Jan 05 2009

5 Wege (s)ein Team zu motivieren

Der Wert, der dahinter steckt ein Team motivieren zu können, ist unbestritten. Viel wichtiger ist es jedoch nicht nur einen einmaligen Hype zu kreieren, sondern eine dauerhafte (Eigen-)Motivation zu schaffen. Im Grunde genommen kann man den wichtigsten Ausspruch für das Führen und Managen von Teams in drei einfachen Worten zusammenfassen:

Inspiriere durch Kommunikation!

Menschen, die andere führen, reden meist häufig. Eine Schlüsselfrage, die es sich dabei selbst zu stellen gilt lautet:
Sage ich was ich denke? Oder: Sage ich was ich glaube, was ich denke?

Nicht selten glauben wir etwas zu sagen, was aber in Wahrheit gar nicht gesagt wird oder von der anderen Person so gar nicht verstanden wird. Deckt man dieses Missverständnis nicht auf, kommt es leicht und schnell zu Schwierigkeiten oder gar Krisen. Führungspersonen müssen ihre Nachricht so klar und deutlich wie möglich übermitteln - und dabei das Risiko eines Missverständnisses bestmöglich minimieren.

Eine wichtige Eigenschaft ist es also mit möglichst wenigen Worten viel zu sagen. Dadurch gewinnt die Bedeutung dessen was gesagt wird automatisch an Gewicht. Dem, der von Natur aus weniger sagt, wird genauer zugehört als demjenigen, der ohnehin die ganze Zeit redet, oder?

Die zweite wichtige Eigenschaft ist die Fähigkeit andere Menschen emotional zu berühren. Wahre Inspiration (und auch Motivation) wirkt nur dann wenn die übermittelte Nachricht die Emotionen des Empfängers ansprechen. Direkt oder indirekt.

Durch Kommunikation und Inspiration stellt man eine Verbindung zwischen dem Team und sich selbst her. Eine Verbindung schafft Vertrauen und Menschen benötigen Bestätigung, Vertrauen und das Gefühl, dass sie wichtig sind. Führungspersonen sollten anderen zu verstehen geben, dass sie zuhören und die Bedürfnisse anderer verstehen (das bedeutet NICHT, dass allem und jedem zugestimmt werden muss!).

Am Ende jeglicher Kommunikation steht: JEDER IST WICHTIG!

Hier sind fünf Vorschläge zur Kommunikation, um das Team zu inspirieren:

1. Wertschätzen Sie jedes Mitglied der Gruppe. Stellen Sie sich hierzu vor, Sie würden ein Vier-Augen-Gespräch mit jeder anwesenden Person im Team führen.

2. Seien Sie Sie selbst um jeden Preis! Egal um was es geht, egal mit wem Sie sprechen!

3. Vermeiden Sie es in gewohnte Sprachmuster zu verfallen. Fragen Sie sich ständig: Kann das was ich sage besser, klarer und/oder effizienter gesagt werden?

4. Verändern Sie Ausdrücke und Redewendungen regelmäßig. So bleiben Sie variabel und erhalten automatisch die Aufmerksamkeit Ihrer Teammitglieder.

5. Verleihen Sie Ihren Vorträgen Poesie, Aliterationen, Zitate und Metaphern.

Und am wichtigsten: Reflektieren Sie, holen Sie sich Feedback und versuchen Sie ständig sich zu verbessern. Kleine Schritte führen zum Erfolg. Oder wie es im Englischen so schön heißt: Slow and steady wins the race!

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Jan 02 2009

Schon wieder gute Vorsätze…?

Abgelegt unter Artikel, Führungsverhalten

Haben Sie sich gute Vorsätze für 2009 gemacht? Oder sie sogar schon wieder über den Haufen geworfen? Jedes Jahr ergeht es vielen Menschen so und doch setzt man sich jedes Jahr wieder neue Ziele, aber diesmal werden sie “wirklich” umgesetzt.

Der Glaube, dass der Jahreswechsel allein eine Veränderung herbeibringt (außer auf dem Kalender) ist eine Illusion. Persönliche und berufliche Veränderungen müssen selbst gestaltet werden. Häufig fehlt es bei der erfolgreichen Umsetzung an einer scheinbar simplen Zutat: Den richtigen Fragen!

Menschen, die in der Lage sind sich die richtigen Fragen zu stellen, sind in den meisten Fällen auch erfolgreich. Denn daraus werden die richtigen Schlüsse gezogen wie es jetzt wo weitergeht und was dafür getan werden muss.

Mark Sanborn hat 14 Fragen zusammengestellt, die Führungspersonen (und auch allen anderen) sich stellen sollten:

1. Was sind meine größten Erkenntnisse des letzten Jahres?
2. Welchen Beweis habe ich für mein berufliches und persönliches Wachstum aus dem letzten Jahr?
3. Was muss ich verändern? Welche 3 Hauptpunkte muss ich: Beginnen, dauerhaft durchführen, aufhören zu tun oder sie anders machen?
4. Was sind die größten Gefahren für meinen zukünftigen Erfolg und was kann ich JETZT tun, um sie zu vermeiden oder zu minimieren?
5. Bin ich mir über meine Absichten und Werte im Klaren?
6. Erfahre ich regelmäßig Erfüllung und Bedeutung in meinem Leben?
7. Wieviel Zeit verbringe ich täglich mit Nachdenken?
8. Pflege ich meine wichtigen Beziehungen genügend?
9. Übe ich ständig aus was ich gut kann und was mir Spaß macht?
10. Verstehe ich und ziehe ich einen Vorteil aus dem Unterschied zwischen Aufwand und Zielerreichung?
11. Was sind die vier größten Ziele für mich in diesem Jahr?
12. Was kann ich tun, um physisch gesund und fit zu werden bzw. bleiben?
13. Schenke ich den spirituellen Dingen in meinem Leben genügend Aufmerksamkeit?
14. Ist es noch immer eine Sehnsucht zu führen?

Sich diese Fragen zu stellen und damit auseinander zu setzen bringt sehr viel Klarheit in die eigenen Gedanken und ins Leben. Der Vorgang korrigiert mögliche fehlerhafte Einstellungen schnell und sorgt dafür, dass man auf seinem ganz persönlichen Weg bleibt.

Viel Erfolg und eine tolles 2009 :-)

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Dez 21 2008

X-Mas-Passion

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Allen Lesern wünsche ich einen vorweihnachtlichen Gruß mit einem tollen Spektakel, bestehend aus Kreativität und Leidenschaft.

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Dez 18 2008

Negative Emotionen willkommen heißen beseititig sie schneller als alles andere

Was tun Sie wenn Sie sich schlecht fühlen? Sie fühlen sich in irgendeiner Art und Weise negativ (Beispiele: Frust, Depression, Trauer, Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Vernachlässigung etc.).

Häufig werden folgende Handlungen unternommen: Ablenkung, ein aktives dagegen Ankämpfen, Ignoranz, Abstreiten, dass es existiert oder auch andere. Fakt ist, dass alles andere, außer sich konstruktiv mit der Emotion auseinander zu setzen, diese nicht wirklich verschwinden lässt.

Joe Vitale, ein amerikanischer Coach und Bestsellerautor, hat eine interessante Technik entwickelt, die, so gegensätzlich sie z.T. auch klingen man, sehr effektiv funktioniert.

Die Methode:
Setzen Sie sich irgendwo hin, wo Sie ein wenig Ruhe haben. Versuchen Sie sämtliche Gedanken auszublenden und dieses negative Gefühl einfach zuzulassen. Es klingt vielleicht merkwürdig und womöglich haben Sie es noch nie versucht, aber probieren Sie es einfach. Während Sie die Emotion also einfach lassen wo sie ist, hören Sie in sich hinein und achten Sie mal darauf WO in Ihrem Körper diese Emotion sitzt. Mehr im oberen Körperbereich oder unten? Eher rechts oder links? Zur Körperoberfläche hin oder tief im Inneren?

Sobald Sie es lokalisiert haben (sollten Sie Schwierigkeiten damit haben, stellen Sie sich einfach vor, wo es sein KÖNNTE), definieren Sie so viele Eigenschaften wie möglich. Wie sieht es aus, welche Farbe, Form und Konsistenz hat das Gefühl? Existiert ein Geräusch (wenn ja welches)? Vibriert es, strahlt es Hitze/Kälte aus oder ist es in Bewegung? Vielleicht hat es sogar einen besonderen Geschmack?

Zu diesem Zeitpunkt sollte sich die Intensität der negativen Emotion bereits deutlich gesenkt haben. Der nächste Schritt ist mit einer starken Neugier immer mehr über diese Emotion erfahren zu wollen. Bzw. intensivieren Sie die Beobachtungen mit ehrlichem Interesse, Akzeptanz und der Intention etwas lernen zu wollen, dass, wenn Sie es gelernt haben, zur Folge hat, dass die Emotion in diesem Zusammenhang nicht mehr auftaucht. Man kann zu diesem Zeitpunkt, und mit diesem Hintergrund, auch Dankbarkeit empfinden.

In einigen Fällen wurde bereits empfohlen (von J. Vitale), dass man ein inneres Gespräch mit der Emotion führt. Dies ist nicht unbedingt notwendig, es fällt aber vielen Menschen dadurch leichter, sich intensiver damit zu befassen.

Diese Vorgehensweise ist der “Grundriss”. Abwandlungen und Varianten obliegen natürlich jedem selbst. Das Wichtige ist, dass das Gefühl nicht mit Gewalt zu verdrängen versucht werden sollte, sondern es durch Akzeptanz und sogar Dankbarkeit einfach zu verabschieden.

Leider findet diese Methode in viele Bereiche nicht soviel Einzug, da es für viele Menschen zu unglaubwürdig erscheint. Sollte es Ihnen zu fremd vorkommen, so halten Sie es mit Dante Alighieri, der sagte: “Es anders zu machen heißt nicht es besser zu machen. Aber wenn du es besser machen willst, wirst du es anders tun müssen.”

Viel Spaß und Erfolg :-)

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Dez 17 2008

Die Fabel vom Skorpion & dem Frosch

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An einem Fluss-Ufer traf ein Skorpion auf einen Frosch…

“Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit zur anderen Uferseite? Ich kann nicht schwimmen.”

Der Frosch erwidert:

“Nein, das werde ich nicht tun. Sobald wir in der Mitte des Flusses angekommen sind wirst du mich mit deinem Giftstachel stechen und wir werden beide sterben.”

“Warum sollte ich das tun? Wenn ich dich steche, so werde auch ich ertrinken und ich hätte nichts dabei gewonnen…”

Der Frosch überlegt kurz und entschließt sich letztlich den Skorpion doch mit zur anderen Flussseite zu nehmen.
In der Mitte des Flusses angekommen, holt der Skorpion mit seinem Stachel aus und sticht den Frosch in den Rücken.
Mit den letzten Atemzügen fragt der Frosch:

“Warum hast du mich gestochen? Jetzt sterben wir beide…”

“Ich bin ein Skorpion, es ist meine Natur, ich kann nicht anders…”

Und beide ertranken…

Wie oft haben Sie Beispiele wie dieses in Ihrem Privat- oder Arbeitsleben erlebt?
Erstaunlich ist, dass viele Menschen der Meinung sind, aus einem bestimmten Grund nur eine Möglichkeit des Handelns zu haben und zu denken, man könne nicht anders.
Die Wahrheit ist, dass man ein Verhalten innerhalb von Sekunden verändern kann, auch wenn man zuvor über Jahre ein bestimmtes Verhaltensmuster an den Tag gelegt hat.
Stellen Sie sich mal vor: Sie fahren tagein, tagaus, seit 20 Jahren denselben Weg zur Arbeit. Eines Tages zeigt Ihnen jemand eine Abkürzung mit der Sie die Hälfte der Zeit sparen.
Wie lange benötigen Sie, um den neuen Weg fortan einzuschlagen…?

Beispiele wie dieses gibt es viele. Wenn Sie etwas wirklich wollen, ist Veränderung (und damit auch sofortige Veränderung) kein Hindernis.
Im Gegenteil: Sie wird förmlich gesucht!

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Dez 16 2008

Warum man selbst sein wichtig ist

Abgelegt unter Artikel, Führungsverhalten

Rollo May schreibt in seinem Buch “Man´s Search for Himself”, dass das Gegenteil von Mut in unserer Gesellschaft nicht Angst ist… es ist Konformität.

Die, die sich nicht allem gleichermaßen anpassen hatten und haben es selten leicht. Sie scheinen manchmal gefürchtet und doch gebraucht. Beachten Sie eines: Es wird NIE jemanden geben, der genauso ist wie SIE. Es gab auch niemanden. Genau das ist der Grund warum es so wichtig ist man selbst zu sein. Auf jeden Fall wichtiger als die Angst, die Menschen zur Konformität treibt.

Die, die vom Status Quo am meisten profitieren, sind naturgemäß am wenigsten an Veränderung interessiert. Sie finden Verbündete in den Ängstlichen und den Autoritätsfiguren. Die eigenen Ideen werden häufig unterdrückt, aus Angst, dass Sie keine Akzeptanz, oder schlimmer noch, Verachtung, finden. Autoritäre Führungsfiguren bringen schnell Drohungen oder die Ankündigung von Sanktionen mit ein, sollte dies oder das nicht erfüllt sein oder falls jemand “aus der Reihe tanzt”. Die, die nach Konformität streben haben keine Schwierigkeiten große Gruppen von ähnlich denkenden Menschen hinter sich zu wissen.

Könnte es sein, dass der Antrieb Individualität unterdrücken zu wollen ganz einfach nur in Angst begründet ist? In fehlendem Vertrauen? Weise Führungspersonen und Vordenker haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind normalerweise nicht “angepasst” und Sie leben ein regelrechtes Vertrauen in das Gute, in Freundlichkeit und in die positive Entwicklung der Menschen. Egal in welchem Bereich.

Das Gegenteil ist der Fall bei Diktaturen. Es wird Angst proklamiert, es wird gedroht und natürlich bestraft. Egal ob diese Diktatkur staatlicher oder wirtschaftlicher Natur ist.

Das eigene Ich, die eigene Identität, zu unterdrücken (ob durch Angst, Druck oder mangelndes Vertrauen) führt fast immer zu Schwierigkeiten. Das ist der Grund warum MILLIONEN von Menschen heutzutage frustriert oder gar deprimiert sind. Sie geben sich selbst auf in der Hoffnung Akzeptanz von denen zu bekommen, die ihnen ohnehin nichts bedeuten.

Nehmen Sie die Herausforderung an! Seien Sie wer Sie wirklich sind. Mit Überzeugung! Ganz gleich, ob Sie vielleicht auf temporäre Nicht-Zustimmung durch andere stoßen könnten. Konformität hat nicht viele Argumente, die dafür sprechen. Vertrauen ist essenziell. In sich selbst und auch in andere. Wenn Sie sich selbst nicht vertrauen, Ihren Fähigkeiten, Ihrem Selbst und all Ihren Eigenschaften, die Sie ausmachen… wie soll jemand anderes es tun?

Gut, es gibt einen Preis. Einige Menschen, womöglich sogar Freunde, werden versuchen Veränderungen zu untermauern und auch zu verhindern. Das muss nicht aus böser Absicht passieren, häufig ist es Angst. Angst jemanden zu verlieren, der seinen eigenen Weg geht und dessen Mut man selbst nicht hat. Jedoch ist der Preis, den man für das Aufgeben des eigenen Selbst bezahlt, wesentlich höher und auf jeden Fall schmerzvoller.

Und das Formulieren eines Satzes, der in meinen Augen mehr weh tut als jeder andere: Säzte, die beginnen mit “Hätte ich doch bloß…”

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Dez 15 2008

Eine noch bessere Zutat als Training/Ausbildung/Studium

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass einige Menschen mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit Souveränität und Lockerheit zugleich ausstrahlen?

In einem gewöhnlichen Gespräch unter vier oder mehr Augen hat jeder zahlreiche Möglichkeiten der Kommunikation: Worte, Stimme und Körpersprache. Dabei macht die Körpersprache ca. 55% der gesamten Kommunikation aus. Den meisten Menschen ist dies nicht bewusst und so wird Vielen ein „natürliches“ Talent beim Reden und zwischenmenschlichen Miteinander nachgesagt.

Fakt ist, dass es natürlich bei Menschen eine natürliche Affinität zum Reden etc. gibt. Tatsache ist jedoch auch, dass alle diese tollen Fähigkeiten trainierbar sind. Bestimmte Redenwendungen, Rhetorik, Körpersprache und Einsatz der Stimme sind erlernbar von Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet.

Es gibt jedoch auch Eigenschaften, die all diese Fähigkeiten in den Schatten stellen und die JEDER mit einbringen kann: Begeisterung und Leidenschaft für den Job.

Diese Qualitäten sind dauerhaft nicht zu ersetzen, ganz gleich WIE gut man sich bestimmte andere Eigenschaften antrainiert. Die Leidenschaft mit der Mutter Theresa sich für Arme eingesetzt hat war bemerkenswert. Die Begeisterung mit der Richard Branson immer wieder neue innovative Ideen realisiert kommt nicht von ungefähr. Doch man muss gar nicht zu den ganz Großen aufsehen, um Beispiele zu finden.

Sollten Sie Kinder haben, dann wissen Sie WIE viel Begeisterung für eine Sache ausmachen. Sie sind hartnäckig, kreativ und absolut fokussiert.

Wenn Sie ein Beispiel für Begeisterung und Professionalität für den Job bei täglicher Umsetzung erleben möchten, dann hören Sie sich doch einmal die Morningshow beim Berliner Radiosender Paradiso an. Die Moderatorin Sarah Schiwy strahlt aus womit dieser Artikel beginnt. Souveränität und Lockerheit mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit. Was neben harter Arbeit dahintersteckt? Leidenschaft und Begeisterung!

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Dez 10 2008

Führungsverhalten: Lernen von 1899 Hoffenheim

Abgelegt unter Artikel, Führungsverhalten

Es ist aktuell und in den letzten Wochen nahezu unmöglich an Schlagzeilen, Berichten und Hintergründen etc. von TSG 1899 Hoffenheim und ihrem Erfolg vorbeizukommen.

Wie immer gibt es Nörgler und Bewunderer. Ich gehöre zu den Bewunderern. Und um das Hauptargument der Nörgler, dass alles nur durch Geld zustande gekommen sei, gleich zu kommentieren: Natürlich wäre es ohne gewisse Investitionen von Herrn Hopp nicht möglich gewesen diesen Erfolg so schnell zu realisieren. ABER: Auch andere Vereine hatten und haben viel Geld und haben es dennoch nicht geschafft. Als Beispiel dient Borussia Dortmund, die Ende der 90er “alles” hatten. 2 Meisterschaften, Champions-League-Sieg und Millionen. Sie haben es nicht geschafft diesen Erfolg zu kompensieren. Im Gegenteil, sie standen kurz dem Ruin.

Nur mit Geld zu argumentieren ist also zu einfach. Sieht man Hoffenheim in dieser Saison fallen mir einige Dinge auf, die bewundernswert sind, u.a.:

Leidenschaft:
Man sieht die Freude in den Gesichtern, das Selbstbewusstsein in der Körpersprache und natürlich hört man es auch in den Aussagen der Beteiligten. Sie gehen mit Leidenschaft an die Sache ran und legen damit eine wichtige Grundvoraussetzung für Erfolg. Leidenschaft nährt man in täglicher Trainingsarbeit und erntet am Spieltag (vor riesigem Publikum) die Früchte.

Fokus auf das Wesentliche:
Vielleicht ist es Ihnen schon mal aufgefallen. Es wird wenig lamentiert während des Spiels. Die Hoffenheimer Spieler konzentrieren sich auf das was zählt: Spielzüge, Kommunikation untereinander und natürlich Tore schießen. Nebenschauplätze wie Diskussionen mit Schiedsrichtern, Trainern oder Spielern der anderen Mannschaft oder Beschwerden sieht man deutlich weniger als bei anderen Teams.

Teamverhalten:
Im letzten Spiel gegen Bayern München konnte man sich live von einer tollen Demonstration überzeugen. Vor dem Spiel (wo man es häufig bei vielen Teams sieht) klatschten sich die Spieler ab und feuerten sich an. Nichts Ungewöhnliches soweit. Jedoch konnte man zu Beginn der zweiten Halbzeit beobachten, dass sich die Spieler nicht nur anfeuerten sondern auch lächenld herumalberten, um gleich danach mit 100% Einsatz loszulegen. Man merkt, dass dort ein TEAM spielt, in dem jeder einzelne für den Erfolg der Mannschaft kämpft und arbeitet.

Dieses Verhalten zeigt sich auch in der Tatsache (dies wurde in der Presse schon häufiger erwähnt), dass die Ersatzspieler keine Unruhe stiften weil sie auf der Bank sitzen. Das Team, die Ziele des Teams sind nur gemeinsam zu erreichen und nicht durch Egotrips.

Bescheidenheit:
Hört oder liest man ein Interview mit einem Hoffenheimer Spieler, dem Trainer oder auch anderen Vereinsmitgliedern, so stellt man einiges fest. Sie sind freundlich, höflich, geduldig und zeigen auch hier, häufiger als andere, ein Lächeln. Sie zeigen sich bescheiden mit eher vorsichtigen Formulierungen. Sie wissen, dass sie allein den größten Einfluss auf ihre eigene Erfolgsgeschichte haben. Dazu berücksichtigen sie, dass es nicht sofort sein muss.

Durch Umsetzung der u.a. angesprochenen Eigenschaften stellte sich der Erfolg allerdings viel schneller ein als erwartet.

Natürlich gibt es noch etliche weitere Faktoren, diese erscheinen mir jedoch besonders erwähnenswert. Sie sind offensichtlich und zeigen, fast wöchentlich, tolle Ergebnisse, die immer mehr Menschen begeistern.

Und für den Umgang mit den ewigen Kritikern kann man eigentlich nur die Tatsache festhalten, dass man sich Neid erarbeiten muss und nicht geschenkt bekommt :-)

Herzlichen Glückwunsch und weiter so Hoffenheim!

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Dez 08 2008

Führungsverhalten: Brainstorming - aber richtig!

Brainstorming wird zwar häufig angewendet, jedoch auch häufig nicht effektiv. Für die optimale Umsetzung sind hier sieben Regeln von IDEO.

Keine Urteile!
Es sollten keine Ideen verworfen werden. Für das Brainstorming gilt, dass jede Idee eine gute Idee ist, so verrückt sie auch erscheinen mag. Der Geist des Brainstorming kann durch das vorschnelle Verurteilen von Ideen regelrecht gekillt werden.

Ermutigung außergewöhnlicher Ideen!
Heißen Sie die ungewöhnlichsten Gedanken willkommen, sie könnten der Schlüssel zu Lösungen sein. Der ganze Sinn des Brainstorming ist es, neue und kreative Ideen zu entwickeln.

Auf Ideen aufbauen!
Das Wort „aber“ wird durch „und“ ersetzt! Durch die gedankliche Weiterführung formulierter Ideen entstehen nicht selten ungewöhnliche Denkansätze, die dann zu realen Innovationen werden können.

Fokussierung auf das Thema!
Es muss darauf geachtet werden, dass die Aufmerksamkeit stets beim jeweiligen Thema bleibt. Ablenkung tut dem Brainstorming keinen Gefallen.

Nur einer spricht!
Keine Unterbrechung! Keine Verachtung! Kein Disrespekt! Jeder hat seine Meinung und darf diese auch äußern.

Visualität!
Verwenden Sie gelbe, rote und blaue Stifte, um auf Post-its zu schreiben, die auf eine Wand geklebt werden. Ideen müssen sofort festgehalten werden, schriftlich und durch Zeichnungen. Die Qualität der Zeichnungen spielt dabei keine Rolle.

Quantität vor Qualität!
Da es hier um Brainstorming geht (und nicht um die Ausarbeitung von Konzepten) heißt es: So viele Ideen generieren wie möglich. In 60 Minuten können das bis zu 100 sein.

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Dez 05 2008

Führungsverhalten: Nein sagen? Ja sagen!

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Ein immens wichtiger Erfolgsfaktor, für Einzelpersonen und Organisationen, ist die Fähigkeit Entscheidungen treffen zu könnnen UND voll und ganz dahinter zu stehen.

In schwierigen bzw. Krisenzeiten, z.B. bei drohenden wirtschaftlichen Rezessionen, ist es eine gute Entscheidung immer nach neuen Möglichkeiten zu suchen wie man den eigenen Job noch besser ausführen kann als bisher. Wie man Details verbessern, Arbeitsabläufe optimieren und Zeitmanagement effektiver gestalten kann. Neue Initiativen finden, eine positive Einstellung gewinnen und als Vorbild vorneweg gehen… Dies sind Eigenschaften, die ein nahezu ideales Führungsverhalten beschreiben. In schwierigen Zeiten zeigt sich, wer dem gewachsen ist. Im Grunde genommen also eine Gelegenheit zu wachsen und Erfahrungen zu kreieren, die einen persönlich weiterbringen.

Jesse Jones, eine wichtige Person zu Zeiten der US-Wirtschaftskrise, sagte einmal:
“Manchmal wird gelehrt, dass eines der wichtigsten Elemente des Erfolgs die Fähigkeit, “Nein” zu sagen, ist. Aber ich möchte Ihnen von der Reichhaltigkeit meiner Erfahrung wissen lassen, dass es viel wichtiger ist “Ja” sagen zu können und dahinter stehen zu können.”

Erlauben Sie den dauerhaften schlechten Nachrichten nicht Ihren Blick für Möglichkeiten zu trüben und den Willen Entscheidungen zu treffen negativ zu beeinflussen. Entscheidungen zu treffen und dahinter zu stehen erfordert manchmal ein wenig Mut, aber es sind genau die Eigenschaften, die sich viele Wünschen in Zeiten der Krise.

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