Führungsprinzipien von Nelson Mandela
In einem Artikel des TimeMagazine hat der Autor Richard Stengel die 8 grundlegenden Prinzipien der Führung nach Nelson Mandela zusammen gefasst.
1. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst – es heißt andere zu inspirieren sie zu überkommen!
Man kann nicht nur vorgeben mutig zu sein und es mit der Welt aufnehmen zu können. Als Führer jedoch kann man die Menschen dies nicht wissen lassen. Eine gewisse Außendarstellung ist wichtig. Mandela wusste, dass er ein Vorbild für andere war. Das gab ihm die Kraft seine eigenen Ängste zu überwinden.
2. Führen Sie von der Spitze – aber lassen Sie die Basis nicht zurück!
Verweigern zu verhandeln war für Mandela kein Grundprinzip – es war Taktik. Sein gesamtes Leben lang machte er diese Unterscheidung. Sein (Umsturz der Apartheit und “one man one vote”) war absolut unveränderlich. Jedoch war alles was ihm half diese Ziele zu erreichen eine Taktik. Er ist einer der prasmatischsten Idealisten.
3. Führen Sie von hinten – und lassen Sie andere glauben, sie wären an der Spitze!
Manela liebt es über seine Kindheit zu sprechen und wie er die Nachmittage faulenzte. “Wissen Sie, man kann nur von hinten führen.” Mit einem Anheben der Augenbraue gab er die Analogie der Geschichte zu verstehen. Der Trick, was Führung angeht, liegt darin, sich zu erlauben auch geführt zu werden. “Es ist weise Menschen zu überzeugen und Dinge tun zu lassen und sie glauben zu lassen, es wären ihre eigenen Ideen gewesen.”
4. Kennen Sie Ihre Feinde – und was ihr Lieblingssport ist!
In den 1960ern lernte Mandela Afrikaans, die Sprache der weißen Südafrikaner, die die Apartheit schafften. Er versprach sich etwas von ihrer Weltanschauung zu verstehen. Von seinen Freunden in der ANC wurde er belächelt, jedoch wusste Mandela, dass er eines Tages gegen sie vorgehen und mit ihnen verhandeln würde. Er wusste, dass sein Schicksal mit ihrem verknüpft war. In diesem Zusammenhang lernte er viel über Rugby, den Lieblingssport der weißen Südafrikaner.
5. Halten Sie sich Ihre Freunde nahe – und Ihre Feinde noch näher!
Mandela hat einen unwiderstehlichen Charme – Charme den er häufig bei seinen Feinden eingesetzt hat. Er schätzte Loyalität, war jedoch niemals davon besessen. “Menschen handeln schlicht in ihrem eigenen Interesse.” war eine seiner Aussagen. Der Nachteil des Optimisten – und Mandela ist ein Optimist – ist, dass er häufig zuviel vertraut. Was Mandela jedoch erkannte war, dass er Gegener mit seinem Charme neutralisieren konnte.
6. Die Erscheinung macht was aus – und denken Sie daran zu lächeln!
Bei seiner Präsidentschaftskandidatur 1994 wusste Mandela, dass Symbole genauso wichtig sind wie Materie. Er war nie ein großer Redner, aber er hatte stets dieses wunderbare, vereinnahmende und omnipräsente Lächeln. Für die weißen Südafrikaner symbolisierte es den Mangel an Verbitterung und bekundete Sympathie. Für die schwarzen Wähler beinhaltete es: Ich bin ein glücklicher Krieger und wir werden triumphieren!
7. Nichts ist schwarz oder weiß!
Mandela mag Widersprüche. Als Politiker war er pragmatisch und sah die Welt in unendlich verknüpften Nuancen. Jedes Problem hat viele Gründe. Mandela hatte eine bestimmte Vorgehensweise: Was ist mein Ziel und was ist der praktischste Weg dieses zu erreichen?
8. Aufgeben ist ebenfalls führen!
Zu wissen wie man eine fehlgeschlagene Idee, eine nichtsbringende Aufgabe oder eine tote Beziehung loslässt, gehört mit zu den schwierigsten Entscheidungen, die eine Führungsperson treffen muss. Mandela weiß, dass Personen ebenso führen durch das was sie tun wie durch das was sie nicht tun.
Nelson Mandela wurde am 18. Juli 90 Jahre alt.








