Monatsarchiv für Juni 2008

Jun 30 2008

Der Mangel an menschlicher Verbindung führt zum Burnout

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In seinem Buch “Fired Up or Burned Out” schreibt Michael Stallard, dass die Verbindung zu anderen Menschen die grundsätzlichen psychologischen Bedürfnisse nach Respekt, Anerkennung, Zugehörigkeit, Autonomie, persönlichem Wachstum und Bedeutung befriedigt. Sind diese Bedürfnisse erfüllt, blühen Menschen auf. Auf der Gegenseite führt ein entsprechender Mangel zu einem stetig entstehenden Burn-Out.

Man berührt in den meisten Fällen mehr Menschen als man es selbst für möglich hält. Und es kommt entweder zu einer engeren Verbindung oder zu einer größeren Distanz. Stallard glaubt, dass der Eliminierung von Dingen wie unangebrachter Kritik, Mikromanagement (Kontrollsucht) und entsprechender Folgeverhalten eine Wertesteigerung in mindestens 6 Bereichen folgen sollte.

1. Stellen Sie eine menschliche Verbindung zu so vielen Personen wie möglich her!
Menschen, speziell Führungspersonen, müssen andere Personen anerkennen. Der einfachste Weg einem Menschen zu zeigen, dass man ihn schätzt, ist ihn kennen zu lernen und ihn beispielsweise mit seinem/ihren Namen anzusprechen. Das mag einfach klingen, erzielt aber eine große Wirkung.

2. Behandeln Sie Angestellte/Teammitglieder etc. wie Partner!
Jemanden “überlegen” zu behandeln, kann zu einer Reduzierung des Selbstwertes der entsprechenden Person führen.

3. Helfen Sie Angestellten/Teammitgliedern die richtigen Rollen zu finden!
Das Herausfinden und -kristallisieren von Fähigkeiten, Temperamenten, Lernstilen, Denkweisen und Werten von Personen hilft, diesen Aufgaben zuzuteilen, in denen sie die größtmögliche Wahrscheinlichkeit auf Erfolg haben.

4. In Bezug auf Angestellte/Teammitglieder: Ausbilden, informieren und zuhören!
Wenn keiner weiß was Sie denken und niemand darüber informiert wird und man im Gegenzug auch nicht weiß was andere denken, nehmen Menschen gewöhnlicherweise das Schlimmste an. Weiß man nicht in welche Richtung es geht, so führt das häufig zu Ängstlichkeit.

5. Dezentralisieren Sie Entscheidungen!
Unternehmen haben aus erster Hand erfahren und gelernt, dass eine dezentrale Entscheidungsfindung (bzw. mehr Kontrolle für hierarchisch weiter unten aufgeführte Positionen) die Moral verbessert. Mehr Autonomie führt zu mehr Engagement (sofern sie die Komptenzen des Mitarbeiters nicht überschreitet).

6. Erkennen Sie das menschliche Bedürfnis nach work/life-Balance an!
Einer der wichtigsten Aspekte, um Burnouts zu vermeiden ist die Anerkennung des Privatlebens anderer und dem Wert einer entsprechenden work/life-Balance. Die Herausforderung für Führungskräfte liegt in der Ausbalancierung zwischen dieser Anerkennung und einer fairen Gleichbehandlung von Kollegen, die mehr arbeiten müssen als andere.

Interessant und gleichermaßen faszinierend ist die Tatsache, dass einige dieser 6 Punkte wirklich simpel sind. Das Problem liegt darin, dass genau wegen dieser Einfachheit die entsprechende Bedeutung meistens vergessen wird. Stallard schreibt, dass “Menschen, die sich nicht um Verbindungen innerhalb einer Organisation kümmern - eine Verbindung, die Vertrauen, Zusammenarbeit und Gemeinschatsgefühl fördert - werden als Einzelperson niemals ihr Potential voll ausschöpfen. Genausowenig wie die Organisation in der sie arbeiten.”

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Jun 27 2008

Leadership - Wie man besser wird und so bleibt

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Der Sport- und Führungskräftecoach Graham Jones glaubt an mentale Stärke als Schlüsselelement der Exzellenz. In der Harvard Business Review schreibt er über 5 Dinge, die die erfolgreichsten Menschen tun, um an der Spitze zu bleiben.

1. Lernen Sie Druck zu lieben!
Um dies zu gewährleisten, muss man einen wirkliches Interesse an ständiger Selbstverbesserung haben. Wie erreicht man das? Durch einen ständigen Wettkampf mit sich selbst, anstatt mit anderen, und das ist allein eine persönliche Wahl bzw. Entscheidung. Der olympische Goldmedalliengewinner im Rudern, Greg Searle, sagt: “Ich habe nie Opfer gebracht; Ich treffe Entscheidungen!”

2. Konzentrieren Sie sich auf das Langfristige!
Alles was nur kurzfristig zählt und einen Einfluss auf Ihre Leistung hat sollten Sie zugunsten der langfristigen Ziele ausklammern. Warum? Der langfristige Erfolg zeichnet sich durch kleinere Erfolge aus.

3. Eisen schärft Eisen!
“Trainieren” Sie mit Menschen, die Sie an die Grenzen bringen. “Clevere Unternehmen schaffen Situationen, in denen sich die Spitzenkräfte gegenseitig zu Leistungen animieren, die sie nicht erreichen könnten, wenn sie mit weniger guten Mitarbeitern arbeiten würden.”

4. Erfinden Sie sich neu!
Wenn Sie einmal die höchste Stufe erklommen haben, müssen Sie sich selbst immer wieder neu erfinden. Um dies zu erreichen müssen Sie einen wahren Hunger nach Feedback entwickeln. Ständig hungrig nach Ratschlägen, Tips und Hinweisen, um die eigene Leistung zu halten und noch zu verbessern. Was hierbei wichtig ist: Feedback sollte immer konstruktiv sein und nicht zur Kritik dienen. Ist das Feedback negativ, so finden Sie heraus was dahinter steckt und hinterfragen Sie sich selbst. Ständige Ratschläge und Tips die eigene Leistung betreffend führt zwangsläufig zu Verbesserungen.

5. Feiern Sie Siege!
Sehen Sie es als konstruktives Feiern, sonst führt es schnell zur Selbstverherrlichung. “Richtig angewandt beinhaltet es zu einem hohen Maß an Analyse und erweiterter Selbstwahrnehmung. Die besten Kräfte feiern nicht wirklich, bevor Sie eingehend verstanden haben, welche Faktoren sie zum entsprechenden Sieg geführt haben.”

Jones nennt Beharrlichkeit als Schlüssel bei der Umsetzung. “Viele Athleten trainieren und gewinnen keine Medallien. Sie trainieren ganz normal weiter. Die wahren Champions, die Medalliengewinner, gehen nach großen Siegen mit noch mehr Eifer in die tägliche Trainingsarbeit. Das macht sie zu Spitzenathleten und unterscheidet Klasse von Weltklasse.”

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Jun 24 2008

Kontrollieren Sie Ihre Emotionen

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Egal wie man es dreht oder wendet. Eine der wichtigsten, wenn nicht DIE wichtigste, Eigenschaft ist es in der Lage zu sein, seine Emotionen bewusst kontrollieren zu können. Erfolgreiche Führungspersonen beherrschen diese Fähigkeit. So verhindern sie, dass ungewünschte Emotionen Ihnen bei wichtigen Gesprächen mit Geschäftspartnern, Kunden oder Mitarbeitern negativ in die Quere kommen.

Die Voraussetzung für die erfolgreiche Emotionskontrolle ist natürlich eine gute Selbstwahrnehmung.
Dondi Scumaci, Autorin des Buches “Designed For Success”, empfiehlt, dass man sich selbst eine Reihe von Fragen stellt, bevor man von seinen Emotionen kontrolliert wird.

Wie fühle ich mich?
Warum fühle ich mich so?
Was benötige ich?
Wovor habe ich Angst, was passieren könnte?
Wie möchte ich, dass es ausgeht?
Was kann ich tun, um das gewünschte Resultat zu erzielen?


Scumaci sagt, dass der Anfang dieser Selbswahrnehmung wie das Umlegen eines Schalters im Gehirn sei. Dadurch bewegt man Sie sich von einer puren emotionalen Reaktion hin zu zu einer auf das Ziel gerichteten Reaktion.

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Jun 22 2008

Unglaubliches Unterbewusstsein

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Man hört und liest ja immer wieder viel über die beiden Bewusstseinsebenen (Bewusstsein und Unterbewusstsein). Fakt ist, dass das Unterbewusstsein, genau wie das Zusammenspiel mit dem Bewusstsein, genauso faszinierend ist, wie es Möglichkeiten bietet. Und Fakt ist, dass das Gehirn noch immer nur zu einem sehr geringen Teil wirklich erforscht ist.

In einem kürzlich erschienenem Buch von J. Assaraf (”The Answer”) , der viel mit Forschern aus dem Bereich der Neurowissenschaften (Neuronen sind Nervenzellen) zusammenarbeitet, erfuhr ich Faszinierendes in einer Gegenüberstellung:

Gehirnmasse:
Der bewusste Teil des Gehirns nimmt etwa 1/6 der gesamten Masse ein (17%). Der Rest (83%) wird dem unterbewussten Teil zugeschrieben.

Wahrnehmung und Verhalten:
Nur 2-4% der Wahrnehmung und des Verhaltens geschehen bewusst!! Das Unterbewusstsein kontrolliert 96-98% des Verhaltens und der Wahrnehmung!

Impulse:
Die Geschwindigkeit der Impulse liegt im bewussten Teil des Gehirns bei 120-140 mph (Meilen pro Stunde, ca. 193-225 km/h), im Unterbewusstsein ca. 800x schneller, bei über 100.000 mph (mehr als 160.900 km/h).

Informationen:
Pro Sekunde verarbeitet der bewusste Teil des Gehirns ca. 2.000 bits an Informationen. Der unterbewusste Teil verarbeitet pro Sekunde(!) ca. 400 Milliarden bits an Informationen.

Zeit und Funktion:
Das Bewusstsein beschäftigt sich mit Vergangenheit und Zukunft und agiert willentlich.
Das Unterbewusstsein arbeitet ausschließlich in der Gegenwart und agiert unterwürfig bzw. ausführend, d.h. auf Befehl (u.a.des Bewusstseins).

Erinnerungsvermögen:
Bewusst haben Menschen eine Erinnerungszeitspanne von bis zu 20 Sekunden, das Unterbewusstsein erinnert sich ewig.

Viele dieser Daten sind für unser Vorstellungsvermögen nicht greifbar. Jedoch zeigen Sie was für Potentiale in jedem einzelnen liegen und welche Möglichkeiten man hat, wenn man lernt, sein Gehirn (genauer: sein Unterbewusstsein) so einzusetzen, dass es für einen arbeitet anstatt gegen einen selbst. Das heißt Möglichkeiten wahrzunehmen und Einschränkungen zu minimieren.

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Jun 17 2008

Die 4 Teile der inneren Stimme

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Stephen Covey, weltweit anerkannter Bestseller-Autor (Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg) und einer der führenden Experten in Sachen Leadership / Führung, hat eine tolle Definition für den “Pfad zur Größe” entwickelt: Er nennt es “voice” (Stimme), welche aus den folgenden 4 Bestandteilen zusammengesetzt ist:

1. Worin sind Sie gut? - Das ist Ihr Verstand

2. Was lieben Sie? - Das ist Ihr Herz

3. Welche Bedürfnisse können Sie befriedigen? - Das ist Ihr Körper

4. Und schließlich: Was verlangt das Leben von Ihnen? Was gibt Ihrem Leben einen Sinn?
Was finden Sie, was Sie tun sollten?
Kurz: In welche Richtung fühlen Sie sich gezogen vom Leben? - Das ist Ihr “Spirit”.

Stephen Covey: “Menschen werden innerlich motiviert durch Ihre eigenen 4 Bedürfnisse: Zu leben, zu lieben, zu lernen, etwas zu hinterlassen. Decken sich diese 4 Bereiche, so haben Sie “voice”, Ihre Berufung, den Ruf Ihres Spirits.”

stephencovey.jpg

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Jun 15 2008

Wertvolle Email-Tips

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Von Seth Godin gibt es ein paar wertvolle Check-Tips bevor man eine Email tatsächlich abschickt.
Insgesamt umfasst die Liste 36 Punkte, ich habe mir hier meine 10 Favoriten herausgepickt:

1. Bin ich wütend? (falls ja, in Entwüfen speichern und später nochmal gegenlesen)
2. Könnte ich diese Nachricht besser in einem Telefonanruf übermitteln?
3. Enthält diese Email irgendwelche Informationen, die, wenn Sie vom Chef, einem Anwalt oder den Medien gelesen würden, nicht abgeschickt werden sollte? Falls ja, löschen!
4. Hat die Email die richtige Schrifart, -größe und -farbe?
5. Befinden sich meine Kontaktinformationen in der Fußzeile?
6. Könnte diese Email kürzer sein?
7. Gibt es Datenanhänge, die besser im pdf-Format gesendet werden sollten?
8. Habe ich “Allen antworten” gedrückt?
9. Müsste ich 42 Cent für das Senden dieser Email bezahlen, würde ich?
10. Leite ich etwas über Religion weiter? Falls ja, nicht senden!

Die vollständige Liste finden Sie in Seth Godins Blog.

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Jun 11 2008

Die 4 größten Zeitkiller im Netz

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Kennen Sie das? Der Tag beginnt und für die paar Aufgaben, die es heute zu erledigen gilt, haben Sie scheinbar massig Zeit. Und nach 8-10 Stunden Arbeitszeit haben Sie noch nicht einmal die Hälft von dem geschafft, was Sie sich vorgenommen hatten.

Woran liegt es? Es sind die kleinen, kaum wahrgenommenen (weil gewohnten) Zeitkiller, die sich mitlerweile wie selbstverständlich durch unser Leben ziehen.

Die vier größten Feinde effektiven Arbeitens im Büro sind:

Emails, Instant-Messaging (z.B. icq, skype, msn), Internetsurfen und Community-Networking (z.B. xing, studiVZ, facebook)

Vielleicht sagen Sie jetzt: “Aber ich MUSS meine Emails checken!” oder “5 Minuten Surfen im Netz sind doch ok.”.
Führen Sie doch mal ein kleines Experiment durch, um zu sehen wieviel Zeit diese 4 Aktivitäten tatsächlich in Anspruch nehmen. Im Normalfall werden Sie böse überrascht werden.

Emails / Szenario:
Von 15 Emails sind ca. die Hälfte Spam - “Löschen”. Dazu noch ein paar Werbemails oder Newsletter - “Mal sehen was drin steht, vielleicht ist es interessant…” 2-3 private Emails - “Ach… xy hat wieder geschrieben, bin gespannt was es Neues gibt” oder “Ui, eine PP-Präsentation mit dem Titel “Die lustigste Kellnerin der Welt” - “Klingt interessant, da schaue ich mal rein…” und schließlich 1-2, für den Job, relevante Emails.

Stellen Sie sich folgende Fragen:
Welche dieser Emails lesen Sie zuerst?
Welche beantworten Sie sofort/zuletzt/gar nicht?
Warum / Warum nicht?
Wieviel Zeit hat Sie die komplette Runde gekostet?
Wieviel Zeit davon haben Sie in die wirklich wichtigen Dinge investiert?
Wie häufig wiederholt sich dieser Zyklus (überhaupt das Checken der Emails) pro Tag?

Instant-Messaging:
Großer Zeitkiller, da diese Programme meist ständig im Hintergrund laufen und sich im Laufe eines Arbeitstages immer wieder Kontakte hinzufügen oder verabschieden. Mal schnell “Hallo” sagen, dem geknickten Bekannten einen Smiley zur Aufmunterng schicken oder selber auf Fragen antworten. So oder so, Instant-Messaging dient selten einer beruflichen Zielerfüllung oder hat einen wirklich Sinn. Paradox: Häufig wird gechattet mit Leuten, mit denen man am Abend oder am nächsten Tag ohnehin verabredet ist oder mit denen man gerade ein Zusammentreffen hatte.

Fragen Sie sich:
Wieviel habe ich mit dieser Person, der ich gerade schreibe, eigentlich wirklich zu tun?
Könnte dieselbe Thematik auch am Telefon geklärt werden (schneller, direkter, effektiver)?
Warum schreibe/antworte ich jetzt?

Internet-Surfen:
Dieser Punkt spricht für sich selbst und wurde oft genug diskutiert.

Die einzige Beobachtung, die ich hier hinzufügen möchte:
Beobachten Sie mal wie häufig am Tag Sie dieselbe(n) Seite(n) besuchen…
Und sollte es eine Nachrichtenseite sein (stern.de, spiegel.de, sport1.de etc.), wie oft gab es in dieser Zeit neue/für Sie relevante Artikel?

Community-Networking:
Der “neue” Zeitkiller! Mit nahezu allen Funktionen in einem: Instant-Messaging, Chats, Nachrichten, Pinwände, Foren usw. Dazu Fotoalben, Videoclips und Slideshows. Soviele Möglichkeiten Zeit zu verbringen. Dazu “trifft” man alte Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Generelle Fragen, die Sie sich zu den bereits genannte stellen können:
Inwieweit hilft mir das (community, emails etc.) JETZT in Bezug auf meine Aufgabe weiter?
Bringt es mich der Sache näher oder wird es dadurch länger dauern?
Muss das jetzt wirklich sein? (Bei dieser Frage können Sie die Betonung auf je eins der ersten 4 Worte legen und haben 4 Möglichkeiten zu antworten ;-))

Mein Fazit: So sehr wir auch alle versuchen zu rechtfertigen, dass wir “gar nicht soviel” Zeit mit diesen 4 Zeitkillern verbringen behaupte ich einfach mal, dass über die Hälfte der Zeit, die damit verbracht wird reine Verschwendung ist.

Probieren Sie es mal aus, ich bin mir sicher, dass Sie danach wissen wo Sie (zumindest etwas) Zeit gewinnen können… :-)

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Jun 09 2008

Napoleon Hill über Anziehung

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Napoleon Hill, Autor des legendären Klassikers “Denke und werde reich”, in einem 7-minütigen Video. Er spricht von einem Treffen mit Andrew Carnegie, welches großen Eindruck bei ihm hinterließ, über die Macht des eigenen Verstandes.



Die Inhalte des Umschlages mit dem gepflegten Verstand:
1. Einwandfreie Gesundheit
2. Seelenfrieden
3. Geliebte Arbeit nach eigener Wahl
4. Freiheit von Angst und Sorgen
5. Eine positive Einstellung
6. Materieller Reichtum nach eigenen Vorstellungen

Die Inhalte des Umschlages mit dem vernachlässigten Verstand:
1. Krankheit
2. Angst und Sorgen
3. Unentschlossenheit und Zweifel
4. Frustration und Entmutigung
5. Ungewollte Armut
6. Eine Reihe negativer Eigenschaften wie Gier, Neid, Wut, Hass, Eifersucht, Aberglaube

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Jun 04 2008

Wachsen Sie oder sterben Sie schon?

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Zugegeben, ein ziemlich drastisch formulierter Titel. Aber denken Sie mal drüber nach… In unserer Welt sind alle lebenden Mechanismen nur auf eine dieser zwei Möglichkeiten ausgerichtet. Ein Organismus wächst und gedeiht. Tut er dies nicht, so bleibt nur eine Möglichkeit: Er stirbt!

Wenn eine Pflanze aufhört zu wachsen, so stirbt sie. Hören Zellen (in Mensch, Tier, Pflanze usw.) auf sich zu reproduzieren, und damit immer wieder und weiter zu wachsen, so steht der gesamte Organismus vor der Degeneration. Wie wir inzwischen wissen, wächst sogar das Universum immer weiter. Sogar in Bezug auf andere Bereiche sprechen wir von Wachstum: Technologie wächst, Ideen reifen und wachsen, Menschen durchleben Wachstumsprozesse. Alles schon gehört und gelesen oder?

Interessant wird es natürlich erst, wenn man diesen Fakt weiter überträgt auf die wirklich (alltags-)relevanten Themen. Die drei großen Bereiche im Leben sind meiner Meinung nach Gesundheit, Beziehungen, Karriere/Beruf. Alle Aspekte lassen sich auf einen dieser Bereiche verteilen.

Wenn Sie in Ihrem Job kein Wachstum erfahren, in Form von Herausforderungen beispielsweise, und immer wieder daselbe tun, wie fühlen Sie sich?
Wenn in einer Beziehung eine Art von Routine (und ich meine nicht die angenehme, sondern diese “oh-schon-wieder-diese-leier”-Routine) einkehrt, wie geht es Ihnen?
Wenn ungesundes Essen immer besser schmeckt und der Gang zum Fitness-Studio immer anstrengender wird, wie gefällt Ihnen der Blick in den Spiegel?

Häufig spricht man von Stagnation, und “so schlimm ist diese ja nicht”. Ein Trugschluss! Stagnation heißt, dass das Wachsen aufgehört hat. Und wenn das passiert, bleibt nur noch eine Möglichkeit… Rückschritt… Tod!

Die Natur des Menschen ist häufig Bequemlichkeit. Soweit ist das kein Problem. Wenn daraus jedoch Schwierigkeiten entstehen, ist der Aufwand, diese zu überkommen, häufig sehr hoch. Manchmal so hoch, dass man schon beim Ausblick auf die Aufgabe erschlagen wird. Die Folge: Ein Trott, der zur negativen Routine wird und schließlich zum Teufelskreis. Und als wäre das noch nicht genug, entwickelt sich die Welt um Sie herum auch ständig weiter. Technologie, Wirtschaft usw. Lernend weiter zu wachsen ist eine Möglichkeit dem Trott entgegen zu wirken.

Die gute Nachricht dabei: Jeder von uns tut es bereits. Häufig allerdings nur in den Bereichen, die uns Spaß machen. Und das sind nicht immer die, die uns auch menschlich weiter bringen. Im Umkehrschluss fühlt man sich aber immer gut, wenn man spürt, dass man einen Schritt weiter ist als vorher. Verrückt oder?
Schauen Sie sich mal erfolgreiche Menschen, Ihre Idole, in verschiedenen Bereichen an. Warum sind es Ihre Idole? Entwickeln sich diese Menschen in dem jeweiligen Bereich weiter und lernen sie?
Carlos Santana, der berühmte Musiker und fantastische Gitarrist, ist ein Beispiel. Als die Gesellschaft sich weiterentwickelte, änderte er seinen Musikstil (blieb aber immer noch Santana) und gewann so zustäzlich weitere Fans, junge Menschen der aktuellen Generation. Musiker sind dazu häufig in der Lage und sichern so ihren fortlaufenden Erfolg.

Persönliches Wachstum wird nicht selten in eine esoterische Ecke gedrängt und nicht ernst genommen. Warum eigentlich?
Ehrlich, was passiert wenn man sich nicht weiterentwickelt? Der Manager verliert das Vertrauen seiner Mitarbeiter und Vorgesetzten, der Beziehungspartner fühlt sich vielleicht nicht mehr ernstgenommen und eingesperrt und der eigene Körper lässt es einen sogar physisch spüren. Weiterentwicklung geschieht immer. Ob Sie daran teilnehmen und sie für oder gegen sich arbeiten lassen… eigentlich muss man nur diese eine Wahl treffen :-)

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