Wie motiviere ich (m)ein Team?

Nov 26th, 2009No Comments

Was für eine Frage und WIE viele Möglichkeiten… Aus dem Bereich der Sportpsychologie habe ich hier einiges gelernt vom Direktor des TaoSportsCentre in Santa Cruz, Jerry Lynch. Unter den vielen Teilbereichen gefiel mir der Aspekt “Eine Atmosphäre von Service kreieren” mit am besten.

Die Chinesen sagen, dass es die Regel ist zu Dienen, und Dienen heißt zu regeln (ziemlich frei übersetzt…). Es geht nicht darum aufgrund von autoritären Verhältnissen zu bestimmen und andere anzuweisen was zu tun ist. Es geht darum eine besondere Atmosphäre zu schaffen in der alle ihr Potential optimal ausschöpfen können (oder zumindest die Bedingungen dafür haben). Man stellt dabei häufig Fragen und nimmt sich Zeit für seine Teammitglieder, zeigt wirkliches Interesse an ihnen und ihrer Tätigkeit.

Vier Fragen sind z.B.:

1. Was müsste vorhanden sein, um Ihre Leistung ein Level höher zu bringen?
2. Was möchten Sie das ich tue, um Ihnen dabei zu helfen?
3. Fühlen Sie sich erfüllt und ausgelastet in diesem Projekt?
4. Gäbe es eine Möglichkeit wie die anderen Teammitglieder oder Führungspersonen von Hilfe sein könnten?

Jetzt kann es natürlich schnell zum “Problem” kommen, dass man durch die Ermutigung von Verbesserungsvorschlägen und Kritik schnell zu weich wird und seine natürliche Autorität verliert. Um das zu verhindern stehen Sie zu Ihren eigenen Werten und erinnern immer wieder an den Grund/Sinn des Projekts und dass alle auf daselbe Ziel hinarbeiten.

Die Falle es allen recht machen zu wollen gilt es zu vermeiden. Stattdessen bietet man Unterstützung und flexible Führung als einfach nur jeden Wunsch zu erfüllen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Fehler anzusprechen lässt sich nicht vermeiden. Die Art und Weise jedoch unterscheidet den Meister vom Trottel. Es geht nicht darum, einfach nur alle Fehler aufzuzählen und Drohungen auszusprechen. Hier eine Analogie aus dem Sportcoaching. Wenn jemand schlecht spielt, sitzt er beim nächsten Mal draußen. Es setzt sich fest: Fehler=Bestrafung. Wer würde unter diesen Voraussetzungen nicht mit weniger Risiko, weniger Agressivität und weniger Leidenschaft spielen? Athleten spielen besser wenn sie sich auf ihre Aufgabe fokussieren als nur auf Erfolg oder Misserfolg.

Ganz wichtig ist hierbei, dass innerhalb bestimmter Grenzen und Regeln (die es ja überall gibt und auch wichtig sind), jeder im Team für seine eigene, die Entwicklung der anderen und dies des Teams als Ganzes mitverantwortlich ist. Jeder unterstützt jeden, sein Potential optimal freizulegen. Es ist erstaunlich wie viele gute Dinge geschehen wenn dieser Rahmen verinnerlicht und gelebt wird.

“Wie kann ich dem Team helfen?” anstelle von “Wie kann ich mehr Spielzeit bekommen?”
Service löst Leidenschaft in denen aus, denen man “dient”.
Werden persönliche Interessen hinten angestellt und das Ergebnis des Teams (unter Berücksichtigung der individuellen Entwicklkung ALLER) in den Vordergrund gerückt verschwinden leise Killer wie Ego, Neid oder auch Bevorzugung.

Natürlich ist es nicht immer leicht all das von heute auf morgen umzusetzen. Aber die besten Teams der Welt (egal in welchem Bereich) spiegeln diese Gedanken nach außen wieder und haben irgendwann einmal dort angefangen. Und ja, es kann anstrengend sein und eine Zeit dauern. Letztlich hängt es jedoch von jedem selbst, seinem persönlichen Beitrag und den Menschen im Team ab. Es ist die alte Geschichte lieber Fischen zu lehren/lernen als jemandem jeden Tag einen zu fangen (oder sich fangen zu lassen).

Andere interessante Beiträge dazu:

(VIDEO) So kommt man aus der Komfortzone
(VIDEO) Wie man schnell und einfach Rapport zu anderen herstellt
(VIDEO) Darum geht es beim Coaching wirklich

Raus aus der Komfortzone!

Okt 6th, 20092 Comments

Wer kennt sie nicht, diese schöne, lästige Bequemlichkeit, die einen von Veränderungen und Weiterkommen abhält? Es ist leicht ihr zu verfallen und es bedarf häufig einiger Aufwendung sie wirklich zu überkommen.

Dabei gibt es zwei Pole der Motivation, die einen dazu bringen aus der Komfortzone rauszukommen…
Hier ist das Video…

Lesen Sie doch auch:

Vermeiden Sie Folgendes beim Ändern Ihrer Gewohnheiten
Alte Gewohnheiten brechen

Für Selbstcoaching & Führungsverhalten: Die 6 häufigsten Fehler bei Rapport

Sep 17th, 20093 Comments

(Mit Video) Rapport ist essenziell für die Verbindung zweier oder mehr Menschen. Beim Versuch Rapport zu erzielen werden nicht selten Fehler gemacht. Schauen Sie sich das kurze Video über die 6 häufigsten Fehler bei Rapport an.

Hier sind die 6 häufigsten Fehler des Rapports.

Stehen wir nicht alle unter Hypnose?

Jul 29th, 20095 Comments

Ja! Provokant gefragt… es ist tatsächlich so!

Hypnose hat ein gewisses Stigma, der Wirkung des eigentlichen Sinns jedoch können wir uns gar nicht entziehen. Nein, es geht hier nicht darum mit verbundenen Augen auf einem Bein zu hüpfen und dabei zu schauen wie ein Hund, der in eine Zitrone gebissen hat. Hypnose (oder Trance) ist eine Kombination aus Entspannung, visueller Vorstellungskraft und gegebenenfalls Beeinflussung. Das bedeutet, dass jede Aktivität, die mich dazu bewegt mir etwas bildlich vor meinem inneren Auge vorzustellen, bereits eine Form der Hypnose ist.

Dies geschieht zahlreiche Male pro Tag. man kann sich diesem Effekt gar nicht entziehen, selbst wenn man es wollte. Wenn Sie ein Gespräch führen und Ihr Gesprächspartner beginnt einen Satz mit “Stell dir vor, dass…”, so beginnt der Vorstellungsprozess normalerweise zu arbeiten. Und schon ist man in einer leichten Art von Hypnose.

Selbsthypnose:
Interessant wird es nun, wenn man sich einmal anschaut, wie man sich dieses Prinzip zu Nutze machen kann. Ganz gezielt kann man so seine eigenen Gedanken in eine bestimmte Richtung lenken und damit Einfluss auf das eigene Unterbewusstsein ausüben – Selbsthypnose! Bringe ich mich also selbst dazu gewisse Worte, die von Vorteil für mich sein könnten, häufig zu wiederholen, so setzten sich diese (mit dem jeweiligen Bild vor dem inneren Auge) nach und nach meinem Unterbewusstsein fest. Folglich ist es häufiger in meinen Gedanken und hat damit eine gewisse Wirkung auf meine Emotionen, meine Entscheidungen und auch auf mein Handeln.

Einfluss ausüben:
Dasselbe Prinzip kann auch bei der Interaktion mit anderen Menschen verwendet werden. Setze ich meine kommunikativen Fähigkeiten so ein, dass dabei die Vorstellungskraft meines Gesprächspartners animiert wird, so steigt der Grad meines Einflusses. Immer wieder findet man in der Literatur, im Internet und in gedruckten Medien den Ausspruch: Worte sind mächtig. Tatsächlich können wir Worten und deren Einflüssen dauerhaft nicht entsagen. Fragen Sie sich selbst und andere Menschen einmal woher sie bestimmte Meinungen haben, wie diese übermittelt wurden und wie der gedankliche Vorgang von Übermittlung bis Überzeugung abgelaufen sein könnte.

Sich selbst und anderen helfen:
Nicht selten wird Hypnose in einen negativen Kontext gebracht. Warum eigentlich? Nimmt man es einmal für das was es ist, die Beeinflussung des Unterbewusstseins, so wird schnell klar, dass man damit eine Menge positiver Veränderungen herbeiführen kann. Ängste, Phobien, Unsicherheiten, negative Assoziationen mit der Vergangenheit, schlechte Angewohnheiten oder auch Zweifel und Sorgen werden durch unterbewusste Vorgänge hervorgerufen. Mithilfe von Hypnose kann man gezielt, und vor allem direkt, daran arbeiten. Ohne Umwege, ohne Komplikationen (vorausgesetzt ein Experte ist am Werk).

Mir persönlich hat Hypnose fast ausschließlich positive Erfahrungen beschert, egal ob als Empfänger oder Sender. wenn wir schon ständig Einflüssen ausgesetzt sind, die unsere Vorstellungskraft beeinflussen, warum nicht auf der Seite sitzen, die mir etwas bringt?

Mehr zu Selbsthypnose, Hypnose lernen, Veränderungen durch Hypnose und Einfluss ausüben HIER

Persönlichkeitstraining & Selbstcoaching: Des Übels Wurzel…

Jul 2nd, 200914 Comments

“Instant Gratifikation” bzw. der Drang nach der sofortigen Belohnung/Befriedigung verhindert fast immer den langfristigen Erfolg – egal auf welchem Gebiet.

Hier ist ein kurzes Video zu diesem Thema und erste Schritte diese hinterhältige Falle zu vermeiden…



Tragen Sie sich bitte RECHTS bei den 12 Gratis Führungsprinzipien für weitere Informationen in der Zukunft ein :-)

Sollten Sie sich schon eingetragen haben, sind Sie automatisch bereits auf der Liste und erhalten Ihre Informationen in Zukunft.

Andere interessante Beiträge:

The ABC´s of Happiness – Anleitung zum Glücklichsein
1:1 wirklich effektiv – Gute Einzelgespräche führen

Freitags-Video: Wiedergeburt eines Adlers

Mai 29th, 2009No Comments

“Ich möchte neu anfangen!”
“Nochmal starten wäre schön!”
“Ich fühle mich wie neugeboren!”

Jeder kennt diese Sätze und hat sie sicherlich schon mehr als einmal gesagt. Wenn alles in einem gewissen Trott läuft, man glaubt nicht weiter zu kommen und man sich ein wenig down fühlt, dann sind Gedanken an eine Art von anderem Beginn nicht ungewöhnlich. Doch der Schritt der Veränderung ist meist nicht ganz so leicht wie der Wunsch danach.

Zum langen Wochenende habe ich ein Video gefunden, welches in Hinsicht Veränderung äußerst motivierend ist.

Die “Wieder”geburt eines Adlers!

Seite 1 von 11
10729228@N07
.jpg
yes

Sorry, you can't to browse this website.

Because you are using an outdated version of MS Internet Explorer. For a better experience using websites, please upgrade to a modern web browser.

Mozilla Firefox Microsoft Internet Explorer Apple Safari Google Chrome