Monatsarchiv für September 2008

Sep 19 2008

Vermeiden Sie Folgendes beim Verändern Ihrer Gewohnheiten

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“Motivation sorgt dafür, dass man anfängt. Gewohnheit sorgt dafür, dass man weitermacht.” - Jim Ryun

Machen wir uns nichts vor: Wenn Sie eine Sache verändern wollen, kommt es fast zwangsläufig zu kleinen Niederlagen und auch Rückschlägen auf dem Weg zum Ziel. Um von vorneherein ein paar dieser Rückschläge zu vermeiden, sind hier ein paar Tipps für Sie.

Was es zu vermeiden gilt:
1. Mehr als eine Sache auf einmal verändern wollen!
- Die Wahrheit ist, dass unser Fokus mit jeder weiteren Aufgabe geringer wird. Eine schwere Bürde beim Verändern von bereits ungewollten Gewohnheiten.

2. Papier und Bleistift ignorieren!
- Etwas wollen, denken oder sagen ist leicht und schnell gemacht. Zeigen Sie sich selbst jeden Tag, dass Sie auch bereit sind etwas dafür zu tun, z.B. sich ein paar Minuten aufzuschreiben was Sie motiviert und warum Sie das Ziel erreichen möchten.

3. Keine Unterstützung haben!
- Es allein zu schaffen ist ungleich schwerer, als wenn Sie Untersützung (in welcher Form auch immer) haben. Rückschläge sind fast normal. Wer hilft Ihnen wenn Sie diese erleiden?

4. Hürden nicht einkalkulieren!
- Das soll nicht heißen, dass Sie nicht positiv an die Sache herangehen. Positiv ja - blauäugig nein! Fragen Sie sich vorher, ob Sie es genug wollen, um ggf. auch Hürden überkommen zu können.

5. Ihre Schwachpunkte nicht kennen!
- Sie werden genau wissen welche Schwachpunkte besonders große Herausforderungen darstellen werden im Veränderungsprozess. Setzen Sie sich vorher damit auseinander und verschaffen Sie sich nicht das Alibi à la “oh, das hat mich jetzt aber überraschend getroffen…”. Nicht vergessen: Es geht um Resultate und nicht um kreative Entschuldigungen.

6. Bei Versagen aufgeben!
- Geben Sie nicht auf bei Rückschlägen. Im Gegenteil: Nutzen Sie es als Feedback. Was ist passiert? Warum ist es passiert? Was kann bei nächsten Mal anders laufen? Und was habe ich daraus gelernt?

7. Den Fokus zu früh verschieben!
- Nicht selten geschieht es, dass man nach ersten kleinen Erfolgen die Aufmerksamkeit nicht mehr zu 100% auf das Ziel richtet weil man der Illusion erliegt bereits etwas erreicht zu haben. Haben Sie auch. Allerdings ein Zwischenziel, noch nicht das Ende. Überlegen Sie sich vorher was der letzte Schritt beim Erreichen des Ziels ist und feiern Sie erst dann so richtig, wenn Sie diesen erreicht haben.

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Sep 16 2008

Kleine Schritte um Gewohnheiten zu ändern

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“Die Natur der Menschen ist gleich. Es sind ihre Gewohnheiten, die sie unterscheiden.” - Konfuzius

Gewohnheiten sind leichter zu verändern als viele glauben. Genau genommen, oder ironischerweise, ist es eine Frage der Gewohnheit. Eine Vielzahl von Literatur und Forschungsgebieten glaubt heute, dass es ca. 21-30 Tage dauert, um ein Veränderung zu einer Gewohnheit zu machen. Das ist wenig!

In meinen Coachings haben zahlreiche Menschen erfolgreich alle möglichen Veränderungen vollzogen. Das “Geheimnis” ist dabei nicht das Rezept sondern die ständige Umsetzung des Rezeptes für 21-30 Tage (sagen wir lieber 30, um auch sicher zu gehen…). Von Veränderung sprechen oder davon zu lesen bewirkt, außer einem Impuls vielleicht, nicht viel.
Versuchen Sie doch in den nächsten 30 Tagen, beginnend heute, jetzt, wo Sie diesen Artikel lesen, ein bestimmtes Verhalten zu verändern bzw. neu zu installieren. Wenn Sie erstmal gesehen haben WIE leicht es sein kann, kann dies einiges bewirken. Und jetzt, da Sie den ersten Schritt mit dem Lesen dieses Artikels bereits gemacht haben, können Sie auch gleich weitermachen :-)

Beachten Sie dabei folgende Rahmenbedingungen:
- Für die nächsten 30 Tage konzentrieren Sie sich nur auf EINE Gewohnheit!
- Schreiben Sie diese auf ein Blatt Papier. Dazu schreiben Sie warum Sie es verändern möchten, was es Ihnen bringen wird und warum Sie es auch schaffen!
- Kündigen Sie öffentlich an (Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen), dass Sie eine Veränderung erzielen werden!
- Führen Sie Buch (täglich) über das was so passiert in Bezug auf den Veränderungsprozess. Nur ein paar Worte, Zeilen oder Stichpunkte genügen.
- Suchen Sie sich (vorher!) eine mögliche Unterstützung für den Fall von temporären Misserfolgen.
- Belohnen Sie sich selbst mit jedem kleinen Entwicklungsschritt.
- Geht etwas schief, so sehen Sie es als Feedback. Feedback es ab dem Moment dann anders (effektiver) zu machen.

In den nächsten Tagen finden Sie hier immer wieder neue Tips und Hinweise, die Ihnen dabei helfen diese 30 Tage zu einem Erfolg werden zu lassen.
Und los gehts…

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Sep 08 2008

STRESS

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Ein Dozent wurde während eines Vortrags gefragt wie er Stress-Management erklären würde. Er hob daraufhin ein Glas Wasser und fragte: “Wie schwer ist dieses Glas Wasser?”

Die Antworten rangierten von 20g bis 500g

Der Dozent antwortete:
“Das absolute Gewicht ist unwichtig. Es kommt darauf an wie lange Sie es zu halten im Stande sind.
Wenn ich es für eine Minute halte ist es kein Problem.
Wenn ich es für eine Stunde halte wird mein Arm schmerzen.
Wenn ich es für einen Tag halte wird man einen Notwagen rufen müssen.
In jedem dieser Fälle ist das Gewicht gleich, aber je länger ich es halte, desto schwerer wird es.”

Er fuhr fort:
“Es ist dasselbe mit Stress-Management. Wenn wir unseren Stress die ganze Zeit mit rumtragen, so wird die Last früher oder später immer schwerer. So schwer bis wir nicht mehr weiter können. Genau wie mit dem Wasserglas ist es wichtig, dass man es eine Weile absetzt bevor man es weiterträgt. Wenn wir wieder frisch sind, können wir es weitertragen.”

“Wenn Sie also heute abend nach Hause kommen, so legen Sie die Last des Arbeitstages ab. Nehmen Sie sie nicht mit nach Hause. Sie können sie morgen wieder aufladen. Was auch immer Sie jetzt tragen und was auch immer jetzt schwer erscheint, lassen Sie es für einen Moment los.”

Eine schöne Metapher… einfach, schnell und jederzeit umsetzbar und gleichzeitig sehr effektiv!

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