspersonen von Hilfe sein könnten?

Jetzt kann es natürlich schnell zum “Problem” kommen, dass man durch die Ermutigung von Verbesserungsvorschlägen und Kritik schnell zu weich wird und seine natürliche Autorität verliert. Um das zu verhindern stehen Sie zu Ihren eigenen Werten und erinnern immer wieder an den Grund/Sinn des Projekts und dass alle auf daselbe Ziel hinarbeiten.

Die Falle es allen recht machen zu wollen gilt es zu vermeiden. Stattdessen bietet man Unterstützung und flexible Führung als einfach nur jeden Wunsch zu erfüllen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Fehler anzusprechen lässt sich nicht vermeiden. Die Art und Weise jedoch unterscheidet den Meister vom Trottel. Es geht nicht darum, einfach nur alle Fehler aufzuzählen und Drohungen auszusprechen. Hier eine Analogie aus dem Sportcoaching. Wenn jemand schlecht spielt, sitzt er beim nächsten Mal draußen. Es setzt sich fest: Fehler=Bestrafung. Wer würde unter diesen Voraussetzungen nicht mit weniger Risiko, weniger Agressivität und weniger Leidenschaft spielen? Athleten spielen besser wenn sie sich auf ihre Aufgabe fokussieren als nur auf Erfolg oder Misserfolg.

Ganz wichtig ist hierbei, dass innerhalb bestimmter Grenzen und Regeln (die es ja überall gibt und auch wichtig sind), jeder im Team für seine eigene, die Entwicklung der anderen und dies des Teams als Ganzes mitverantwortlich ist. Jeder unterstützt jeden, sein Potential optimal freizulegen. Es ist erstaunlich wie viele gute Dinge geschehen wenn dieser Rahmen verinnerlicht und gelebt wird.

“Wie kann ich dem Team helfen?” anstelle von “Wie kann ich mehr Spielzeit bekommen?”
Service löst Leidenschaft in denen aus, denen man “dient”.
Werden persönliche Interessen hinten angestellt und das Ergebnis des Teams (unter Berücksichtigung der individuellen Entwicklkung ALLER) in den Vordergrund gerückt verschwinden leise Killer wie Ego, Neid oder auch Bevorzugung.

Natürlich ist es nicht immer leicht all das von heute auf morgen umzusetzen. Aber die besten Teams der Welt (egal in welchem Bereich) spiegeln diese Gedanken nach außen wieder und haben irgendwann einmal dort angefangen. Und ja, es kann anstrengend sein und eine Zeit dauern. Letztlich hängt es jedoch von jedem selbst, seinem persönlichen Beitrag und den Menschen im Team ab. Es ist die alte Geschichte lieber Fischen zu lehren/lernen als jemandem jeden Tag einen zu fangen (oder sich fangen zu lassen).

Andere interessante Beiträge dazu:

(VIDEO) So kommt man aus der Komfortzone
(VIDEO) Wie man schnell und einfach Rapport zu anderen herstellt
(VIDEO) Darum geht es beim Coaching wirklich

#032 – Fragen für sich selbst am Ende des Tages

Nov 19th, 2009No Comments

Wenn man sich weiterentwickeln möchte (ganz egal auf welchem Gebiet), so ist dies eine sehr effektive Methode: Die richtigen Fragen stellen! Vieles der Arbeit eines Coaches, eines Mediators, eines Chefs oder auch Eltern hängt von Fragen ab. Eine gute Frage regt durch die Art an sich einen Denkprozess an, der widerum mögliche Lösungen schon aufwerfen kann. Oft sorgt eine entsprechende Frage für den bekannten AHA-Effekt.

Ein weiterer schöner Nebeneffekt: Häufig bringen einen simple Fragen wieder zurück zum Wesentlichen, zu dem was uns als Person wirklich wichtig ist. Und zu dem was die Verbindungen zu anderen (und zu sich selbst) vertiefen oder wiederherstellen kann. Nicht selten ist es dabei so, dass wir zum Teil schon die richtigen Fragen kennen, die uns auch weiterbringen (egal wie die Antwort darauf ausfällt). Weil wir uns aber den (unbequemen) Antworten entziehen möchten, werden die Fragen gar nicht erst gestellt. Umso schwieriger dann wenn es jemand anderes tut. Im Podcast erhalten Sie Vorschläge für wertvolle Selbstfragen für jeden Tag.

Selbstcoaching Podcast #032 – Fragen für sich selbst am Ende des Tages

Weitere Folgen

#031 – Kleinigkeiten – große Wirkung

#033 – Durch Reden und Zuhören Missverständnisse kreieren

Andere interessante Themen und Beiträge:

Gutes Führungsverhalten – Perfektionismus bringt nichts
Kurzanleitung zur Emotionsveränderung
Stimme – Stimmen – Stimmung

#21 – Prokrastination – Mittel gegen Aufschieberitis

Okt 12th, 20093 Comments

Es gibt wohl kaum einen besseren Tag für dieses Thema als Montag… Prokrastination – das ewige Aufschieben. Vieles erscheint schwer und die Zeit, die ohnehin schon langsam vergeht, wird nicht produktiv genutzt. Prokrastination (oder auch Aufschieberitis) – ein Phänomen wie beständig sie sich hält. Und uns davon ABhält wirklich voran zu kommen. Sich selbst etwas vormachen und vor allem einreden spielt dabei eine erhebliche Rolle. Bedenken Sie einfach folgendes: WEM macht man letztlich was vor? WER trägt hinterher die Konsequenzen (oder vielmehr MUSS sie tragen)?

Im Moment, in dem etwas aufgeschoben wird, empfinden wir die “Last” dieser Aufgabe meist als viel größer, als sie in Wirklichkeit ist. Ist der Moment dann vorbei, ärgert man sich häufig über die versäumte Gelegenheit und die meist unnütz verlorene Zeit.Im Podcast geht es um dieses Thema.
Selbstcoaching Podcast #21 – Prokrastination – Mittel gegen Aufschieberitis

Weitere Folgen

#20 – folgt…

#22 – Manipulation, Ethik und Einfluss

Ein weiterer Beitrag zum Thema:

Selbstcoaching-Tipps gegen Prokrastination / Aufschieberitis

Warum Führung jedem immer hilft

Mai 26th, 2009No Comments

Immer wieder mache ich eine interessante “Entdeckung”…

Wenn man irgendwo das Wort “Führung”, “Führungsverhalten” o.ä. hört, denken viele, dass diese Themen nur für Wirtschaftspersonen, Manager oder karriere-ambitionierte Leute sind. Weit gefehlt! Es geht dabei nicht (nur) um die Führung anderer (z.B. eines Teams), sondern zu allererst einmal um die Führung der eigenen Person. In fast allen Büchern, die ich zum Thema Führung, oder auch Leadership, gelesen habe, heißt es: Um andere effektiv führen zu können, muss man zunächst einmal in der Lage sein, sich selbst führen zu können.

Wie wahr! Und Selbstführung ist nicht einfach. Es beinhaltet meistens Themen wie:

- Wissen wohin man möchte (Ziele, Visionen) und wie man dorthin gelangt (Strategie, Plan)
- Wie man Krisen auf dem Weg dorthin nicht nur überlebt, sondern wie man auch gestärkt daraus hervorgeht (Krisenmanagement)
- Wie man dabei noch etwas für die Zukunft lernt (Feedback, Reflektion) und natürlich nicht die Fassung verliert, schon gar nicht vor anderen (Emotionskontrolle, Zustandsmanagement)
- Wie man bei alledem stets konzentriert bleibt und sich nicht ablenken lässt (Disziplin, Konsequenz)
- Wie man auch anderen nebenbei hilft und seine Mitmenschen, Kollegen etc. unterstützt (Kommunikation, Motivation)
- Und natürlich wie man bei alledem niemals den Glauben an sich selbst verliert (Selbstwert, Selbstvertrauen)

Betrachtet man sich jetzt einmal nur die Worte in den Klammern, so ist man wieder schnell bei den “typischen” Management-Themen. Was ich hiermit zeigen möchte ist, dass das Thema Führung und das persönliche Streben nach Erfolg und Glück sehr ähnliche und z.T. dieselben Inhalte haben. Und dies ist kein Zufall!

Die Qualitäten, die einen im Beruf nach vorn kommen lassen, sind dieselben, die auch (natürlich gibt es dabei individuelle Zusammensetzungen) privat dazu führen, dass man seine Ziele erreicht. Was bei der Einzelperson wirksam ist, ist auch bei einer Mehrzahl von Personen wirksam (oder einem Team…). Es ist dieselbe Psychologie, es sind dieselben Grundbedürfnisse und dieselben emotionalen Sehnsüchte, daselbe menschliche Verhalten und der Wunsch nach Veränderung. Schaut man bei “erfolgreichen” Menschen (die, die wir in der westlichen Welt gern als erfolgreich bezeichnen) etwas genauer hin, so sind nur die wirklich erfolgreich, die es erfolgreich schaffen, die genannten Prinzipien sowohl beruflich wie auch privat anzuwenden. Dieses Gleichgewicht ist wichtig. Nur in einem Bereich erfolgreich zu sein, führt zu einem Ungleichgewicht und der eine Teil kann den anderen auf Dauer nicht kompensieren. Ein Beispiel dafür sind finanziell und beruflich erfolgreiche Stars, deren Privatleben ein Scherbenhaufen ist. Nicht selten führt dies zu tragischen Unglücken wie z.B. bei Drogenexzessen oder sogar Todesfällen vieler sogenannter Stars.

Menschen mit einem wirklich guten Führungsverhalten auf allen ebenen, werden meist nur auf zweierlei Art und Weise betrachtet: Bewunderung oder Neid. Sie haben alles, zumindest scheint es so. Warum? Weil sie dieselbe Nachhaltigkeit bei der Ausübung bestimmter Verhaltensweisen in allen Lebensbereichen an den Tag legen. Kein Zufall also!

Was ich ebenfalls noch hinzufügen möchte, denn das scheint das Wichtigste zu sein: Führung, egal ob es einen selbst oder auch andere betrifft, erfordert eine Menge Eigenverantwortung. Die Fähigkeit die Verantwortung zu übernehmen ist nach meiner Ansicht DAS herausragende Kriterium, welches unterschwellig bei allen übrigen vorhanden sein sollte.

- Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen, auch wenn man scheinbar nichts mit einer bestimmten Situation zu tun hat.

- Verantwortung für alles was man tut, und vor allem für was man nicht tut.

-Verantwortung für sein Denken, seine Entscheidungen und dafür nicht alles persönlich zu nehmen, sondern zu lernen bzw. willig zu sein zu lernen.

- Schließlich auch die Verantworung für eigene Rückschläge selbst zu übernehmen, ohne andere Gründe anzuführen

Gerade bei diesem so wichtigen ersten Ansatz der Verantwortung scheitern die meisten Menschen. Und warum? Weil es einfach einfach ist äußere Umstände für eigenes Versagen anzuführen. Aber sich selbst in die Augen zu sehen und sich einzugestehen, dass man selbst für den eigenen Schmerz o.ä. verantwortlich ist, erfordert Kraft und Mut. Letztlich genau die Punkte, die einem auch helfen gestärkt daraus hervor zu gehen.

Einige Empfehlungen für hervorragende Bücher (allesamt Bestseller, “privat” wie auch im Business) hätte ich noch:

Denke nach und werde reich. Die Erfolgsgesetze“>

Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg“>

Das Semco System: Management ohne Manager. Das neue revolutionäre Führungsmodell“>

Führungsverhalten: Perfektionismus bringt nichts!

Apr 27th, 20091 Comment

Es ist so eine Sache  mit der Perfektion..

Die, die sich nicht wirklich darum scheren, ob etwas “perfekt” ist oder nicht, haben kein Problem damit. Die, die jedoch sämtliche Aufgaben nur dann wirklich zufrieden abschließen wenn sie perfekt sind, stehen zwangsläufig unter viel mehr Stress. Und es lohnt sich nicht einmal. Perfektionismus hat zuviele unangenehme Nebenwirkungen – beispielsweise Prokrastination (ständiges Aufschieben), Frustration und Verbitterung. Dazu kommt, dass selbst die besten Mitarbeiter, jene, die lernwillig sind, offen für Neues und Veränderung und selbstmotiviert, werden nicht lange bleiben, wenn ihnen ständig gesagt wird, dass es nicht gut genug ist, was sie tun.

Wird Perfektionismus auf ein moderates Maß zurückgeschraubt, so könnte man einen entscheidenden Faktor im Führungsspiel hinzugewinnen: Sich selbst und andere an hohen Standards orientieren. Sollten Sie zu den Menschen gehören, die fast nie zufrieden sind, überdenken Sie Ihren eigenen Perfektionsanspruch noch einmal und ob er nicht eher kontraproduktiv ist.

Selbst-Coaching-Fragen hierzu:

- Bin ich häufig unzufrieden mit meinen eigenen Anstrengungen und den Anstrengungen anderer?
- Wie könnte ich einen sinnvollen Standard etablieren – einen der keine Enttäuschung logischerweise hervorruft?
- Welche Strategien könnten mir helfen, meinen eigenen Perfektionismuß in einem gesunden Maß zu halten?

“Das Streben nach Exzellenz motiviert, das Streben nach Perfektion demoralisiert!” – Harriet Braiker

Weitere Beiträge:

Zusätzliches Selbstcoaching – Realismus
Lieber Optimist oder Pessimist?

Der Schlüssel geschäftlichen Erfolgs

Apr 21st, 2009No Comments

…liegt in den Beziehungen, die man zu seinen Geschäftspartnern, Kunden, kurz allen Menschen, pflegt.

Victor Hugo sagte, dass nichts so mächtig sei, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Dies ist nicht unbedingt von der Hand zu weisen, Walt Disney jedoch war es, der einen der wesentlichsten Punkte untermauerte, als er sagte:

“Egal was dein Traum ist, du benötigst Menschen, um ihn zu realisieren.”

Im geschäftlichen wie auch persönlichen Alltag vergessen wir nur allzu oft, WIE wichtig andere Menschen für uns sind. Vielleicht erfüllt es uns einen Scheck einzulösen… wichtig ist, nicht zu vergessen, dass dieser von jemandem geschrieben wurde. Wichtig ist, dass dies aufgrund eines Geschäfts entstanden ist, welchem eine (hier geschäftliche) Beziehung vorausgegangen ist. Gerät diese wichtige Sache aus unserem Fokus, so wirkt sich dies über kurz oder lang auf die Qualität des Business aus.

Die Brücken zu anderen Menschen ständig weiter zu bauen, bestehende Beziehungen zu pflegen und deren Qualität stets zu sichern ist die Grundlage zur Erfüllung all unserer Bedürfnisse. Ob es sich dabei um finanzielle, geschäftliche, emotionale, mentale oder auch spirituelle Bedürfnisse geht, spielt keine Rolle.

Obwohl die Herleitung (Geschäftlicher Erfolg, ausgehend von guten Beziehungen) denkbar simpel und logisch ist, wird sie nur allzu oft außer Acht gelassen. Im Vordergrund stehen häufig das Verlangen nach Status, Anerkennung und natürlich Geld. Aber auch diese drei Dinge haben den menschlichen Aspekt / Beziehungen in sich. Status und Anerkennung werden einem zuteil von anderen Menschen und Geld verdient oder erhält man, ebenfalls, von anderen Menschen.

Egal wie man es also dreht und wendet… die Qualität der Beziehungen zu anderen Menschen bildet die Grundlage für jeglichen geschäftlichen Erfolg. Natürlich ist es nicht immer leicht, sich daran zu erinnern. Stellt man bestimmte persönliche Charaktereigenschaften in den Vordergrund, so pflegen sich Beziehungen mehr oder weniger von selbst:

Respekt:
Respektiert man andere Menschen von Grund auf, so verfällt man nicht in eine Situation, in der man andere womöglich beleidigt oder diskreditiert. Wichtiger Merksatz bei Kritik: Sofern es unumgänglich ist kritisieren Sie nur Verhaltensweisen, niemals aber Personen!

Unterstützung:
Sucht man andere, wo immer man kann, zu unterstützen, so hat dies erstaunliche Auswirkungen auf einen selbst. Das Prinzip der Reziprozität oder auch Wechselwirkung. Tut man anderen Menschen einen Gefallen, so entsteht unterbewusst der Drang, diesen Gefallen zu erwidern. Natürlich sollte man nicht nur anderen helfen wollen, um selbst etwas zu erhalten. Jedoch sollte man dieses Prinzip im Hinterkopf behalten. Und außerdem: Wenn jeder jedem hilft, ist am Ende jedem geholfen, oder?

Dankbarkeit:
Ein Klassiker. In JEDER Situation gibt es etwas für das man dankbar sein kann. Zahlreiche Studien belegen immer wieder aufs Neue, dass Menschen, die ein hohes Maß an Dankbarkeit verspüren, automatisch glücklicher und zum Teil auch erfolgreicher sind.

Abschließend noch ein Zitat von Emily Kimbrough: Denke dran, wir stolpern alle. Deshalb ist es gut, Hand in Hand zu gehen.

Weitere interessante Beitäge:

Führungsprinzipien von Nelson Mandela

Freitags-Video: 40 inspirierende Reden in 2 Minuten!

Mrz 27th, 20091 Comment

In diesem wirklich kurzen Video sind eine Vielzahl von inspirierenden Reden zusammengefasst.

Einige sind jedem bekannt. Viel Vergnügen!

Kurzanleitung zur Emotionsveränderung

Mrz 9th, 20093 Comments

Zum Wochenstart gibt es eine Anleitung für eine kurze und schnelle Intervention, mit der man seinen emotionalen Zustand von negativ auf zielgerichtet und positiv verändern kann.

Wichtig dabei ist, dass die Schritte genau in der vorgeschriebenen Reihenfolge eingehalten werden.

Nehmen Sie sich hierfür ein Blatt Papier und einen Stift und führen Sie diese Übung schriftlich durch.

1. Sie formulieren die Situation genau so, wie Sie sie empfinden. Achten Sie dabei nicht auf “nette” Formulierungen o.ä.
Dieser Satz repräsentiert in schriftlicher Form genau das, was Sie tatsächlich empfinden.

2. Nun reflektieren Sie die Situation mit etwas Abstand. Versuchen Sie sich gedanklich von der Situation zu entfernen und sie so zu betrachten, als wären Sie ein neutraler Beobachter. Schreiben Sie nun auf, was in der Situation tatsächlich passiert ist (ohne subjektive Einschätzung und Bewertung).

3. Nun folgt der Teil der Intervention, der häufig die größte Herausforderung darstellt. Aus dem zweiten Satz hervorgehend, formulieren Sie nun ZWEI positive Erkenntnisse (aus dieser eigentlich negativen Situation). Selbst wenn dies zunächst schwierig erscheinen mag: Bleiben Sie so lange vor dem Papier sitzen bis Sie diese beiden Erkenntnisse gewonnen haben (Hinweis: Je objektiver Sie die Situation in Nr. 2 betrachten, desto leichter fällt diese Aufgabe).

4. Aus den zwei positiven Erkenntnissen heraus legen Sie nun eine konkrete Handlung fest, die sich als Folge aus Nr. 3 ergibt. Diese Handlung muss konkret und (wenn auch nur zum Teil) sofort umsetzbar sein.

Diese Handlung gilt es nun auch sofort umzusetzen. Durch diese kleine Intervention erlauben Sie negativen Emotionen gar nicht erst sich in Ihrem Inneren zu verankern. Schon Tony Robbins hat mal gesagt: Kill the monster while it´s little!

Diese Übung ist natürlich auch mit anderen Personen durchführbar oder sogar als Gruppenübung.
Sollten Sie Fragen oder Kommentare zu dieser Intervention haben, so schreiben Sie gern eine EMail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

Weitere interessante Beiträge:

VIDEO (2) Negative Emotionen loswerden
So kontrolliert man seine Emotionen

1:1 wirklich effektiv!

Mrz 3rd, 2009No Comments

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen WIE wenig sich Menschen (darunter Kollegen, Beziehungspartner, Manager usw.) Zeit für qualitative 1:1 Gespräche nehmen?

Der wahre Wert in tiefgehenden Gesprächen zwischen zwei Menschen wird nur allzu häufig nicht erkannt. Trauriger sind Gründe wie reines Desinteresse an anderen, umso schlimmer, wenn es Menschen sind, mit denen man tagtäglich zu tun hat. Sich mit ihnen zu befassen wird als lästig und zeitstörend empfunden weil man dafür die eigene Zeit investieren muss.

Jedoch führt der Weg zum Erfolg stets über andere Menschen. Nur mit und durch andere kann man Erfolg (welcher Art auch immer) erlangen. Unter dem Aspekt von modernem Führungsverhalten (und optimierter Mitarbeiterzufriedenheit) führe ich hier ein paar Hinweise und Tipps für gute 1:1 Gespräche auf. Ziel dabei ist eine erhöhte Wertschätzung der anderen Person gegenüber zu demonstrieren. Voraussetzung dabei ist natürliches Interesse.

Dies sind lediglich Hinweise zur effektiven Umsetzung. Ohne wirkliches Interesse verpuffen diese Punkte früher oder später wirkungslos.

1. Übernehmen Sie die Initiative und machen Sie Termine für 1:1 Gespräche Monate im Voraus. Planen Sie, je nach Größe des Teams, regelmäßige Gesprächstermine frühzeitig ein und warten Sie nicht darauf, dass sie einfach passieren.

2. Ist der Termin gemacht, so bleiben Sie dabei. Keine kurzfristigen Absagen aufgrund dringend erscheinender (!) Angelegenheiten.

3. Schenken Sie 100% Aufmerksamkeit. Das heißt: Keine Beantwortung des Telefons, Handy aus und eine geschlossene Tür.

4. Geben Sie Ihrem Gegenüber zuerst die Möglichkeit etwas zu sagen. Es geht hier um die andere Person und ihre persönliche Agenda. Anschließend, sofern Zeit übrig ist, sind Sie dran.

5. Achten Sie darauf nicht nur über Arbeitsleistungen, Ziele und Projekte etc. zu sprechen. Nehmen Sie sich Zeit für die persönliche Entwicklung des/der anderen und um ihn/sie besser kennen zu lernen.

6. Mindestens einmal im Jahr sollte ein Gespräch für die weitere Karriereplanung anstehen.

7. Passen Sie die Gespräche für jeden Mitarbeiter individuell an. Es muss nicht dieselbe Gesprächsstruktur mit jedem Menschen durchgeführt werden.

8. Messen Sie die Effektivität Ihrer persönlichen Gespräche indem Sie darauf achten wie die andere Person das Gespräch verlässt. Lachen sie? Wie ist die Energie? Was sagen die Augen über Aufmerksamkeit und Wachsamkeit aus? Wie ist die Körpersprache der anderen Person? Das ist Ihre persönliche Beurteilung!

9. Helfen Sie Schwierigkeiten MIT der anderen Person gemeinsam zu lösen. Unterstützung und Hilfe stärkt das Wir-Gefühl und das Vertrauen ineinander.

10. Sparen Sie sich etwas Zeit auf, um einfach nur zu quatschen. Das lockert die Atmosphäre.

11. Fragen Sie nach Feedback, Meinungen und Ratschlägen.

12. Schließen Sie das Gespräch nach Möglichkeit immer positiv ab. Sprechen Sie abschließend stets ein Wort des Dankes, der Wertschätzung o.ä. aus.

Und… wann ist Ihr nächstes 1:1 Gespräch?

3 Schlüssel für gute Mitarbeiterzufriedenheit

Feb 25th, 20093 Comments

Mitarbeiter einfach nur zufriedenstellen kann nicht das einzige Ziel sein!

Ziel sollte es sein, sich Mitarbeitern gegenüber so zu verhalten und sie so zu führen, dass sie sich automatisch wohlfühlen und dadurch gut arbeiten. Die Mitarbeiterzufriedenheit zu fördern, dafür gibt es die verschiedensten Ansatzpunkte. Genau genommen hängt es erstmal von zwei Faktoren ab: Dem Mitarbeiter selbst und der Führungsperson.

Die Zutaten, mit denen beide ihre Suppe kochen, sind u.a. Leidenschaft, Motivation, Lernbereitschaft, Fachwissen, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit, Übereinstimmung der Werte, Produktivität, effektives Zeitmanagement, gute (positive) Kommunikation etc.

Aus Sicht der Führungsperson müssen alle diese Punkte (individuell mehr oder minder stark) berücksichtigt, aufeinander abgestimmt und gleichermaßen gefördert werden. Das setzt voraus, dass die Führungskraft in ALL diesen Punkten als Vorbild vorangeht und genau vorlebt, was sie sich von den eigenen Mitarbeitern verspricht. Wichtig an dieser Stelle: Ein Vergehen hat eine vielfach höhere Auswirkung als ein positiv vorgelebtes Verhalten. Deshalb muss der Anspruch der Führungsperson sehr hoch sein. Und das ständig! Jeden Tag!

Ein normaler Angestellter verbringt ca. die Hälfte seiner Zeit (in der er nicht schläft) am Arbeitsplatz. Deshalb sollte dieses Umfeld die eigene Entwicklung fördern, wenn möglich nicht nur beruflich sondern auch persönlich. Die eigenen Mitarbeiter sind das wertvollste Gut des Unternehmens, der Abteilung und der Führungsperson.

Es gibt 3 Schlüsselpunkte, die die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig fördern, sofern sie regelmäßig und authentisch umgesetzt werden von Seiten der Führungskraft.

1. Zeigen Sie, dass Sie vorbereitet sind!

Je besser Sie vorbereitet sind bzw. je mehr Sie über die Mitarbeiter wissen, desto effektiver und ergebnisorientierter verläuft die Kommunikation. In Bezug auf das Stellen von Fragen ist dieser Punkt genauso wichtig. Ist man nicht genügend vorbereitet, so “palavert” man herum während kostbare Momente verstreichen. Momente, die sowohl arbeitstechnisch produktiv sein, als auch die Beziehung vertiefen könnten. In Vorbereitung investieren, seine Hausaufgaben machen, sich auf den Mitarbeiter einstellen. Das sind wesentliche Punkte zur gemeinsamen Basis zwischen Führungsperson und Mitarbeiter.
Eine gute Vorbereitung ist leicht wenn Folgendes berücksichtigt und umgesetzt wird…

2. Zeigen Sie wirkliches Interesse am Mitarbeiter!

Je mehr Interesse man am Mitarbeiter hat (und vor allem auch zeigt!), desto mehr drückt man aus, dass man ihn/sie schätzt. Wertschätzung und Anerkennung sind emotionale Grundbedürfnisse. Diese lassen sich durch hohes Interesse ideal demonstrieren. Die wichtigste Zutat hierbei: Authentizität! Wenn es nicht ernst gemeint ist, sollte man es unterlassen. Kaum etwas wiegt schlimmer als geheucheltes Interesse.

3. Helfen Sie anderen Einsichten zu gewinnen!

Die Kunst in der Führung, genau wie im Coaching, liegt darin, dass der Mitarbeiter eine Lösung oder Einsicht möglichst selbst entdeckt. Dadurch hat man das Gefühl, diese gehöre einem selbst. Ein tolles Gefühl, wahrhaftig. Diese Vorgehensweise ist wesentlich effektiver für die Begeisterung und den Eigenantrieb des Mitarbeiters als wenn man jede Anweisung einfach vordiktiert. Das Gefühl ein Problem selbst gelöst zu haben steigert zudem das Selbstwertgefühl, ein ebenfalls wichtiger Aspekt. Die Voraussetzung für das unbewusste Hinführen zur Findung eigener Einsichten erfordert sehr gute kommunikative Tools von der Führungskraft. Eine Investition die sich lohnt!

Durch die Berücksichtigung dieser 3 Punkte entsteht eine sehr gute Basis für eine produktive Zusammenarbeit. Im Grunde genommen einfache Dinge. Die größten Gefahren lauern im Ego, eigenen Interessen, persönlichen Vorbehalten, Neid und natürlich eigener Unzufriedenheit. Um dem unkontrollierten Hervorplatzen dieser Eigenschaften vorzubeugen, ist es wichtig, dass die Führungsperson ständig an sich selbst arbeitet und sich kontinuierlich weiter entwickelt. Fachlich, führungstechnisch und persönlich.

Stehen Sie wirklich hinter Ihren Zielen?

Feb 23rd, 20092 Comments

Jeder von uns hat Ziele. Zumindest sagt es jeder von sich. Ich gehe davon aus, dass Sie Ziele haben.

Doch wie sehr wollen Sie diese Ziele erreichen? Hakt man mit dieser Frage nach, so werden sich nicht wenige Menschen unsicher. Dennoch versichern wahrscheinlich genauso viele, dass es Ihnen wirklich ernst ist. Und das dafür einiges geopfert würde und man schon lange, zum Teil sogar Jahre, daran arbeitet.

Abgesehen davon, dass es sich um ein Lebenswerk handelt, darf folgende Frage erlaubt sein: Wenn es mit einem Ziel wirklich ernst gemeint ist, warum dauert die Realisierung schon Jahre? Zugegeben, einige Ziele benötigen Zeit und sind nicht von heute auf morgen umsetzbar. Doch sollten Ziele, die wirklich erreicht werden sollen, nicht zeitnah umgesetzt werden? Und sollten nicht zumindest Zwischenresultate schnell sichtbar sein?

Ich bin auf eine interessante Zusammenstellung von Fragen gestoßen, die mir und meinen Kunden hilft, sich der Bedeutung von Zielen klar zu werden.

Sind Sie zu folgendem bereit, um Ihr Ziel zu erreichen?

- Gegen den Strom der Allgemeinheit schwimmen und gegen “übliche” Vorgehensweisen?
- Eine Veränderung des eigenen Lebensstils?
- Persönliche Opfer bringen?
- Hausaufgaben zu erledigen und von anderen zu lernen?
- Sich einer Sache zu verpflichten, OHNE die Garantie auf Erfolg?
- Ein Scheitern in Kauf zu nehmen, um anschließend Erfolg zu haben?
- Sich selbst mehr vertrauen?
- So lange weiter zu machen BIS das Ziel erreicht ist, egal wie lange?
- Für dieses Ziel einzustehen, ungeachtet externer Kritik?

In meiner Erfahrung erkennt man z.T. sehr schnell, dass ein Ziel nicht wirklich ein Ziel ist wenn man sich solcher Fragen unterzieht. Kann man diese Fragen jedoch uneingeschränkt mit “ja” beantworten, so dürften die nötigen Zutaten zum Erreichen des Ziels vorhanden sein: Durchhaltevermögen, Wille, Kreativität, Geduld, Leidenschaft und Fokus.

Viel Erfolg beim Erreichen Ihrer Ziele und einen guten Start in die Woche :-)

Weitere interessante Beiträge:

6 Strategien die eigene Vision effektiv zu kommunizieren
Mit K.R.E.A.T.I.O.N. zu Ihren Zielen
Eine noch bessere Zutat als Studium, Ausbildung oder Training

Seite 1 von 212»
10729228@N07
.jpg
yes

Sorry, you can't to browse this website.

Because you are using an outdated version of MS Internet Explorer. For a better experience using websites, please upgrade to a modern web browser.

Mozilla Firefox Microsoft Internet Explorer Apple Safari Google Chrome