Selbstcoaching/Führungsverhalten: Realismus!
In schwierigen Zeiten ist Realismus eine wichtige Eigenschaft im Bereich Führung / Führungsverhalten.
Nichts desto trotz verfallen wir fast alle in Vermeidung und/oder Verdrängung der gegenwärtigen Situation, zugunsten einer schnellen, ersten Hilfe. Diese jedoch zögert die Lösung des eigentlichen Problems jedoch nur unnötig heraus. Mit einem gezielten Einwirken (ja, es kann für einen kurzen Moment schmerzhaft sein!) und kurzem Ansetzen der richtigen Kniffe kann man zahlreiche tiefgreifende Probleme vermeiden. Jedoch ist die Angst vor dem (meist) kurzen Zustand der Ungemütlichkeit oder des Schmerzes so hoch, dass man lieber in Kauf nimmt sich langfristig mit dem Problem zu arrangieren.
Schauen Sie sich irgendein langfristiges Problem an und Sie werden mit Wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Punkt merken, dass Vermeidung oder Verdrängung mit im Spiel sind. Mit dem Kopf nach vorn (nicht durch die Wand!) entdeckt man meistens neue Möglichkeiten. Dieser Realismus, zusammen mit dem Mut einen neuen Kurs zu wählen, erlaubt uns selbst groß scheinende Probleme zu überwinden.
Fragen zur Selbstführung:
- Welche Situation (oder Problem) versuche ich zu vermeiden?
- Langfristig gesehen: Mit Hintergedanken an meine eigenen Ressourcen und Energie, ist es sinnvoller das Problem zu vermeiden oder es offensiv anzugehen und die nötigen Entscheidungen zu treffen?
- Wir würde es sich anfühlen bzw. welche Möglichkeiten hätte ich, wenn dieses Problem gelöst wäre?
Fakt ist: Probleme wird es immer wieder geben. Die, die lernen richtig mit ihnen umzugehen und für sich wichtige Lehren für die Zukunft daraus zu ziehen, stehen auf der besseren Seite. Oder?








