Führungsverhalten: Brainstorming – aber richtig!
Brainstorming wird zwar häufig angewendet, jedoch auch häufig nicht effektiv. Für die optimale Umsetzung sind hier sieben Regeln von IDEO.
Keine Urteile!
Es sollten keine Ideen verworfen werden. Für das Brainstorming gilt, dass jede Idee eine gute Idee ist, so verrückt sie auch erscheinen mag. Der Geist des Brainstorming kann durch das vorschnelle Verurteilen von Ideen regelrecht gekillt werden.
Ermutigung außergewöhnlicher Ideen!
Heißen Sie die ungewöhnlichsten Gedanken willkommen, sie könnten der Schlüssel zu Lösungen sein. Der ganze Sinn des Brainstorming ist es, neue und kreative Ideen zu entwickeln.
Auf Ideen aufbauen!
Das Wort „aber“ wird durch „und“ ersetzt! Durch die gedankliche Weiterführung formulierter Ideen entstehen nicht selten ungewöhnliche Denkansätze, die dann zu realen Innovationen werden können.
Fokussierung auf das Thema!
Es muss darauf geachtet werden, dass die Aufmerksamkeit stets beim jeweiligen Thema bleibt. Ablenkung tut dem Brainstorming keinen Gefallen.
Nur einer spricht!
Keine Unterbrechung! Keine Verachtung! Kein Disrespekt! Jeder hat seine Meinung und darf diese auch äußern.
Visualität!
Verwenden Sie gelbe, rote und blaue Stifte, um auf Post-its zu schreiben, die auf eine Wand geklebt werden. Ideen müssen sofort festgehalten werden, schriftlich und durch Zeichnungen. Die Qualität der Zeichnungen spielt dabei keine Rolle.
Quantität vor Qualität!
Da es hier um Brainstorming geht (und nicht um die Ausarbeitung von Konzepten) heißt es: So viele Ideen generieren wie möglich. In 60 Minuten können das bis zu 100 sein.




















André Loibl on Dezember 8th, 2008
Hallo Heiko!
Eine tolle Zusammenfassung für ein wirklich effektives Brainstorming!! Danke dafür!!
André