Monatsarchiv für Oktober 2008

Okt 27 2008

Ivy Lee - 15 Minuten, 25.000$

Abgelegt unter Mitarbeiterzufriedenheit, Tips

In vielen Artikeln, Büchern und Anekdoten über Charles Schwab, einen Mogul der Stahlindustrie aus dem frühen 20. Jahrhundert, findet man immer wieder folgende Geschichte:

Charles Schwab war an der Spitze der Bethlehem Steel Corporation in den USA. Die Dinge liefen nicht allzu gut, also fragte Schwab Ivy Lee, ein guter Bekannter und Experte im Bereich von effektivem und produktivem Arbeiten. Lee versprach Schwab, dass er die Umsätze und die Effizienz der Bethlehem Steel Corporation steigern könne. Er benötigte dafür lediglich 15 Minuten.

“Wieviel wird mich das kosten?”, fragte Schwab

Lee antwortete:“Nichts, außer wenn es funktioniert. In diesem Fall kannst du mir nach drei Monaten einen Scheck ausstellen, in einer Höhe, die du für angemesse hälst.”

Nach drei Monaten überreichte Schwab Lee einen Scheck in Höhe von 25.000$, für damalige Zeiten eine unglaubliche Summe.
Was er im riet…

1. Setzen Sie sich jeden Abend hin und schreiben Sie die 6 wichtigsten Dinge auf, die Sie am folgenden Tag zu erledigen haben.
2. Ordnen Sie diese nun in Reihenfolge nach Priorität.
3. Am folgenden Tag beginnen Sie den Arbeitstag mit der Nummer 1 auf der Liste und arbeiten daran bis zur kompletten Fertigstellung.
4. Anschließend führen Sie die Nummer 2 der Liste durch, ebenfalls durchgehend bis zur vollständigen Erfüllung.
5. Danach folgt Nummer 3 im selben Muster usw.
6. Am Ende des Tages machen Sie die Liste mit den 6 wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag.

Diese Aufgabe wurde bei Bethlehem Stell Corporation für 90 Tage am Stück durchgeführt und führt zu hervorragenden Ergebnissen. Wichtig ist dabei die Aufgabe, die angefangen wird durchzuziehen bis sie vollständig erledigt ist. Mangelnde Produktivität entsteht in den allermeisten Fällen durch unnötige Ablenkungen, die im Laufe eines Tages eine Menge an Zeit fressen.

Darüber hinaus stellt man sehr schnell fest wie viel man im Prinzip in der Lage ist an einem Tag zu schaffen wenn die Aufmerksamkeit und Konzentration auf nur eine Aufgabe gerichtet sind. Effektivität bedeutet Fokus auf die wichtigsten Aufgaben, sogar wenn dies heißt unwichtige vielleicht gar nicht zu erledigen.

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Okt 21 2008

Ziele nicht erreicht? Aufschreiben hilft…

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In einem Buch las ich kürzlich über eine Studie der Harvard-Universität, die sich über eine Dekade erstreckte.

In dieser Studie kam heraus, dass 3% der Studenten, die Ihre Lebensziele zu Unizeiten aufgeschrieben hatten, in Summe mehr verdienten, als die übrigen 97% aller Harvard-Studendten!

Warum ist dies so?
Nun, gedanklich spielt man täglich, ja sogar stündlich, die verschiedensten Themen, Szenarien, Träume usw. durch. Aber eben nicht real. Sie bleiben im sicheren Umfeld der eigenen Welt, die für Niemanden zugänglich ist. Zudem, und das ist wohl noch schwerwiegender, sind diese Gedankenspiele sicher.

Formuliere ich ein Ziel nun aber schriftlich auf einem Blatt Papier, so exisitiert es (im Zweifelsfall für JEDEN ersichtlich) in der realen Welt. Zum wieder und wieder Durchlesen, zum Anfassen, zum Anschauen… Man bringt es sozusagen in die Realität und wird, sofern es so plaziert wird, immer wieder daran erinnert. Bei einer Zielformulierung hilft das natürlich immer wieder den Fokus auf dieses gesetzte Ziel zu richten und beständig Schritte zu unternehmen, die für das Erreichen notwendig sind.

Schreibt man sich etwas nicht auf, so verschwinden viele Ziele früher oder später aus den Gedanken und können natürlich nicht weiter verfolgt werden.

Das Schöne daran ist: Dieses Prinzip funktioniert auch heruntergebrochen auf Jahres-, Montats- und Wochenziele. Probieren Sie es einfach mal aus. Ziel formulieren, irgendwo plazieren wo Sie es immer wieder sehen werden und dann die Schritte unternehmen, die notwendig sind.

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Okt 12 2008

Für zukünftigen Erfolg: LOSLASSEN!

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In letzter Zeit stoße ich immer wieder und immer häufiger auf eine nicht unbekannte (aber sehr wirkungsvolle und gleichzeitig absolut notwendige) Zutat für zukünftige Erfolgssicherung - Das Loslassen!

Gemeint ist das Loslassen alter Überzeugungen, die mehr einschränken als motivieren. Loslassen von Glaubenssätzen, die mehr runterziehen als elektrisieren. Und Loslassen von Denkweisen, die mehr zum Scheitern führen als zum Erfolg.

Obwohl die Wissenschaft noch nicht einmal annäherend das wahre Potential des menschlichen Gehirns ergründet hat, so führen Sie sich für den Moment mal folgende Metapher vor Augen: Stellen Sie sich vor, dass Ihr Gehirn ein großer Schrank ist. In diesem Schrank haben Sie nun Gegenstände, die Ihr tägliches Leben wiederspiegeln und die dazugehörigen Überzeugungen, Glaubenssätze und Denkweisen. Bei den meisten Personen ist der Schrank ziemlich voll. Um nun aus einem bestimmten Kreislauf auszubrechen muss ein bestimmtes (anderes, meist neues) Verhalten ausgeübt werden. Die Motivation dafür holen Sie sich aus den täglichen Überzeugungen, Glaubenssätzen und Denkweisen.

Schaffen Sie Raum in Ihrem Schrank indem Sie von alten, vor allem uneffektiven Mustern loslassen, um Sie durch neue zu ersetzen. Warum festhalten an alten Mustern, die nicht helfen? Festhalten, nur weil Sie vertraut sind?

Man könnte sagen, dass es 2 Möglichkeiten in Bezug auf sein Schicksal gibt, egal wie es aussieht.
1. Man lässt sich davon zurückhalten.
2. Man verwendet es als Grund für seinen Erfolg!

Ein indisches Sprichwort sagt:
“Am Ende zählen 3 Dinge: Wie gut du gelebt hast, wie gut du geliebt hast und wie gut du gelernt hast loszulassen!”

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