#53 – Wie man mit Schuld umgehen kann
Schuld ist eine der undankbarsten und mit Sicherheit unbeliebtesten Empfindungen, die man sich vorstellen kann. Besonders weil sie meist dann eintritt, wenn eine Situation (die zur Schuld geführt hat) nicht mehr rückgängig zu machen oder veränderbar ist. Es gibt wohl wenige Emotionen, die so an einem nagen können wie Schuld. Ein schlechtes Gewissen zu haben ist ein Beispiel dafür. Bei Schuld sind Menschen meist mehr damit beschäftigt zu versuchen, sie irgendwie loszuwerden.
Die Lösung liegt in zwei Schritten. Erstens, zu verstehen was Schuld ist und wie es funktioniert und zweitens aus diesem Verständnis heraus richtige, und vor allem effektive, Handlungen abzuleiten und umzusetzen. Schuld kommt, wie alle Emotionen, von innen, das heißt von einem selbst, aus dem Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein will uns mit Sicherheit nicht schaden, sondern uns eher Dinge mitteilen. Wenn man sich also nicht der Emotion hingibt und versucht zu verstehen was dahinter steckt, kann man der Emotion eine Menge “Schrecken” nehmen.
Hier ist der gedankliche Ansatz: Schuld zu empfinden beruht auf einer Handlung gegen die eigenen Wertvorstellungen, das eigene Weltbild oder unsere selbst auferlegten Regeln und Lebensstandards. Wir handeln gegen das was wir unterbewusst als richtig etabliert haben und in Folge dessen fühlen wir Schuld. Hören Sie mehr zu diesem Konzept und Schuld allgemein.
Selbstcoaching Podcast #53 – Wie man mit Schuld umgehen kann
Weitere Folgen:
#52 – Warum Angst nicht schlecht sein muss
#54 – Den einen Schritt mehr gehen




#53 – Wie man mit Schuld umgehen kann [5:25m]: 



