Führungsverhalten: Perfektionismus bringt nichts!
Es ist so eine Sache mit der Perfektion..
Die, die sich nicht wirklich darum scheren, ob etwas “perfekt” ist oder nicht, haben kein Problem damit. Die, die jedoch sämtliche Aufgaben nur dann wirklich zufrieden abschließen wenn sie perfekt sind, stehen zwangsläufig unter viel mehr Stress. Und es lohnt sich nicht einmal. Perfektionismus hat zuviele unangenehme Nebenwirkungen – beispielsweise Prokrastination (ständiges Aufschieben), Frustration und Verbitterung. Dazu kommt, dass selbst die besten Mitarbeiter, jene, die lernwillig sind, offen für Neues und Veränderung und selbstmotiviert, werden nicht lange bleiben, wenn ihnen ständig gesagt wird, dass es nicht gut genug ist, was sie tun.
Wird Perfektionismus auf ein moderates Maß zurückgeschraubt, so könnte man einen entscheidenden Faktor im Führungsspiel hinzugewinnen: Sich selbst und andere an hohen Standards orientieren. Sollten Sie zu den Menschen gehören, die fast nie zufrieden sind, überdenken Sie Ihren eigenen Perfektionsanspruch noch einmal und ob er nicht eher kontraproduktiv ist.
Selbst-Coaching-Fragen hierzu:
- Bin ich häufig unzufrieden mit meinen eigenen Anstrengungen und den Anstrengungen anderer?
- Wie könnte ich einen sinnvollen Standard etablieren – einen der keine Enttäuschung logischerweise hervorruft?
- Welche Strategien könnten mir helfen, meinen eigenen Perfektionismuß in einem gesunden Maß zu halten?
“Das Streben nach Exzellenz motiviert, das Streben nach Perfektion demoralisiert!” – Harriet Braiker
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