Jan
05
2009
Der Wert, der dahinter steckt ein Team motivieren zu können, ist unbestritten. Viel wichtiger ist es jedoch nicht nur einen einmaligen Hype zu kreieren, sondern eine dauerhafte (Eigen-)Motivation zu schaffen. Im Grunde genommen kann man den wichtigsten Ausspruch für das Führen und Managen von Teams in drei einfachen Worten zusammenfassen:
Inspiriere durch Kommunikation!
Menschen, die andere führen, reden meist häufig. Eine Schlüsselfrage, die es sich dabei selbst zu stellen gilt lautet:
Sage ich was ich denke? Oder: Sage ich was ich glaube, was ich denke?
Nicht selten glauben wir etwas zu sagen, was aber in Wahrheit gar nicht gesagt wird oder von der anderen Person so gar nicht verstanden wird. Deckt man dieses Missverständnis nicht auf, kommt es leicht und schnell zu Schwierigkeiten oder gar Krisen. Führungspersonen müssen ihre Nachricht so klar und deutlich wie möglich übermitteln - und dabei das Risiko eines Missverständnisses bestmöglich minimieren.
Eine wichtige Eigenschaft ist es also mit möglichst wenigen Worten viel zu sagen. Dadurch gewinnt die Bedeutung dessen was gesagt wird automatisch an Gewicht. Dem, der von Natur aus weniger sagt, wird genauer zugehört als demjenigen, der ohnehin die ganze Zeit redet, oder?
Die zweite wichtige Eigenschaft ist die Fähigkeit andere Menschen emotional zu berühren. Wahre Inspiration (und auch Motivation) wirkt nur dann wenn die übermittelte Nachricht die Emotionen des Empfängers ansprechen. Direkt oder indirekt.
Durch Kommunikation und Inspiration stellt man eine Verbindung zwischen dem Team und sich selbst her. Eine Verbindung schafft Vertrauen und Menschen benötigen Bestätigung, Vertrauen und das Gefühl, dass sie wichtig sind. Führungspersonen sollten anderen zu verstehen geben, dass sie zuhören und die Bedürfnisse anderer verstehen (das bedeutet NICHT, dass allem und jedem zugestimmt werden muss!).
Am Ende jeglicher Kommunikation steht: JEDER IST WICHTIG!
Hier sind fünf Vorschläge zur Kommunikation, um das Team zu inspirieren:
1. Wertschätzen Sie jedes Mitglied der Gruppe. Stellen Sie sich hierzu vor, Sie würden ein Vier-Augen-Gespräch mit jeder anwesenden Person im Team führen.
2. Seien Sie Sie selbst um jeden Preis! Egal um was es geht, egal mit wem Sie sprechen!
3. Vermeiden Sie es in gewohnte Sprachmuster zu verfallen. Fragen Sie sich ständig: Kann das was ich sage besser, klarer und/oder effizienter gesagt werden?
4. Verändern Sie Ausdrücke und Redewendungen regelmäßig. So bleiben Sie variabel und erhalten automatisch die Aufmerksamkeit Ihrer Teammitglieder.
5. Verleihen Sie Ihren Vorträgen Poesie, Aliterationen, Zitate und Metaphern.
Und am wichtigsten: Reflektieren Sie, holen Sie sich Feedback und versuchen Sie ständig sich zu verbessern. Kleine Schritte führen zum Erfolg. Oder wie es im Englischen so schön heißt: Slow and steady wins the race!
Tags: Führungsverhalten, Mitarbeiterzufriedenheit, motivation, team
Dez
15
2008
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass einige Menschen mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit Souveränität und Lockerheit zugleich ausstrahlen?
In einem gewöhnlichen Gespräch unter vier oder mehr Augen hat jeder zahlreiche Möglichkeiten der Kommunikation: Worte, Stimme und Körpersprache. Dabei macht die Körpersprache ca. 55% der gesamten Kommunikation aus. Den meisten Menschen ist dies nicht bewusst und so wird Vielen ein „natürliches“ Talent beim Reden und zwischenmenschlichen Miteinander nachgesagt.
Fakt ist, dass es natürlich bei Menschen eine natürliche Affinität zum Reden etc. gibt. Tatsache ist jedoch auch, dass alle diese tollen Fähigkeiten trainierbar sind. Bestimmte Redenwendungen, Rhetorik, Körpersprache und Einsatz der Stimme sind erlernbar von Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet.
Es gibt jedoch auch Eigenschaften, die all diese Fähigkeiten in den Schatten stellen und die JEDER mit einbringen kann: Begeisterung und Leidenschaft für den Job.
Diese Qualitäten sind dauerhaft nicht zu ersetzen, ganz gleich WIE gut man sich bestimmte andere Eigenschaften antrainiert. Die Leidenschaft mit der Mutter Theresa sich für Arme eingesetzt hat war bemerkenswert. Die Begeisterung mit der Richard Branson immer wieder neue innovative Ideen realisiert kommt nicht von ungefähr. Doch man muss gar nicht zu den ganz Großen aufsehen, um Beispiele zu finden.
Sollten Sie Kinder haben, dann wissen Sie WIE viel Begeisterung für eine Sache ausmachen. Sie sind hartnäckig, kreativ und absolut fokussiert.
Wenn Sie ein Beispiel für Begeisterung und Professionalität für den Job bei täglicher Umsetzung erleben möchten, dann hören Sie sich doch einmal die Morningshow beim Berliner Radiosender Paradiso an. Die Moderatorin Sarah Schiwy strahlt aus womit dieser Artikel beginnt. Souveränität und Lockerheit mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit. Was neben harter Arbeit dahintersteckt? Leidenschaft und Begeisterung!
Tags: begeisterung, Führungsverhalten, Leidenschaft, Mitarbeiterzufriedenheit, paradiso
Dez
08
2008
Brainstorming wird zwar häufig angewendet, jedoch auch häufig nicht effektiv. Für die optimale Umsetzung sind hier sieben Regeln von IDEO.
Keine Urteile!
Es sollten keine Ideen verworfen werden. Für das Brainstorming gilt, dass jede Idee eine gute Idee ist, so verrückt sie auch erscheinen mag. Der Geist des Brainstorming kann durch das vorschnelle Verurteilen von Ideen regelrecht gekillt werden.
Ermutigung außergewöhnlicher Ideen!
Heißen Sie die ungewöhnlichsten Gedanken willkommen, sie könnten der Schlüssel zu Lösungen sein. Der ganze Sinn des Brainstorming ist es, neue und kreative Ideen zu entwickeln.
Auf Ideen aufbauen!
Das Wort „aber“ wird durch „und“ ersetzt! Durch die gedankliche Weiterführung formulierter Ideen entstehen nicht selten ungewöhnliche Denkansätze, die dann zu realen Innovationen werden können.
Fokussierung auf das Thema!
Es muss darauf geachtet werden, dass die Aufmerksamkeit stets beim jeweiligen Thema bleibt. Ablenkung tut dem Brainstorming keinen Gefallen.
Nur einer spricht!
Keine Unterbrechung! Keine Verachtung! Kein Disrespekt! Jeder hat seine Meinung und darf diese auch äußern.
Visualität!
Verwenden Sie gelbe, rote und blaue Stifte, um auf Post-its zu schreiben, die auf eine Wand geklebt werden. Ideen müssen sofort festgehalten werden, schriftlich und durch Zeichnungen. Die Qualität der Zeichnungen spielt dabei keine Rolle.
Quantität vor Qualität!
Da es hier um Brainstorming geht (und nicht um die Ausarbeitung von Konzepten) heißt es: So viele Ideen generieren wie möglich. In 60 Minuten können das bis zu 100 sein.
Nov
29
2008
Häufig zerbrechen sich Führungskräfte, Abteilungsleiter und Chefs den Kopf darüber wie man die Mitarbeiterzufriedenheit in der eigenen Gruppe (oder Unternehmen) steigern könnte.
Das Interessante dabei ist, dass nicht selten völlig kreative Wege gegangen, Seminare besucht und sich Taktiken ausgedacht werden, um den goldenen Schlüssel zum verbesserten Betriebsklima zu finden. Es werden Informationen über bestimmte Personen eingeholt bei deren Kollegen oder Kunden, es wird spekuliert was zu welchem Verhalten geführt hat und, natürlich, wie man die Effektivität des Mitarbeiters steigern könnte.
Kurz: Um den aktuellen Stand der Mitarbeiterzufriedenheit heraus zu finden werden Mühen auf sich genommen, die überhaupt nicht notwendig sind. Der einfachste, effektivste und schnellste Weg ist ganz einfach: Direkt auf den Mitarbeiter zugehen!
So simpel dieser Vorschlag ist. Zu viele Führungskräfte wählen diesen Weg nicht. Die Angst, oder nennen wir es mal “Unbehagen”, vor persönlicher, direkter Konfrontation schreckt so viele Menschen ab, dass lieber aufwendige Wege gewählt werden, um die gewünschten Informationen zu bekommen. Dabei hat eine direkte Vorgehensweise auch noch andere angenehme Nebenwirkungen. Der Mitarbeiter, der diese Vorgehensweise bis dahin nicht kennt, wird eine konkrete Art der Wertschätzung erfahren. Ihm wird vermittelt, dass er nicht egal ist, dass sich Gedanken um ihn gemacht wird.
Die offene Vorgehensweise beim direkten Ansprechen öffnet zudem Türen für zukünftige Gespräche. Denn nicht nur zeigt die Führungskraft ihr verstärktes Bemühen. Gleichzeitig wird eine Beziehung zum Mitarbeiter aufgebaut und die Grundlage für zukünftiges Vertrauen gelegt. Gute Beziehungen, und das ist kein Geheimnis, sind absolut wichtig für erfolgreiche Zusammenarbeit. Und Vertrauen ist die Voraussetzung für gute Beziehungen. Jedes Zugehen auf den/die Mitarbeiter ist eine Investition in diese Beziehung.
Das Schöne dabei ist: Man kann jederzeit anfangen. Lob aussprechen, Fragen stellen, Kurz bemerken was man schon lange mal sagen wollte (positiv natürlich), die Meinung des Mitarbeiters zu einer bestimmten Sache einholen… Die Möglichkeiten sind groß und Aufhänger sind schnell gefunden.
Tags: einfach, gespräche, Mitarbeiterzufriedenheit
Nov
24
2008
“Ich sollte heute noch die Ablage erledigen.”
“Ich sollte mal wieder ein Mitarbeitergespräch führen.”
“Ich sollte nicht soviel Zeit verschwenden.”
Sie kennen sicherlich diese kleinen, nicht gerade sehr motivierenden, Sätze, die mit “Ich sollte…” beginnen. Werden hohe Standards zu weit getrieben, werden sie kontraproduktiv. Verwurzelt in Enttäuschung darüber, dass Personen nicht so sind wie sie “sollten”, entsteht schnell Frustration, Stress und Negativität. “Sollte” ist selten ein pragmatischer Beginn für Vorhaben. Es verzerrt was real vor sich geht. Ein “sollte” ist uneffektiv - es beschreibt, dass etwas gerade nicht geschieht.
Man kann versuchen sogenanntes “ich sollte”-Denken sofort im Keim zu ersticken und es entweder sofort ausführen oder konkret planen wann es ausgeführt wird. Akzeptanz der gegenwärtigen Situation ist der erste Schritt. Weg vom “was sollte sein” und zurück zur Vision, Strategie und Taktik ist der erste Schritt in die erfolgreiche Richtung.
Überlegen Sie einfach mal WIE oft Sie in der Woche (oder sogar am Tag?) diese beiden Worte “ich sollte” am Beginn eines Satzes verwenden. Und dann dann überlegen Sie, ob es tatsächlich eine ernst gemeinte Absicht ist oder lediglich eine Verdeutlichung warum etwas NICHT passiert. Dieser simple Vorgang kann einige Abläufe mitunter stark optimieren. Das Faszinierende daran ist, dass es “lediglich” eine Formulierung ist…
Tags: führung, Mitarbeiterzufriedenheit, sollte, standards
Nov
13
2008
Im Anschluss an die geheime Formel für Erfolg bekommen Sie heute ein tolles und sehr wirkungsvolles Tool für die Formulierung und auch das Erreichen Ihrer Ziele.
Warum werden Ziele nicht erreicht? Zumeist trauen sich Menschen nicht Ihre Ziele konkret zu formulieren - aus Angst zu scheitern. Je allgemeiner ein Ziel formuliert ist, desto unwahrscheinlicher ist die Verwirklichung.
Überlegen Sie mal: Wann immer Sie ein Ziel wirklich erreichen wollten… ich möchte wetten, dass Sie es in jedem Detail erklären konnten. Anhand der Formel, die ansonsten nur in Seminaren mitgeteilt wird, können Ziele und Vorhaben so formuliert werden, dass das Erreichen automatisch wahrscheinlicher wird. Zu welchem Grad hängt natürlich vom Anwender ab.
Das Akronym für diese Formel ist K.R.E.A.T.I.O.N.
Im Einzelnen bedeutet dies…
KLAR & DEUTLICH:
Ein Ziel wird bewusst vom Verstand an das Unterbewusstsein gesendet. Stellen Sie sich Ihr Unterbewusstsein als ein neunjähriges Kind vor. Das bedeutet, dass ein Ziel so klar und deutlich (und knapp) formuliert wird wie es geht. Konkret heißt das: Vermeiden Sie Absätze, Kommata und zahlreiche “und”, “weil”, “außerdem” etc.
REALISTISCH:
Dieser Punkt ist sehr subjektiv und mit der Zeit finden Sie heraus was für Sie realistisch ist und was nicht. Wenn Sie Ihre Ziele stets erreichen, formulieren Sie sie höher. Erreichen Sie sie nie, dann gehen Sie ein wenig runter. Nach kurzer Zeit haben Sie ein recht gutes Gespür dafür, was Sie zu leisten im Stande sind.
ENDSTUFE:
Der wichtigste Schritt in dieser Formel. Fragen Sie sich: Was muss passieren, dass SIE wissen, dass das Ziel erreicht ist? Wo werden Sie sein, was werden Sie tun, wer ist außerdem noch anwesend, welche Handlung wird gerade vollzogen etc. Wenn Ihr Ziel ist 10.000 Euro zu verdienen, wann wissen Sie, dass Sie es geschafft haben? Für jeden Menschen ist dies anders. Manche wissen es wenn Sie es auf dem Kontoauszug sehen, andere wenn ein Vertrag unterschrieben ist, wiederum andere wenn Sie eine Zusage haben, dass Sie es erhalten werden usw. Fragen Sie sich genau wie dieser letzte Schritt aussehen muss.
ALS WÄRE ES JETZT:
Das bedeutet, dass Ziele stets in der Gegenwartform ausgedrückt werden. Also anstatt “ich werde täglich zwei Äpfel essen” heißt es “Ich esse täglich zwei Äpfel”. Formuliert man Ziel stets in der Zukunft, so ist es unterbewusst eine Sache, die (irgendwann) kommt. In der Gegenwartform jedoch entsteht eine ganze andere (positive) Spannung, die zu diesem Ziel aufgebaut wird.
TERMINIERT:
Ein Ziel welches nicht terminiert ist, ist nicht viel wert und erlaubt viel Raum für Alibis es nicht zu schaffen. Es ist ein Unterschied zu sagen “Nächsten Monat erreiche ich…” im Gegensatz zu “Am 31.11.2008 erreiche ich…”. Eine klare zeitliche Ansage führt zu mehr Verantwortung gegenüber dem Ziel und gibt Alibis wenig Raum zur Entfaltung. Versuchen Sie es mal wenn Sie Zusagen bei anderen Menschen machen und dabei eine klare Zeit nennen. Damit stehen Sie automatisch mehr in der Pflicht weil Sie damit gemessen werden können.
IM POSITIVEN FORMULIERT:
Ziele werden niemals in einer negativen Form formuliert. Jede Nachricht wird direkt an das Unterbewusstsein weitergeleitet und je negativer etwas formuliert wird, desto negativer sitzt es im Inneren. Statt “ich will nicht mehr…” überlegen Sie sich was Sie stattdessen möchten bzw. was für Sie das Gegenteil sein könnte von dem was nicht möchten. Suchen Sie sich ein Ziel, kein Nicht-Ziel.
OEKOLOGIE:
Der ethisch-moralische Faktor bei der Zielsetzung. Fragen Sie sich ganz einfach:
Ist das Ziel sicher für mich, für andere, für den Planeten? Ein “ja” sollte auf alle drei Punkte zutreffen.
NUR FÜR SIE SELBST:
Viele Menschen machen den Fehler, dass Ziele für andere Menschen formuliert werden. Das führt zwangsläufig nicht zur Erfüllung. Fragen Sie sich deshalb, ob ein Ziel wirklich für Sie (oder für Sie und Ihr Team, Ihre Firma etc.) formuliert wurde.
Durch Anwendung dieser Formel formulieren Sie nicht nur Ziele klarer. Je mehr es verinnerlicht wird, desto konkreter und effizienter wird auch Ihre Arbeitsweise. Sollten Sie in einem Team arbeiten, so können Sie bei Ankündigungen anderer z.B. genau diese Fragen stellen, um die Produktivität und Effektivität anderer zu erhöhen.
Viel Erfolg mit K.R.E.A.T.I.O.N.!
Tags: Erfolg, Führungsverhalten, kreation, Mitarbeiterzufriedenheit, Ziele
Nov
13
2008
Die geheime Formel für Erfolg? Diese Formel ist einfach zu verstehen und mit den richtigen Mitteln auch realistisch umzusetzen.
André Loibl (www.changenow.de) hat sie auf seinem Blog veröffentlicht. Überhaupt ein sehr guter Blog mit positiver Energie, zahlreichen Tipps, die in Alltag und auf lange Sicht gut und schnell umzusetzen sind.
Hier finden Sie die “geheime” Formel.
Im folgenden dann auf dieser Seite ein Hilfsmittel zum ersten der drei Schritte… Entscheidungen bzw. “was ich will”.
Tags: Erfolg, formel, geheim, Mitarbeiterzufriedenheit
Nov
05
2008
Sie haben sicherlich schon mal das Gefühl erlebt vor anderen Menschen eine Präsentation zu halten. Und sicherlich kennen Sie die Nervosität, vielleicht sogar Angst, die es mit sich bringt.
Im Grund genommen gibt es drei große Ängste in diesem Zusammenhang:
1. Die Angst auf einmal den Faden zu verlieren.
2. Die Angst einen Fehler zu machen oder eine Frage nicht beantworten zu können.
3. Die Angst lächerlich zu erscheinen.
Diese drei Ängste finden ihren Ursprung wiederum in einer grundlegenden Sache: Die Angst vor Zurückweisung! Die Angst öffentlich oder vor anderen zu sprechen würde nicht existieren, wenn uns egal wäre was andere von uns denken. Die Sorge was das Publikum denken könnte, dass es negative Kommentare machen könnte oder gar lachen kreiert die allgemeine Angst vor öffentlichen Präsentationen.
Die Angst vor Zurückweisung ist nichts Ungewöhnliches. Von klein auf sind wir damit vertraut zurückgewiesen zu werden: In der Schule, z.T. bei Freunden, auch in der Familie oder Nachbarschaft. Nicht wenige Menschen finden es unwahrscheinlich erleichternd einfach nur den Grund ihrer Angst zu kennen. Sie setzen sich damit auseinander und finden Ansatzpunkte dem entgegen zu wirken. Das Konfrontieren dieser Grundangst kann einem ein anderes Bauchgefühl vermitteln, welches die Lockerheit zurück in Präsentationen kommen lässt.
Wichtig ist: Die Hauptursache der Angst vor Zurückweisung nicht nur zu ermitteln, sondern die Bedeutung dieser Emotion zu verändern. Dies kann geschehen, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtet oder sich selbst fragt in welchen Situationen einem diese Angst sogar von Vorteil ist.
Wie bei anderen Schwierigkeiten auch, ist es entscheidend wie damit umgegangen wird. Angst vor öffentlichen Auftritten gibt es bei den prominentesten Menschen, die fast täglich im Rampenlicht stehen. Sie finden jedoch eine Möglichkeit, diese Angst für sich selbst positiv zu nutzen. Mario Barth sagte, dass er vor seinem Weltrekordauftritt im Olympiastadion in Berlin sehr nervös war. Er verlor sogar für einen Moment den roten Faden (was die meisten allerdings nicht mitbekamen). Dennoch lieferte er eine riesige Show ab und der der Abend war ein voller Erfolg!
Tags: Angst, Mitarbeiterzufriedenheit, präsentieren
Okt
27
2008
In vielen Artikeln, Büchern und Anekdoten über Charles Schwab, einen Mogul der Stahlindustrie aus dem frühen 20. Jahrhundert, findet man immer wieder folgende Geschichte:
Charles Schwab war an der Spitze der Bethlehem Steel Corporation in den USA. Die Dinge liefen nicht allzu gut, also fragte Schwab Ivy Lee, ein guter Bekannter und Experte im Bereich von effektivem und produktivem Arbeiten. Lee versprach Schwab, dass er die Umsätze und die Effizienz der Bethlehem Steel Corporation steigern könne. Er benötigte dafür lediglich 15 Minuten.
“Wieviel wird mich das kosten?”, fragte Schwab
Lee antwortete:“Nichts, außer wenn es funktioniert. In diesem Fall kannst du mir nach drei Monaten einen Scheck ausstellen, in einer Höhe, die du für angemesse hälst.”
Nach drei Monaten überreichte Schwab Lee einen Scheck in Höhe von 25.000$, für damalige Zeiten eine unglaubliche Summe.
Was er im riet…
1. Setzen Sie sich jeden Abend hin und schreiben Sie die 6 wichtigsten Dinge auf, die Sie am folgenden Tag zu erledigen haben.
2. Ordnen Sie diese nun in Reihenfolge nach Priorität.
3. Am folgenden Tag beginnen Sie den Arbeitstag mit der Nummer 1 auf der Liste und arbeiten daran bis zur kompletten Fertigstellung.
4. Anschließend führen Sie die Nummer 2 der Liste durch, ebenfalls durchgehend bis zur vollständigen Erfüllung.
5. Danach folgt Nummer 3 im selben Muster usw.
6. Am Ende des Tages machen Sie die Liste mit den 6 wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag.
Diese Aufgabe wurde bei Bethlehem Stell Corporation für 90 Tage am Stück durchgeführt und führt zu hervorragenden Ergebnissen. Wichtig ist dabei die Aufgabe, die angefangen wird durchzuziehen bis sie vollständig erledigt ist. Mangelnde Produktivität entsteht in den allermeisten Fällen durch unnötige Ablenkungen, die im Laufe eines Tages eine Menge an Zeit fressen.
Darüber hinaus stellt man sehr schnell fest wie viel man im Prinzip in der Lage ist an einem Tag zu schaffen wenn die Aufmerksamkeit und Konzentration auf nur eine Aufgabe gerichtet sind. Effektivität bedeutet Fokus auf die wichtigsten Aufgaben, sogar wenn dies heißt unwichtige vielleicht gar nicht zu erledigen.
Tags: lee, Mitarbeiterzufriedenheit, produktiv