Archiv für die Kategorie 'Metaphern'

Dez 18 2008

Negative Emotionen willkommen heißen beseititig sie schneller als alles andere

Was tun Sie wenn Sie sich schlecht fühlen? Sie fühlen sich in irgendeiner Art und Weise negativ (Beispiele: Frust, Depression, Trauer, Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Vernachlässigung etc.).

Häufig werden folgende Handlungen unternommen: Ablenkung, ein aktives dagegen Ankämpfen, Ignoranz, Abstreiten, dass es existiert oder auch andere. Fakt ist, dass alles andere, außer sich konstruktiv mit der Emotion auseinander zu setzen, diese nicht wirklich verschwinden lässt.

Joe Vitale, ein amerikanischer Coach und Bestsellerautor, hat eine interessante Technik entwickelt, die, so gegensätzlich sie z.T. auch klingen man, sehr effektiv funktioniert.

Die Methode:
Setzen Sie sich irgendwo hin, wo Sie ein wenig Ruhe haben. Versuchen Sie sämtliche Gedanken auszublenden und dieses negative Gefühl einfach zuzulassen. Es klingt vielleicht merkwürdig und womöglich haben Sie es noch nie versucht, aber probieren Sie es einfach. Während Sie die Emotion also einfach lassen wo sie ist, hören Sie in sich hinein und achten Sie mal darauf WO in Ihrem Körper diese Emotion sitzt. Mehr im oberen Körperbereich oder unten? Eher rechts oder links? Zur Körperoberfläche hin oder tief im Inneren?

Sobald Sie es lokalisiert haben (sollten Sie Schwierigkeiten damit haben, stellen Sie sich einfach vor, wo es sein KÖNNTE), definieren Sie so viele Eigenschaften wie möglich. Wie sieht es aus, welche Farbe, Form und Konsistenz hat das Gefühl? Existiert ein Geräusch (wenn ja welches)? Vibriert es, strahlt es Hitze/Kälte aus oder ist es in Bewegung? Vielleicht hat es sogar einen besonderen Geschmack?

Zu diesem Zeitpunkt sollte sich die Intensität der negativen Emotion bereits deutlich gesenkt haben. Der nächste Schritt ist mit einer starken Neugier immer mehr über diese Emotion erfahren zu wollen. Bzw. intensivieren Sie die Beobachtungen mit ehrlichem Interesse, Akzeptanz und der Intention etwas lernen zu wollen, dass, wenn Sie es gelernt haben, zur Folge hat, dass die Emotion in diesem Zusammenhang nicht mehr auftaucht. Man kann zu diesem Zeitpunkt, und mit diesem Hintergrund, auch Dankbarkeit empfinden.

In einigen Fällen wurde bereits empfohlen (von J. Vitale), dass man ein inneres Gespräch mit der Emotion führt. Dies ist nicht unbedingt notwendig, es fällt aber vielen Menschen dadurch leichter, sich intensiver damit zu befassen.

Diese Vorgehensweise ist der “Grundriss”. Abwandlungen und Varianten obliegen natürlich jedem selbst. Das Wichtige ist, dass das Gefühl nicht mit Gewalt zu verdrängen versucht werden sollte, sondern es durch Akzeptanz und sogar Dankbarkeit einfach zu verabschieden.

Leider findet diese Methode in viele Bereiche nicht soviel Einzug, da es für viele Menschen zu unglaubwürdig erscheint. Sollte es Ihnen zu fremd vorkommen, so halten Sie es mit Dante Alighieri, der sagte: “Es anders zu machen heißt nicht es besser zu machen. Aber wenn du es besser machen willst, wirst du es anders tun müssen.”

Viel Spaß und Erfolg :-)

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Dez 17 2008

Die Fabel vom Skorpion & dem Frosch

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An einem Fluss-Ufer traf ein Skorpion auf einen Frosch…

“Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit zur anderen Uferseite? Ich kann nicht schwimmen.”

Der Frosch erwidert:

“Nein, das werde ich nicht tun. Sobald wir in der Mitte des Flusses angekommen sind wirst du mich mit deinem Giftstachel stechen und wir werden beide sterben.”

“Warum sollte ich das tun? Wenn ich dich steche, so werde auch ich ertrinken und ich hätte nichts dabei gewonnen…”

Der Frosch überlegt kurz und entschließt sich letztlich den Skorpion doch mit zur anderen Flussseite zu nehmen.
In der Mitte des Flusses angekommen, holt der Skorpion mit seinem Stachel aus und sticht den Frosch in den Rücken.
Mit den letzten Atemzügen fragt der Frosch:

“Warum hast du mich gestochen? Jetzt sterben wir beide…”

“Ich bin ein Skorpion, es ist meine Natur, ich kann nicht anders…”

Und beide ertranken…

Wie oft haben Sie Beispiele wie dieses in Ihrem Privat- oder Arbeitsleben erlebt?
Erstaunlich ist, dass viele Menschen der Meinung sind, aus einem bestimmten Grund nur eine Möglichkeit des Handelns zu haben und zu denken, man könne nicht anders.
Die Wahrheit ist, dass man ein Verhalten innerhalb von Sekunden verändern kann, auch wenn man zuvor über Jahre ein bestimmtes Verhaltensmuster an den Tag gelegt hat.
Stellen Sie sich mal vor: Sie fahren tagein, tagaus, seit 20 Jahren denselben Weg zur Arbeit. Eines Tages zeigt Ihnen jemand eine Abkürzung mit der Sie die Hälfte der Zeit sparen.
Wie lange benötigen Sie, um den neuen Weg fortan einzuschlagen…?

Beispiele wie dieses gibt es viele. Wenn Sie etwas wirklich wollen, ist Veränderung (und damit auch sofortige Veränderung) kein Hindernis.
Im Gegenteil: Sie wird förmlich gesucht!

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Nov 03 2008

Was ein scharfer Verstand bewirkt…

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Vor einiger Zeit fanden in British Columbia Holzfäller-Meisterschaften statt. Im Finale traf ein Norweger auf einen Kanadier.

Die Aufgabe war klar: Wer mehr Bäume zwischen 8:00 und 16:00 fällen würde, gewann den Wettkampf. Pünktlich um 8:00 ging es los und beide Männer gingen mit großem Eifer zur Sache. Sie lagen ziemlich gleichauf und hackten immer wieder, immer weiter die Äxte in das Holz. Bis um zehn vor 9:00 der Norweger auf einmal aufhörte. Der Kanadier sah dies und legte noch einen Zahn zu, da er ja jetzt die Möglichkeit hatte, einen Vorsprung heraus zu arbeiten.

Um 9:00 hörte der Kanadier den Norweger weiter hacken. Und wieder hackten beide unaufhörlich weiter. Eine knappe Stunde später, um zehn vor 10:00 hörte der Norweger wieder auf. Noch einmal legte der Kanadier einen Gang zu, fest entschlossen die Schwäche seines Gegners auszunutzen. Um 10:00 war auch der Norweger wieder am Bäumefällen.

Um kurz vor 11:00 wieder daselbe. Eine kurze Pause beim Norweger. Mit zunehmender Dauer stieg das Selbstbewusstsein des Kanadiers, dieses Turnier zu gewinnen. So ging es den ganzen Tag. Jede Stunde vor der vollen Zeit würde der Norweger aufhören zu Hacken, um dann zehn Minuten später weiter zu machen. Um 16:00 ertönte die Schluss-Sirene und der Kanadier war ziemlich zuversichtlich gewonnen zu haben.

Sie können sich vorstellen WIE erstaunt er war, als der Norweger zum Sieger gekürt wurde.

“Wie haben Sie das gemacht??”, fragte er den Norweger. “Jede Stunde habe ich gehört, wie Sie aufgehört haben. Wie nur ist es möglich, dass Sie mehr Holz gehackt haben als ich? Das ist unmöglich!”

“In Wahrheit ist es ganz einfach.”, sagte der Norweger. “Jede Stunde habe für zehn Minuten unterbrochen. Und während Sie weiterhackten, habe ich meine Axt geschärft.”

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Sep 08 2008

STRESS

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Ein Dozent wurde während eines Vortrags gefragt wie er Stress-Management erklären würde. Er hob daraufhin ein Glas Wasser und fragte: “Wie schwer ist dieses Glas Wasser?”

Die Antworten rangierten von 20g bis 500g

Der Dozent antwortete:
“Das absolute Gewicht ist unwichtig. Es kommt darauf an wie lange Sie es zu halten im Stande sind.
Wenn ich es für eine Minute halte ist es kein Problem.
Wenn ich es für eine Stunde halte wird mein Arm schmerzen.
Wenn ich es für einen Tag halte wird man einen Notwagen rufen müssen.
In jedem dieser Fälle ist das Gewicht gleich, aber je länger ich es halte, desto schwerer wird es.”

Er fuhr fort:
“Es ist dasselbe mit Stress-Management. Wenn wir unseren Stress die ganze Zeit mit rumtragen, so wird die Last früher oder später immer schwerer. So schwer bis wir nicht mehr weiter können. Genau wie mit dem Wasserglas ist es wichtig, dass man es eine Weile absetzt bevor man es weiterträgt. Wenn wir wieder frisch sind, können wir es weitertragen.”

“Wenn Sie also heute abend nach Hause kommen, so legen Sie die Last des Arbeitstages ab. Nehmen Sie sie nicht mit nach Hause. Sie können sie morgen wieder aufladen. Was auch immer Sie jetzt tragen und was auch immer jetzt schwer erscheint, lassen Sie es für einen Moment los.”

Eine schöne Metapher… einfach, schnell und jederzeit umsetzbar und gleichzeitig sehr effektiv!

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Aug 04 2008

Wo sind die Ressourcen?

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Kurz nach der Erschaffung des Menschen realisierten die Götter, dass sie einen Fehler gemacht hatten. Diese Kreaturen waren so talentiert, voller Fähigkeiten, clever und wissbegierig, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde bevor sie die Götter selbst in ihrer übergeordneten Position in Frage stellen würden.

Also wurde eine Konferenz einberufen. Die Götter waren sich einig: Der Unterschied zwischen ihnen und den Menschen lag in der Qualität ihrer Ressourcen. Während Menschen ihr Ego hatten und Ihren Materialismus, hatten die Götter Seele, Spirit und ein Verständnis über die Kraft und das unglaubliche Potential des Inneren. So beschlossen sie ein Versteck zu finden, um diese wertvollen Ressourcen vor den Menschen geheim zu halten. Es wurde lang und hitzig diskutiert…

Einige schlugen den höchsten Ort der Erde vor. Aber die Götter erkannten, dass die Menschen früher oder später auch dieses Ziel erklimmen würden. Ebenso schien es mit dem tiefsten Krater und Ozean. Mienen würden Schätze hervorbringen und auch der Dschungel würde seine Geheimnisse verlieren. Mechanische Vögel würden den Himmel erkunden und der Mond und andere Planeten sich zu Touristenattraktionen entwickeln.

Sogar die Weisesten unter den Göttern wurden still und stiller. Eine Lösung schien unmöglich.

Da, auf einmal, sprach der kleinste Gott, der bis dahin ruhig gewesen war: “Warum verstecken wir diese Ressourcen nicht im Inneren eines jeden Menschen? Sie werden niemals darauf kommen dort nachzusehen!”

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Jul 12 2008

Gandhi - Führen durch Vorbild

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Eines Tages kam eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn zu Gandhi und bat ihn ihrem übergewichtigem Sohn zu sagen, dass er aufhören solle Zucker zu essen.

“Kommen Sie in drei Wochen wieder zu mir.”

Die Mutter war überrascht von der Antwort, nichts desto trotz ging sie wieder. Drei Wochen später nahm sie mit ihrem Sohn die Reise noch einmal auf sich.
Wieder bat sie Gandhi ihrem Sohn zu sagen, er solle aufhören Zucker zu essen.

Gandhi sah den Jungen an und sagte: “Hör auf Zucker zu essen!”

Die Mutter war ein wenig verärgert, sah sie doch den Sinn in Gandhi´s vorherigem Verhalten überhaupt nicht. Sie fragte ihn warum er dies nicht bereits drei Wochen früher hätte tun können, so wären der Mutter und dem Sohn die neuerliche Reise erspart geblieben.

Gandhi schaute zur Mutter:”Meine Dame, vor drei Woche aß ich selber noch Zucker…”

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