Das “sollte” gerät häufig in den Weg
“Ich sollte heute noch die Ablage erledigen.”
“Ich sollte mal wieder ein Mitarbeitergespräch führen.”
“Ich sollte nicht soviel Zeit verschwenden.”
Sie kennen sicherlich diese kleinen, nicht gerade sehr motivierenden, Sätze, die mit “Ich sollte…” beginnen. Werden hohe Standards zu weit getrieben, werden sie kontraproduktiv. Verwurzelt in Enttäuschung darüber, dass Personen nicht so sind wie sie “sollten”, entsteht schnell Frustration, Stress und Negativität. “Sollte” ist selten ein pragmatischer Beginn für Vorhaben. Es verzerrt was real vor sich geht. Ein “sollte” ist uneffektiv – es beschreibt, dass etwas gerade nicht geschieht.
Man kann versuchen sogenanntes “ich sollte”-Denken sofort im Keim zu ersticken und es entweder sofort ausführen oder konkret planen wann es ausgeführt wird. Akzeptanz der gegenwärtigen Situation ist der erste Schritt. Weg vom “was sollte sein” und zurück zur Vision, Strategie und Taktik ist der erste Schritt in die erfolgreiche Richtung.
Überlegen Sie einfach mal WIE oft Sie in der Woche (oder sogar am Tag?) diese beiden Worte “ich sollte” am Beginn eines Satzes verwenden. Und dann dann überlegen Sie, ob es tatsächlich eine ernst gemeinte Absicht ist oder lediglich eine Verdeutlichung warum etwas NICHT passiert. Dieser simple Vorgang kann einige Abläufe mitunter stark optimieren. Das Faszinierende daran ist, dass es “lediglich” eine Formulierung ist…












Wie sinnierte schon Erich Kästner so schön: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es?! Stimmt.
Ja, das kommt mir “irgendwie” bekannt vor.
Ich sollte daran wohl mal etwas ändern